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Häufig gestellte Fragen – FAQ

Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“

Können Kinder oder Hunde mitwandern, wie reserviert man am besten die Hütten und welche Ausrüstung sollte man dabei haben? Damit Sie gut vorbereitet auf Ihre Wandertour „Vom Gletscher zum Wein“ aufbrechen können, beantworten wir Ihnen hier einige häufig gestellte Fragen.

Im Vordergrund steht bei Wanderungen mit Kindern, dass die Kleinen spielerisch Entdecken können. So machen grundsätzlich Wanderungen mit Gleichaltrigen Kindern am meisten Spaß. Ob die Abschnitte der Route für Ihre Schützlinge geeignet sind, hängt von deren Alter und der Kondition ab. Kinder, die bereits Bergerfahrung gesammelt haben, können die komplette Wanderroute mitmachen. Bitte beachten Sie auch, dass mit Kindern die Längen der Tagesetappen zumeist kürzer sein müssen als die klassische Etappeneinteilung. Unterstützung bei der Planung erhalten Sie in diesem Fall auch beim jeweiligen Tourismusverband vor Ort.

Sie sollten im Vorhinein buchen, wenn:

  • Sie in der Hochsaison oder an Wochenenden eine Unterkunft benötigen
  • Sie großen Wert auf einen bestimmten Ausstattungsstandard legen
  • Sie eine Unterkunft in direkter Nähe oder an der Wanderroute buchen wollen
  • Sie mit mehreren Personen unterwegs sind


Die Tourismusbüros entlang der beiden Routen sind gerne bei der Suche behilflich. Ansonsten reicht auch eine telefonische Anmeldung am Vortag des Eintreffens. Sollte die Hütte aber doch voll belegt sein, helfen Hüttenbesitzer und die Tourismusbüro bei der Suche einer Alternative gerne.
 

Die Nord- und die Südroute sind in ihrer gesamten Länge nur von Juni bis Anfang Oktober begehbar. Vor Juni müssen Sie zwischen Dachstein und Stoderzinken, im Gesäuse, am Hochschwab und in den Schladminger Tauern mit Restschnee rechnen. Wir empfehlen daher für Wanderungen im Frühjahr und Spätherbst die Etappen und Abschnitte in den Bereichen Oststeiermark sowie Thermen- und Vulkanland, aber natürlich auch die Etappen durch die Südsteiermark. Zahlreiche passionierte Weitwanderer nutzen diese Routenabschnitte im Frühjahr auch gerne zum „Eingehen“ für die Hauptwandersaison.

Entlang beider Routen gibt es zahlreiche Camping- und Caravanstellplätze – die schönsten Plätze haben wir für Sie gesammelt. Aufgrund der guten Bahn- und Busverbindungen entlang der Strecke können Sie diese auch als Standortquartier nutzen und am Abend nach der Wanderung wieder zurückkehren. Wie in vielen europäischen Ländern auch, ist "Wild Campen" in Österreich prinzipiell untersagt. Das Gesetz besagt, dass im Ödland, also oberhalb der Waldgrenze, das Lagern und Campen zulässig ist. Hier gibt es aber unzählige Ausnahmen. Sie sind also am besten beraten, Ihre Tour gut zu planen und das Netz an Hütten und Campingplätzen zu nutzen.

Grundsätzlich ja. Wir empfehlen, Ihren Hund im Vorhinein im jeweiligen Quartier anzumelden. Hunde sind in sehr vielen, aber nicht allen Unterkünften willkommen.

Bitte beachten Sie, dass Hunde von Rindern, und ganz besonders von Mutterkühen, als potenzielle Feinde wahrgenommen werden. Folgende Verhaltensmaßnahmen sorgen für Sicherheit von Mensch und Hund: Führen Sie Ihren Hund immer an der Leine und nehmen Sie ihn möglichst in die Mitte der Gruppe. Bitte achten Sie darauf, dass sich der Hund ruhig verhält, an der Leine geführt wird und einen Beißkorb hat, da unter anderem auch Kinder auf den Wegen unterwegs sind. Ist ein Angriff von Rindern unvermeidbar, so sollten Sie den Hund zu seinem und Ihrem eigenen Schutz unbedingt sofort von der Leine lassen. Damit ist der Hund Ziel des Angriffs und die Gefahr wird von Ihnen abgewandt. Hunde sind in der Regel schnell genug, um dem Angriff eines Rindes zu entgehen. Bitte nehmen Sie niemals einen Hund hoch und versuchen, ihn so gegen die Rinder zu verteidigen.

Passen Sie prinzipiell Ihre Ausrüstung der Unternehmung an und achten Sie auf ein geringes Rucksackgewicht. Nachstehend finden Sie Empfehlungen für Ihre Entdeckungsreise entlang der Wanderroute Vom Gletscher zum Wein. Bei der Bekleidung ist eine atmungsaktive Outdoor-Bekleidung, die jedem Wetter entspricht, wichtig. Ebenso bitte Sonnenschutz & Co nicht vergessen:

  • Jacke
  • Kälteschutz (Mütze, Handschuhe)
  • Regen- oder Isolierjacke
  • Regenschutz (Poncho, Knirps, Rucksackschutz)
  • Rucksack mit gepolsterten Trageriemen und belüftetem Rücken
  • Sonnenschutz (Sonnenbrille, Sonnencreme und Lippenschutz, Kappe)
  • T-Shirts Kurz- und Langarm
  • Unterwäsche
  • Wanderhosen
  • Wanderschuhe mit rutschfester Profilsohle
  • Wandersocken
  • Wanderstöcke (ideal sind Teleskopstöcke)
  • Wasserflasche

 

Was sonst noch in den Rucksack gehört:

  • Ausweis, Versicherungs- und Mitgliedskarten (z.B. Alpenverein)
  • Bargeld (da es auf den meisten Hütten nicht möglich ist, mit Bankomat- oder Kreditkarte zu bezahlen)
  • Erste-Hilfe-Ausrüstung und persönliche Medikamente (Blasenpflaster, Vitamin-/Magnesiumtabletten, etc.)
  • Fotoapparat inkl. Akkus/Ersatzbatterien, Fernglas
  • Mobiltelefon mit vollem Akku und Ladegerät (wichtige Telefonnummern)
  • Plastikbeutel für Abfall und/oder Schmutzwäsche
  • Stirnlampe/kleine Taschenlampe
  • Taschenmesser und Feuerzeug
  • Toilettenpapier
  • Tourenbuch/Tagebuch inkl. Kugelschreiber/Bleistift, Spielkarten, etc.
  • Übernachtungsutensilien (Hüttenschlafsack, Toilette-Artikel, bequeme Schuhe und Kleidung, Handtuch, etc.)
  • Wanderkarte und Informationsmaterial, GPS optional

 

Bitte packen Sie immer ausreichend Verpflegung (Verfügbarkeit am jeweiligen Etappenort prüfen) ein. Müsliriegel, Nüsse oder Trockenobst sind beispielsweise ein guter Zwischendurch-Snack. Und: Vergessen Sie nicht, bei einzelnen Etappen genügend zu Trinken mitzunehmen.

Wege im alpinen Bereich verlangen oft Trittsicherheit und Schwindelfreiheit – bitte bedenken Sie das bei Ihrer Tourenplanung. Eine gute und genaue Planung verschafft Sicherheit und sorgt für mehr Urlaubsvermögen. Beachten Sie dabei die vorhandenen Etappenbeschreibungen inklusive Höhenprofile. Bei Bedarf können Sie sich Auskünfte bei alpinen Vereinen und Ortskundigen, zum Beispiel Hüttenwirten, einholen. Falls Sie in einer Gruppe unterwegs sind, passen Sie bitte das Tempo den schwächsten Mitgliedern an. Und bitte verlassen Sie zum eigenen Schutz und aus Rücksicht auf Natur und Tierwelt nicht den markierten Weg.

Zahlreiche Buslinien bzw. Sammel- oder Wandertaxis sowie mehrere Bahnlinien bieten sich entlang der gesamten Route an, um wieder zum jeweiligen Startplatz zurückzukehren. Informationen über Fahrpläne und Fahrpreise erhalten Sie hier.

Bitte beachten Sie auch die zahlreichen Wander- und Tälerbusangebote entlang beider Touren. Oftmals stehen diese in Verbindung mit einer regionalen All-Inclusive-Card, wie in der Urlaubsregion Schladming-Dachstein, der Oststeiermark und dem Thermen- und Vulkanland Steiermark, stark vergünstigt oder sogar gratis zur Verfügung. Nähere Informationen erhalten Sie dazu in der jeweiligen Tourismusregion.

Bitte an info@steiermark.com. Hier können Sie mitteilen, wo genau Ihnen Mängel aufgefallen sind und was verbessert gehört. Die Informationsstelle von Steiermark Tourismus leitet dies gerne an die jeweils zuständige Sektion der Alpinen Vereine und Tourismusverbände weiter.

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