Steirische Wohlfühlbehandlungen | © Steiermark Tourismus | Tom Lamm Steirische Wohlfühlbehandlungen | © Steiermark Tourismus | Tom Lamm
Wellness und Gesundheit

Wellnessurlaub in der Steiermark

Neun Thermen und zahlreiche Kurorte zwischen Bad Aussee und Bad Radkersburg bieten facettenreiche Angebote zur Stärkung und Erholung. Körper, Geist und Seele werden durch Entschlacken und Heilfasten erneuert. Schlafberater stoppen das Schäfchen-Zählen und spezielle Anwendungen mit regionalen Produkten tragen ebenfalls zur Gesundheit bei. Fest steht: Stress und Hektik haben es schwer im Grünen Herz Österreichs.

Wellness- und Gesundheitshotels – die Wohlfühlspezialisten

Gesundheitshotels, verteilt über das gesamte Land, sorgen mit ihren genau festgelegten Qualitätskriterien für ein ganzheitliches Wohlbefinden der Gäste. Angebote aus dem medizinisch-therapeutischen oder präventiven Bereich unterstützen die Harmonisierung von Körper, Geist und Seele genauso wie Kneippen, Entschlacken oder Fasten.

Apropos fasten und gesünder essen: Dass die Steiermark ihr Herz vor allem für kulinarische Köstlichkeiten öffnet, das ist weithin bekannt. Nicht nur der Geschmack regionaler Produkte erfreut die Sinne und den Gaumen, denn Apfel, Zirbe und Co. tun auch der Gesundheit gut: Wertvolle Inhaltsstoffe, Natürlichkeit und hohe Qualität sorgen dafür, dass ausgewählte steirische Produkte rundum schmecken und beleben.

Tipp: Zur Gesundheit gehört sie unbedingt – die Bewegung in der Natur, zum Beispiel in den sieben Naturparks und im Nationalpark Gesäuse im Grünen Herz Österreichs.

Wellnessreisen in die Steiermark

Wein und Wasser liegen in der Steiermark nah beieinander, sprudeln doch sechs der neun steirischen Thermalquellen nahe der idyllischen Weinberge aus den Erdtiefen. Almyoga oder Weinbergjoggen? Relaxliege mit Weinbergsicht oder Kräutersauna mit Gipfelblick? Wohlfühlen ist eine reine Frage des Geschmacks und liegt in der Natur der Dinge.

Was hier gedeiht, besitzt besondere Kräfte. Im Norden beleben und vitalisieren frische Luft, Kräuter, Salz und Zirben. Im Süden verschönern Apfel, Holunder, Kürbis- und Traubenkerne. Vom Grastreten bis zur Ayurveda-Massage: Klassische und fernöstliche Anwendungen gehen in der Steiermark Hand in Hand. Therapeutische und medizinische Anwendungen sorgen für sanfte Heilung und mentale Gesundheit, außerdem schenken sie neue Lebensfreude.

Therme Loipersdorf | © Therme Loipersdorf | Tom Lamm

Wellness- und Gesundheitsangebote der Regionen

Finden & buchen

Wellnessanwendungen mit steirischen Produkten

Sie sind „g´sund und guat“, die Schönheitsgeheimnisse, die im Grünen Herz Österreichs wachsen und gedeihen. Regionale, frische Produkte aus der Natur steigern das Wohlgefühl für Körper und Geist. Bereit für Anwendungen, die berühren, entspannen und erfrischen? Wir laden dazu ein, die vielen natürlichen Schönheitsgeheimnisse der Steiermark zu lüften ...

Apfel

Mit 185.000 Tonnen Äpfeln auf mehr als 5.300 Hektar Anbaufläche macht der steirische Apfel 85 Prozent der gesamten österreichischen Apfelproduktion aus. Die prallen roten und gelben Früchte schmecken aber nicht nur gut, sie sind dazu auch noch gesund und verbessern das Hautbild. Mehr als 30 Vitamine und viele wertvolle Mineralstoffe bringen das Immunsystem in Schwung, reinigen die Arterien und schützen die Haut vor UV-Schäden.

Heu

Heublumen gelten in der Volksmedizin als abwehrstärkend und lindern Verspannungen sowie Erkrankungen der Atemwege und des Magen-Darm-Traktes.

Honig

Honig besteht aus 200 verschiedenen Inhaltsstoffen, ist entzündungshemmend, verbessert die Durchblutung und wirkt aktivierend.

Holunder

Die schwarzen Holunderbeeren sind ein wahres Multitalent: Sie helfen bei Erkältungskrankheiten, wirken entzündungshemmend und beruhigen gestresste Haut. Die steirische Kosmetiklinie „Styria Sambucus“ weiß um die wertvollen Inhaltsstoffe dieser Beeren und bringt sie mit ihrer pflanzlichen Holunder-Naturkosmetik auf die Haut. Massagen mit Holunderöl verfeinern das Hautbild und unterstützen die Hautregeneration.

Kürbis

Das „Grüne Gold“ verwöhnt nicht nur den Gaumen, sondern sorgt als Maske, Packung oder Peeling für neue Spannkraft und Vitalität.

Kräuter

„Gegen alles ist ein Kraut gewachsen“ – Kräuter regen nicht nur im Essen den Stoffwechsel an! Heilkräuter und Heilpflanzen waren für lange Zeit das Einzige, was der Mensch gegen Krankheiten, bei Wunden und Verletzungen einsetzen konnte. Sie waren über Jahrtausende hinweg die Hausapotheke der Menschen.

Milch und Joghurt

Milchproteine verleihen der Haut ein einzigartiges Frischegefühl und wirken feuchtigkeitsspendend.

Moor und Fango

Schon Paracelsus hat Moor als Heilmittel bei verschiedenen Erkrankungen empfohlen. Die große Wärmekapazität von Moor sorgt für eine gleichmäßige und schonende Wärmeübertragung auf den Körper. Wärme durch Heilmoor kann tief ins Gewebe wirken und erzeugt eine gleichmäßige Überwärmung der Bereiche.

Salz

Seit 1147 wird In Altaussee Salz abgebaut. Natursole wird zur Entschlackung des Körpers sowie zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Sole ist ein absolutes Allroundtalent. Sie hilft bei Haut- und Atemwegsbeschwerden. Menschen mit Gelenkproblemen profitieren von einem Bad, in dem sie förmlich schweben.

Trauben

Traubenkernöl ist ein beliebtes Speiseöl und wurde bereits im Mittelalter für die Herstellung von Kosmetika verwendet. Darüber hinaus ist es ein hervorragendes Behandlungsmittel bei Entzündungen. Eine Gesichtsbehandlung mit Trauben strafft und entgiftet die Haut. Der OPC-Traubenkernextrakt hilft bei der Zellerneuerung und wirkt somit Alterungsprozessen entgegen.

Wasser

72 Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Wasser ist der Quell jedes Lebens, Wasser reinigt und Wasser heilt. Insgesamt neun Thermalquellen sorgen in der Steiermark für Entspannung, Heilung und Wohlgefühl. Der geografische Thermenschwerpunkt liegt mit sechs Thermen 65 Kilometer südöstlich der steirischen Landeshauptstadt Graz im Thermenland Steiermark. Hier fand auch das steirische Thermengeschehen im Sommer 1972 seinen Anfang.

Weiterer Tipp: Kneippen. Relax mit Fußreflex – 6 Gemeinden haben sich im Feistritztal in der Oststeiermark zusammengetan und mit dem Künstlerpaar Anne und Peter Knoll einen Kneipp-Aktiv-Park ins Leben gerufen. Vom Barfußweg in Form eines Fußes über einen Regenbogenweg bis zum Kneipp-Bewegungsturm und zum Meditationskreis reicht der illustre Reigen an Gesundheits-Kleinoden.

Zirbe

Das Holz der „Königin der Alpen“ ist schädlings- und bakterienhemmend. In der Volksmedizin gilt die Zirbe als beruhigend, herzentlastend und antibakteriell. Außerdem soll sie die Durchblutung fördern und die Atmung erleichtern. Daher: Wer in einem Zirbenbett schläft, spart sich eine Stunde Herzarbeit.

Weitere Tipps für den Gesundheitsurlaub in der Steiermark