Salzatal - der Brunnsee mit den Brunnmäuern im Hochschwab | © Steiermark Tourismus | R. Lamm Salzatal - der Brunnsee mit den Brunnmäuern im Hochschwab | © Steiermark Tourismus | R. Lamm
Berge, Seen und Klammen

Wege zum Wasser in der Steiermark

Von der schattigen Klamm bis zum kühlen Bergsee, von der idyllischen Badestelle bis zur heißen Thermalquelle: Der Wasserreichtum zwischen Dachstein und Weinland ist für all jene, die damit und davon leben, überaus kostbar. Im Grünen Herz Österreichs führen viele bezaubernde Wasserwege zu diesen natürlichen Kraftquellen.

Wasserwandern im Grünen Herz Österreichs

Je breiter, desto imposanter und je höher, desto atemberaubender: Diese Gleichungen haben globale Gültigkeit – von den kanadischen Niagarafällen über die Viktoriafälle in Zimbabwe bis zum Günster Wasserfall. Letzterer befindet sich zwischen Krakau und Schöder in den Niederen Tauern und ist mit einer Fallhöhe von 65 Metern der höchste seiner Art in der Steiermark.

Wer die tosende Wildheit der Riesachfälle bestaunen möchte, hat am National Geographic Weg Wilde Wasser bei Schladming Gelegenheit dazu: Der Bach stürzt sich über mehrere Katarakte, bevor er in Schladming in die Enns mündet. 

Als weiteres imposantes Naturschauspiel befindet sich am Südhang des Hochkars in einer steilen Felswand die größte wasserführende Höhle der Steiermark. Sie liegt auf rund 800 Metern Seehöhe und ergießt ihr Wasser direkt in die schroffe Palfauer Wasserlochklamm. Der Aufstieg durch die Klamm führt an insgesamt fünf Wasserfällen entlang, die in Summe 152 Meter hoch sind. 

Die unter Naturdenkmalschutz stehende Bärenschützklamm nördlich von Graz zählt mit ihrem spektakulären Wanderweg ebenfalls zu den attraktivsten Wassertouren Österreichs. Naturschauspiele ohne Tosen und Brausen bieten die zahlreichen Bergseen in den Schladminger Tauern. Beliebte Ausflugsziele sind außerdem der Grüne See und der Leopoldsteinersee am Fuße des Hochschwab.

Die schönsten Wasserwanderwege der Steiermark

Wilde Wasser, Schladming | © Österreich Werbung | Udo Bernhart

Tipps rund ums wasser

Alle Wanderwege an und zum Wasser sind im Tourenportal übersichtlich zusammengefasst. Wer noch mehr über die Faszination Wasser erfahren möchte, ist im Hochschwabmuseum oder im Museum HochQuellenWasser Wildalpen an der richtigen Adresse.

Wege zum Wasser

Wanderurlaub am Wasser in der Steiermark

Bäche, Flüsse und Seen bereichern die Steiermark als wichtige Lebens- und Erholungsräume. Insgesamt wurde die Qualität der regionalen Naturlandschaften vielfach ausgezeichnet. Mit unzähligen malerischen Verweilplätzen ist das Grüne Herz Österreichs damit wie gemacht für einen Urlaub am Wasser. 

Ob am Campingplatz, in der Ferienwohnung oder im Wellnesshotel, gemeinsam mit dem Hund oder mit der ganzen Familie: Die Steiermark lädt zu einer erfrischenden Auszeit vom Alltag ein. Den einen Tag nasse Naturgewalten erwandern oder erradeln und sich am nächsten Tag auf einer Seeterrasse von heimischer Kulinarik verwöhnen lassen – in der Steiermark findet jeder Gast seinen persönlichen Lieblingsplatz am Wasser. 

Campingplatz Olachgut | © Camping Steiermark | Tom Lamm
Ufo- & Kofferhotel Seebacher Teiche, Aflenz Land, Hochsteiermark | © Hochsteiermark | Tom Lamm
Therme Bad Waltersdorf | © Heiltherme Bad Waltersdorf | Harald Eisenberger

Wassererlebnisse fernab der Wanderwege

Eine Alternative zum Wasserwandern sind die Flussradwege. Allen voran der Murradweg, der entlang der Mur – dem längsten Fluss in der Steiermark – verläuft. Die Flüsse Enns, Raab oder Mürz werden ebenfalls immer wieder gern mit dem Rad begleitet. Wer sich für eine Erkundungstour entlang der Feistritz in der Oststeiermark entscheidet, passiert mit der Stubenbergklamm einen der wohl schönsten Radwegabschnitte Österreichs. 

Darf es etwas abenteuerlicher sein? Dann laden Enns, Salza, Sulm, Mur oder Raab zum Kanufahren oder Canyoning ein. Flusswandern und mehr wird auch an der Feistritz oder Lafnitz geboten ...

Weitere Ideen für einen erfrischenden Steiermark-Urlaub

„Alles ist aus dem Wasser entsprungen, alles wird durch das Wasser erhalten.“

 Johann Wolfgang von Goethe