am Raabtalradweg | © Steiermark Tourismus | Martin Kubanek am Raabtalradweg | © Steiermark Tourismus | Martin Kubanek
Eine Radreise durch Österreich und Ungarn

Am EuroVelo 14 durchs wasserreiche Mitteleuropa

Der EuroVelo 14 verbindet auf rund 740 Kilometern die Länder Österreich und Ungarn miteinander: von Zell am See im Salzburger Land durch die Steiermark und das Burgenland bis zum Plattensee und den Raum Budapest.

Die hier vorgestellte Route führt auf dem fertiggestellten Abschnitt von Zell am See nach Szentgotthard in Ungarn: Es ist eine West-Ost-Querung durch Österreich mit Start im Salzburger Land, weiter durch die Steiermark und das Burgenland bis in die ungarische Grenzstadt. Die Tour kann natürlich auch in die umgekehrte Richtung gefahren werden, denn der EuroVelo ist in beide Richtung markiert.

Übrigens: Die Route verbindet durch die Führung von West nach Ost auch mehrere bestehende EuroVelo-Routen. Dazu zählen der EuroVelo 7, der EuroVelo 9 und der EuroVelo 13. Durch die durchgehend begleitende Bahnstrecke ist auch die Kombination von Rad und Bahn ausgezeichnet.

Der EuroVelo 14 im Überblick

  • Startpunkt: Zell am See
  • Endpunkt: Szentgotthard (HU)
  • Distanz: 438 km
  • Etappen: 7–8
  • Schwierigkeit: leicht–mittel

Gut zu wissen: Der EuroVelo 14 wird ausschließlich auf bestehenden Radwegen geführt:

  • Die Radtour startet in Zell am See. Der erste Abschnitt führt am Tauernradweg entlang der Salzach, bevor die Fahrt ein Stück nach Bischofshofen durch das Fritztal bis nach Altenmarkt führt, wo auf den Ennsradweg gewechselt wird. Knapp vor Admont wird auf den Rastlandradweg gewechselt.
  • Der Abschnitt entlang der Palten und Liesing bis zur Mur verläuft eben auf dem erwähnten Rastlandradweg. Im kleinen Ort St. Michael wechseln die Radfahrer für die Weiterfahrt nach Graz auf den Murradweg.
  • Nach einigen Radkilometern am Mostwärtsradweg von Graz über die Laßnitzhöhe nach Gleisdorf in der Oststeiermark geht die Radreise am Raabtalweg durch das Thermen- und Vulkanland Steiermark zum Zielort, der ungarisch-österreichischen Grenzstadt, Szentgotthard weiter. Tipp: Wer den Anstieg von Graz auf die Laßnitzhöhe umfahren möchte, dem bietet sich auch die zur Radtour parallel führende Schnellbahn an. Eine mögliche Einstiegsstelle ist beispielsweise Raaba am Stadtrand von Graz. Von hier aus ist man in wenigen Minuten – nach zwei Stationen – mit der Schnellbahnlinie S3 auf der Laßnitzhöhe. Von dort kann die Radtour gemütlich Richtung Gleisdorf fortgeführt werden.

Anhalten und erleben 

Ausflugsziele entlang des EuroVelo 14

Enlang der Radroute treffen die Fahrer nicht nur auf zahlreiche Gewässer, sondern auch aufregende Ausflugsziele, für die sich ein Halt lohnt:

  • Die Kitzlochklamm liegt auf Höhe Taxenbach und ist eine der schönsten Schluchten in Österreich.
  • In Admont erwartet Reisende die weltgrößte Klosterbibliothek. Besonders eindrucksvoll ist der klösterliche Bibliothekssaal.
  • Technikbegeisterte können in Österreichs erstem Turbinenmuseum in Pernegg eine echte Turbine von innen besichtigen.
  • Graz ist als UNESCO-Weltkulturerbe und GenussHauptstadt Österreichs eine eigene Reise wert. Radfahrenden empfiehlt sich besonders das Johann-Puch-Museum.

Wer sich für Handwerk und Kulinarik interessiert, sollte die Berghofer Mühle bei Fehring besuchen. Im Generationen-Betrieb liegt der Duft von frisch gemahlenem Mehl und frisch gepresstem steirischen Kürbiskernöl in der Luft.

Bequem reisen mit Rad und Bahn

Dank zahlreicher Bahnhöfe entlang der gesamten Strecke bietet sich die Verbindung von Rad und Bahn an. Auf der Route finden sich viele Bett+Bike-Betriebe. Dadurch können sich Radfahrer ihre Route flexibel und abhängig vom Wetter oder den persönlichen Vorlieben einteilen.

EuroVelo 14 – eine Radreise voller Erlebnisse

Während der gesamten Radtour gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Region sowie Land und Leute besser kennen zu lernen.

Dreimal purer Radgenuss in der Steiermark