Etappe 11 A Mariazeller Weg Veitsch/Rotsohlam - Mariazell
Erreichbar mit Öffentlichen VerkehrsmittelnEigenschaften
TechnikTour in Zahlen
Nächster Schock: das Hungerjahr 1816, in dem Erzherzog Johann Kartoffeln einführen ließ, um die Bevölkerung vor dem Schlimmsten zu bewahren. Aber damit nicht genug der Schläge die Mariazell ertragen musste. 1827, just in der Allerseelennacht, kam es zum größten Brand bisher, der nicht nur beinahe den gesamten Ort, sondern auch Teile der Kirche schwer beschädigte.
Ein erfreuliches Datum: 1907 wurde die Mariazellerbahn freigegeben und bereits 1911 elektrifiziert. Und 1928 wurde auf die Bürgeralpe eine der ersten Seilbahnen Österreichs erbaut.
Beste Jahreszeit
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Zunächst geht es von der Rotsohlalm über eine schöne Almwiese zum Nikolkreuz. Der Bildstock wurde vor vielen Jahren von Bergleuten errichtet, die einst nach Erz schürften. Ein neu angelegter Weg führt uns weiter – den Hochschwab immer im Blick. Nach einer Weggabelung geht es weiter über Forstwege zum Niederalpl mit dem Plodererhof, wo wir auf den Nord-Süd Weitwanderweg 05 treffen. Der Pass zählt schon zum Naturpark Mürzer Oberland und verbindet das Mariazeller Land mit dem Mürztal.
Von der Passhöhe führt der Weg zunächst über Wiesen des Skigebiets zur Wetterinalm. Von hier geht es gemütlich über wunderschöne Almwiesen zur Herrenbodenalm. Nach einem nochmaligen kurzen Anstieg geht es bald nur mehr bergab nach Schöneben, wo sich auch die beiden Varianten des Mariazeller Weges wieder vereinigen.
Unsere Route führt uns zum Teil der Straße entlang über die Mooshuben mit dem legendären Mooshubenwirt, der für Mariazell-Wallfahrer immer wieder ein beliebtes Ziel ist. Über den Kreuzberg gelangen wir nun an unser Ziel: Mariazell.
Mariazell ist seit Jahrhunderten einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Mitteleuropas mit bewegter Geschichte. Die Basilika prägt seit Jahrhunderten das Ortsbild und ist Ziel zahlreicher Pilger.
Radpilgern verbindet Radfahren, Naturerlebnis und innere Einkehr. Auf den vier Touren mit Ziel Mariazell steht nicht das Tempo im Vordergrund, sondern das bewusste Unterwegssein – mit Zeit für Pausen, Begegnungen und persönliche Gedanken. Die Verbindung aus Bewegung, Landschaft und spirituellen Orten macht Radpilgern nach Mariazell zu einer besonderen Reise: unterwegs sein und gleichzeitig bei sich selbst ankommen.
ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at
Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store
TVB Hochsteiermark, Tel. +43 3862 55020
www.hochsteiermark.at
Steiermark
Tourismus, Tel. +43 316 4003
www.steiermark.com
www.steiermark.com/mariazellerweg
www.steiermark.com/pilgern
Wanderführer
von freytag & berndt: Pilgerwege nach Mariazell , Band 1 (Süd)