Biken zur Schiffsmühle Mureck | © Thermen- & Vulkanland Steiermark | Harald Eisenberger Biken zur Schiffsmühle Mureck | © Thermen- & Vulkanland Steiermark | Harald Eisenberger
Wasser in allen Facetten

Murradweg r2

Vom Nationalpark Hohe Tauern bis ins Land der Thermen und Weine im Südosten der Steiermark: Der Murradweg ist an Vielfalt kaum zu überbieten. Historische Städte, kulturelle Schätze und kulinarische Schmankerl – abwechslungsreiches Flussradeln entlang der Mur ist eine perfekte Komposition für Radfahrer, um Genuss mit Bewegung zu verbinden.

Wie zwei Freunde begleiten sich Mur und Radfahrer an der 365 km langen Tour de Mur - der abwechslungsreichste Flussradweg in der Steiermark. Man lernt sich dort kennen, wo die Mur ihren Ursprung hat, im Nationalpark Hohe Tauern, und sagt "Adieu, mon amour" im Thermenland & Vulkanland Steiermark an der Grenze zu Slowenien. Die letzten 100 km durchqueren Slowenien und Kroatien.

Raderlebnis entlang der Mur und Drau

Als längster der steirischen Flussradwege führt der R2 Murradweg vom Murursprung im Lungau bis nach Bad Radkersburg, dem südlichsten Punkt der Steiermark. Der landschaftlich abwechslungsreichste Radweg beeindruckt vom Frühjahr bis in den Herbst ursprünglich, abwechslungsreich und genussvoll. Die Tour verläuft durch die historischen Städte Murau, Leoben, Bruck an der Mur, Graz und Bad Radkersburg. Noch nicht genug vom Murradweg? Anschlussmöglichkeiten nach Slowenien und Kroatien gibt es in Bad Radkersburg. Ziel ist Legrad, wo die Mur in die Drau fließt. In Bad Radkersburg erwartet Ihnen zusätzlich ein breites Angebot an bestens beschilderten Radtouren für jede Kondition ebenso zahlreich bett+bike Gastgeber.

Der Murradweg auf einen Blick

Von St. Michael im Lungau bis nach Bad Radkersburg im Süden vom Thermen- & Vulkanland Steiermark.

Details zur Tour

Die Etappen

Die Gesamtlänge des Murradweg durch Österreich - Slowenien - Kroatien beträgt 457 km. Insgesamt ist der Murradweg in 8 Etappen gegliedert:

  • Etappe 01: Sticklerhütte nach Muhr im Lungau 
  • Etappe 02: Muhr im Lungau nach Murau 
  • Etappe 03: Murau nach Judenburg 
  • Etappe 04: Judenburg nach Leoben 
  • Etappe 05: Leoben nach Graz 
  • Etappe 06: Graz nach Leibnitz 
  • Etappe 07: Leibnitz nach Bad Radkersburg
  • Etappe 08: Bad Radkersburg nach Legrad 
Schattige Radtouren im UNESCO Biosphärenpark in den Murauen | © Thermen- & Vulkanland Steiermark | Harald Eisenberger
Die Flusslandschaft der Mur in der Steiermark umfasst 13.000 Hektar. Der Bioshärenpark ist ein großer Gewinn für Natur und Mensch. | © Robert Sommerauer | Robert Sommerauer
Luftaufnahme der historischen Altstadt Bad Radkersburg | ©pixelmaker.at | Robert Sommerauer

Im UNESCO-Biosphärenpark

Die Region erkunden

Der Murradweg führt über Leibnitz ins Thermen- & Vulkanland und stellt ab hier die letzte Etappe des Radweges dar. Der weitere Weg führt uns durch das Natura 2000 Schutzgebiet und UNESCO-Biosphärenpark Murauen nach Mureck. Auf dem Weiterweg nach Mureck kommen wir noch an einer Besonderheit vorbei: Bei Weitersfeld bringt eine der letzten Rollfähren Österreichs Gäste nach Slowenien bzw. von Slowenien nach Österreich. Die Rollfähre ist besonders bei Radfahrern, die in der Radregion Bad Radkersburg urlauben, beliebt, denn ein Radweg führt auf beiden Seiten der Mur nach Bad Radkersburg. Aber aufgepasst: den Reisepass darf man bei dieser Tour nicht vergessen!

In Mureck angekommen fällt uns was auf: Mureck ist, wie auch Wildon, an das wir uns gern erinnern, ein richtiges Straßendorf. Anders, als in einem Markt stehen die Häuser mit der Längsseite zur Straße, und nicht mit ihren Giebeln. Und in Mureck erwartet uns außerdem das nächste absolute Muss: der Besuch und die Einkehr bei der Murecker Schiffsmühle. Problemlos zu finden begeistert Sie seit vielen, vielen Jahren alle Murradwegfahrer. Die Beschilderung zur Schiffsmühle und wieder von ihr zurück zum Murradweg ist bestens.

Über Misselsdorf gelangen Sie nun vorbei am Klimaschutzgarten und dem Hummelparadies zum Röcksee. Hier lohnt es sich, ein bisschen zu verweilen und in den See zu springen, bevor wir uns auf den Endspurt auf österreichischer Seite machen. Durch einen wunderschönen Auwald, der manchmal auch mit einigen Kurven überrascht, geht es zum neuen Murturm. 30 Meter ist die enorme Stahlkonstruktion hoch. Und ihre Gestalt ist die der DNS, als der Grundlage alles Lebens. Nachdem Sie den Turm erklommen und die Aussicht genossen haben, „sitzen wir wieder auf“ und radeln nun weiter abwechselnd durch den Auwald und vorbei an Feldern, die von Ölkürbissen und Mais gesäumt sind, nach Halbenrain mit dem bezaubernden Käferbohnenkabinett. Kennen Sie die Steirische Käferbohne auch als Süße Verführung? Das liebevoll eingerichtete „mehr-als-bloß-ein-Museum“ zeigt mit Film- & Fotomaterial den saisonalen Werdegang der Bohne vom Anbau, über die Veredelung bis zur kulinarischen Verarbeitung.

Von Halbenrain geht es weiter nach Bad Radkersburg, es fehlen nur mehr wenige Kilometer bis nach Bad Radkersburg. Jetzt haben Sie sich einen Kaffee, ein Eis, was auch immer verdient. Oder einen Besuch in der Parktherme. Oder ein gutes Glas Wein.