Etappe 14 Vom Gletscher zum Wein Südroute Tonnerhütte Zirbitzkogel - Obdach
Eigenschaften
TechnikTour in Zahlen
Die Zirbe ist Namensgeber und auch landschaftsprägend für diese Region. Diese edle Baumart ist seit der letzten Eiszeit im Alpenraum heimisch. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit wird sie auch als "Königin der Alpen" bezeichnet. Das Zirbenholz ist das leichteste aller heimischen Nadelholzarten, besonderes kennzeichen sind die zahlreichen dunklen Äste. Wegen ihrer besonderen Struktur und Eigenschaften wird die Zirbe auch gerne als Material bei Einrichtungen verwendet. Zudem hat die Zirbe nachweislich positive Effekte auf die Gesundheit.
Beste Jahreszeit
Weitere Informationen
Detaillierte Informationen zur Anreise finden Sie hier.
Bei der Tonnerhütte steht ein Parkplatz für Wanderer zur Verfügung.
Bevor wir starten sollten wir die Wirtsleute der Tonnerhütte nach Tipps entlang der Route fragen, denn sie haben sicherlich den richtigen Tipp für jeden von uns parat. Von Beginn an geht es bergauf auf unserer Etappe der Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" mit Zwischenstation am Zirbitzkogel mit seinem Schutzhaus nur etwa 20 Höhenmeter unterhalb des Gipfelkreuzes. Durch ein Waldstück und über Wiesen sowie einem kurzen Stück auf einem Forstweg gelangen wir bald auf die Herterhöhe, einem wunderschönen Aussichtsplatz auf die Murtaler Bergwelt. Die Aussichtsplattform lädt auch zu einer ersten Rast ein, die jedoch nicht zu lange dauern sollte, denn es wartet ja noch der Gipfel des Zirbitzkogel auf uns.
Wir halten uns geradaus und wandern hier oberhalb der Baumgrenze zum Höhenrücken, wo wir linker Hand nach wenigen Metern den 2.396 m hohen Zirbitzkogel mit seinem Schutzhaus (Tel. +43 664 9140283) erreichen. Sein Name leitet sich nicht, wie vielfach angenommen wird, von den Zirben ab, sondern vom slowenischen zirbiza, das mit Rote Alm übersetzt werden kann und auf die häufig vorkommende Rostblättrige Alpenrose, auch Almrausch genannt, hinweist. Das Gebiet des Zirbitzkogel ist nicht nur Teil des Naturparks Zirbitzkogel-Grebenzen, sondern mittlerweile auch als Natura 2000 Europa Schutzgebiet ausgewiesen.
Nach dem Besuch des Gipfels und einer wohlverdienten Einkehr im Schutzhaus führt unser Weg weiter Richtung Westen um auf dem Weg 320 zur Waldheimhütte (Tel. + 43 3578 8205) zu gelangen. Diese beliebte urigen Hütte ist von Obdach, unserem Zielort, auch über eine schöne Panoramastraße erreichbar. Der weitere Weg führt uns nun noch über wunderschöne Wiesen, vorbei an idyllisch gelegenen Bauernhöfen und durch Schatten spendende Wälder, die wir insbesondere im Hochsommer bei einer Wandertour zu schätzen wissen, direkt nach Obdach, unserem heutigen Etappenziel. Im Informationsbüro können wir uns auch schon Tipps für die nächste Etappe, die uns aufs Salzstiegl führt, holen.
Notruf Bergrettung: 140
Tipp zur Notfallmeldung – Antworten auf die sechs W-Fragen geben: Was ist passiert? Wieviele Verletzte? Wo ist der Unfall passiert (eventuell GPS-Koordinaten)? Wer meldet (Rückrufnummer)? Wann ist der Unfall passiert? Wetter am Unfallort?
Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!
ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at
Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store
TVB Region Murau, Tel. +43 3532 2720, www.regionmurau.at
TVB Erlebnisregion Murtal, Tel. +43 3572 26600, www.murtal.at
Steiermark Tourismus, Tel. +43 316 4003, www.steiermark.com
Kompass WK219 Lavanttal, Saualpe, Koralpe www.kompass.at
Freytag & Berndt WK212 Seetaler Alpen · Seckauer Alpen · Judenburg · Knittelfeld www.freytagberndt.at
Rother Wanderführer "Vom Gletscher zum Wein": auf 160 Seiten mit 80 Farbabbildungen 60 Höhenprofile, 60 Wanderkärtchen im Maßstab 1:75.000, zwei Übersichtskarten, GPS-Tracks zum Download, Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit Polytex-Laminierung, ISBN 978-3-7633-4550-2, www.rother.de