Johannisbrunnen-Heilwasser aus Hof bei Bad Gleichenberg: gesund seit 1678. | © Steiermark Tourismus | Tom Lamm Johannisbrunnen-Heilwasser aus Hof bei Bad Gleichenberg: gesund seit 1678. | © Steiermark Tourismus | Tom Lamm
Wasser als Lebenselixier

Trinkkurorte in der Steiermark

In der Steiermark ist Wasser viel mehr als nur ein Durstlöscher. Das Trink- und Mineralwasser enthält wichtige Inhaltsstoffe wie Calcium, Magnesium und Hydrogencarbonat. Zudem stimuliert Mineralwasser die Geschmacksnerven und lässt die Zunge völlig neue Aromen entdecken. Die wichtigste Anwendungsform ist die Trinkkur, die auch als Brunnenkur bezeichnet wird. In den Orten Altaussee, Bad Aussee, Bad Blumau, Bad Gams und Bad Radkersburg ist man auf Trinkkuren spezialisiert.

Trinkkuren: Schluck für Schluck den Körper verwöhnen

Trinkkuren haben in der Heilkunde eine lange Tradition. Sie sind ein bewusst gesetzter Akt, bei dem das richtige und ausreichende Trinken neu erlernt und erlebt wird. Die Kur dauert mindestens drei Wochen. In diesem Zeitraum wird in regelmäßigen Abständen eine vom Kurarzt verordnete Menge des Heilwassers getrunken. Trinkkuren machen bei folgenden Beschwerden Sinn:

  • Stoffwechselerkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen des Magen-Darmtraktes

In den Trinkkurorten der Steiermark wird Heilwasser eingesetzt, um dem Körper gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe des Quellwassers zuzuführen. Die Therapie wirkt über die Schleimhäute des Verdauungstraktes, bei der sich schnell Erfolge zeigen. Zu den Vorteilen einer Trinkkur zählen positive Effekte auf die Verdauung sowie auf die Funktion der inneren Organe.

Eine Trinkkur ist einfach durchführbar: Kurgäste erhalten Zugang zur Heilquelle und schon kann die Kur starten. Manche Einrichtungen stellen das heilsame Quellwasser auch in Flaschen abgefüllt direkt am Zimmer zur Verfügung.

Alle Trinkkurorte auf einen Blick

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