Steinplan von der Rachau - Augerlgraben
Eigenschaften
TechnikTour in Zahlen
Alle Wege führen auf den Steinplan in der Erlebnisregion Murtal! Mit diesem Satz kann man die zahlreichen Wander- und Wegmöglichkeiten auf den beliebten Hausberg von Knittelfeld gut beschreiben. Eine attraktive und weniger bekannte Variante führt vom Augerlgraben in der Rachau, über die weich geformte Landschaft der Glein- und Stubalpe, wo sich Wald- und Wiesenflächen abwechseln, zum Gipfel. Wer die Ruhe und Einsamkeit sucht, wird bei dieser Bergwanderung fündig, lediglich beim Steinplan Schutzhaus kann bei Schönwetter reger Betrieb herrschen. Wer Lust hat kann sich nach der Bewegung noch von den kulinarischen Köstlichkeiten des Restaurants „Fuchs und Henne“ überzeugen.
Beste Jahreszeit
Weitere Informationen
Von Judenburg u.a. über die S36 (30 km, ca. 30 Minuten)
Von St. Michael in Obersteiermark u.a. über die S36 (30 km, ca. 30 Minuten)
Mehrere Parkmöglichkeiten direkt beim Ausgangspunkt "Augerl". Bei Holzarbeiten gilt ein vorübergehendes Parkverbot.
Beim Kreuzungspunkt Augerl (1), 1009 m, halten wir uns rechts und folgen den Wegweisern in Richtung Krennsattel / Steinplan. Gemütlich führt die Forststraße durch den Wald bergauf, entlang des Baches, beim Haus vlg. Krennmeister vorbei und weiter bis zu den freien Wiesenflächen rund um die Krennhütte (2), 1356 m. Bei dem malerisch gelegenen Holzhaus mit grünen Fensterbalken und dem Stall gehen wir links vorbei. Der Weg wird unmittelbar durch die Abzäunung beim Stall geführt. Weiter geht es ca. 1 km bergauf durch den Wald, bis wir am Bergrücken zu den freien Almflächen des Krennsattels (3), 1453 m, kommen. Nun halten wir uns rechts und gehen in Richtung Steinplan entlang des Weitwanderweges 02. Im leichten Auf und Ab führt der Steig abwechselnd über Wiesen- und Waldflächen. Aussichtsreich wandern wir gemütlich dahin und genießen diese ruhige Aufstiegsroute auf den Steinplan. Kurz vorm Gipfelanstieg geht es noch durch den Wald, bis wir eine Lichtung erreichen und dieser rechts bergauf folgen. Nach kurzer Zeit erblicken wir bereits das Gipfelkreuz. Am Steinplan (4), 1670 m, angekommen, sehen wir nur wenige Meter entfernt das Schutzhaus, ein guter Stützpunkt für durstige und hungrige Wanderer und Radfahrer. Der Ausblick reicht von der Glein- und Stubalpe, den Seetaler- und Wölzer Alpen, sowie den Seckauer Tauern bis hin zu den Eisenerzer Alpen und dem Hochschwabmassiv. Nach einer gemütlichen Pause wählen wir den Rückweg über die Aufstiegsroute und entscheiden uns bei der Rückfahrt zwischen dem Restaurant Sempre, in der Ortsmitte Rachau, oder dem Restaurant „Fuchs und Henne“ direkt beim Wipfelwanderweg – so kann man die Wanderung gemütlich abschließen.
Für ein konfliktfreies Miteinander auf Almen und Weiden gilt es, ein paar Regeln zu beachten, speziell, wenn man mit Hunden unterwegs ist. (Quelle: www.sichere-almen.at – 06/2021)
- Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten!
- Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken!
- Mutterkühe beschützen ihre Kälber. Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden!
- Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen!
- Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen!
- Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen!
- Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen!
- Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen!
- Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren!
- Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt!
Ein paar Tipps zum richtigen und fairen Verhalten im Wald: (Quelle: www.bundesforste.at – 6/2021)
- Wanderer sollten Besuche im Wald ca. 1,5 Stunden vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang meiden, da in dieser Zeit Wildtiere besonders aktiv sind.
- Plastikflaschen, Taschentücher, Zigarettenstummel & Co haben im Wald nichts verloren! Bitte achte darauf, dass Du keinen Müll im Wald hinterlässt.
- Zelten und Feuer machen - ist im Wald streng verboten!
- Grundsätzlich darf jede Person im Wald 2 kg Pilze und Beeren pro Tag für den Eigengebrauch sammeln. Verboten ist es nur, wenn es der Waldeigentümer ausdrücklich untersagt.
Alpiner Notruf:
Notrufnummer der Bergrettung: 140
EU-Notruf: 112
Wetterdienst: www.zamg.ac.at
Direktlink Bergwetter Steiermark: https://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/produkte-und-services/bergwetter/steiermark
- Rucksack mit Regenhülle
- Teleskop- / Wanderstöcke
- Berg- / Wanderschuhe
- Handschuhe: wasserdicht und wärmend
- Kopfbedeckung / Sonnenbrille
- Oberbekleidung: Zwiebelschichtsystem, T-Shirt, Pullover, Jacke und Winterjacke mit Kapuze
- Wanderhose
- Sitzunterlage
- Trinkflasche / Thermoskanne (an kühleren Tagen ist ein wärmendes Getränk angenehm)
- Snack bzw. Jause
- Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster und Zeckenzange
Weitere wichtige Ausrüstungsgegenstände
- Wegbeschreibung
- Detailplan der Wanderung
- Wanderkarte: Zur Übersicht eine Karte im Maßstab 1 : 50 000 der jeweiligen Region
- GPS-Gerät
- Handy
Der Ausgangspunkt ist mit Öffentlichen Verkehrsmittel nicht zu erreichen.
Einkehrmöglichkeiten unterwegs:
Steinplan Schutzhaus, Tel.: +43 3512 72210, 8734 Kleinlobming, Hintertal 77, www.steinplan-schutzhaus.naturfreunde.at
Von Anfang Mai bis Anfang November
Freytag & Berndt (2017): Seetaler Alpen, Seckauer Alpen, Judenburg, Knittelfeld. WK 212 Wander-, Rad-, Freizeitkarte; 1 : 50 000
C. und M. Hlatky, (2017): Murtal – Rund um Spielberg – Seetaler Alpen und Seckauer Alpen. Kral Verlag, S. 160