Hohenwart in Pusterwald
Tour in Zahlen
Die Wanderung beginnt nach der Ortschaft Pusterwald im Hinterwinkel, nahe dem Gehöft Hainzl. Man folgt dem Forstweg in Richtung der unbewirtschafteten Pölsenhütte. Zunächst führt der Weg durch ein dichteres Waldstück, und bald hat man das Ziel den Hohenwart im Blick. An der ersten Gabelung links erreicht man einen Holzablageplatz. Geht man geradeaus weiter, überquert man eine Brücke. Der Weg wird zunehmend steiler und führt über weitere Brücken bis zur Alm, wo sich die Pölsenhütte befindet. Entlang des Weges entdeckt man eine beeindruckende Pflanzenvielfalt in der Krautschicht.
Ab der Pölsenhütte geht es auf einem rot-weiß markierten Fußpfad weiter. Nach einem etwas steileren Abschnitt erreicht man das Kar, wo im Sommer das Jungvieh verweilt. Man hält sich links, passiert größere und kleinere Tümpel und erreicht wieder einen Überstieg. In Serpentinen geht es bis zum Pölseckjoch hinauf. Von dort sieht man südöstlich den Fischsee. Weiter geht es rechts, den Markierungen folgend, bis zum Gipfel des Hohenwart. Zurück geht es über den selben Weg.
Beste Jahreszeit
Weitere Informationen
Mit dem Auto:
Von Wien (ca. 2,5 Stunden):
- Über die A2 Richtung Graz
- Auf die S36 Richtung Judenburg
- B78 bis Judenburg, dann B114 bis Pusterwald
Von Graz (ca. 1,5 Stunden):
- Über die A9 Richtung Linz
- Auf die S36 Richtung Judenburg
- B78 bis Judenburg, dann B114 bis Pusterwald
Von Salzburg (ca. 2,5 Stunden):
- Über die A10 Richtung Villach
- B96 Richtung Tamsweg, dann B97 Richtung Murau
- B114 bis Pusterwald
Parplatz Hinterwinkel Pusterwald
Für ein konfliktfreies Miteinander auf Almen und Weiden gilt es, ein paar Regeln zu beachten, speziell, wenn man mit Hunden unterwegs ist. (Quelle: www.sichere-almen.at – 06/2021)
- Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten!
- Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken!
- Mutterkühe beschützen ihre Kälber. Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden!
- Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen!
- Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen!
- Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen!
- Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen!
- Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen!
- Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren!
- Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt!
Ein paar Tipps zum richtigen und fairen Verhalten im Wald: (Quelle: www.bundesforste.at – 6/2021)
- Wanderer sollten Besuche im Wald ca. 1,5 Stunden vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang meiden, da in dieser Zeit Wildtiere besonders aktiv sind.
- Plastikflaschen, Taschentücher, Zigarettenstummel & Co haben im Wald nichts verloren! Bitte achte darauf, dass Du keinen Müll im Wald hinterlässt.
- Zelten und Feuer machen - ist im Wald streng verboten!
- Grundsätzlich darf jede Person im Wald 2 kg Pilze und Beeren pro Tag für den Eigengebrauch sammeln. Verboten ist es nur, wenn es der Waldeigentümer ausdrücklich untersagt.
Alpiner Notruf:
Notrufnummer der Bergrettung: 140
EU-Notruf: 112
Wetterdienst: www.zamg.ac.at
Direktlink Bergwetter Steiermark: https://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/produkte-und-services/bergwetter/steiermark
- Rucksack mit Regenhülle
- Teleskop- / Wanderstöcke
- Berg- / Wanderschuhe
- Handschuhe: wasserdicht und wärmend
- Kopfbedeckung / Sonnenbrille
- Oberbekleidung: Zwiebelschichtsystem, T-Shirt, Pullover, Jacke und Winterjacke mit Kapuze
- Wanderhose
- Sitzunterlage
- Trinkflasche / Thermoskanne (an kühleren Tagen ist ein wärmendes Getränk angenehm)
- Snack bzw. Jause
- Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster und Zeckenzange
Weitere wichtige Ausrüstungsgegenstände
- Wegbeschreibung
- Detailplan der Wanderung
- Wanderkarte: Zur Übersicht eine Karte im Maßstab 1 : 50 000 der jeweiligen Region
- GPS-Gerät
- Handy
Mehr Informationen unter www.murtal.at/wandern