Kürbisfeld | © Steiermark Tourismus | Wolfgang Jauk Kürbisfeld | © Steiermark Tourismus | Wolfgang Jauk
Durch die Heimat des Grünen Goldes

Wein & Kernöl

Die Strecke von Bad Radkersburg bis Deutschlandsberg führt durch die Heimat des berühmten Steirischen Kernöls, vorbei an Kürbisfeldern und Kernmühlen. 

Eine dieser Ölmühlen ist jene von Thomas Hartlieb, dessen Kürbiskernöl inzwischen zum Genuss-Botschafter der Steiermark avancierte. Unzählige gelbrot bis grüngesprenkelte „Plutzer“ leuchten im Herbst von den weitläufigen Feldern. Aus dem Cucurbita-Kürbis schälen die Bauern oftmals noch direkt auf dem Acker die Kerne heraus.

Nach dieser Kernspaltung auf Steirisch werden sie zum beliebten Kernöl verarbeitet. Die Geschichte des Kürbiskernöls begann 1735, als es noch aus dickschaligen Samen hergestellt wurde. Durch Selektion der Mutationen wurde die heute verwendete nacktschalige Varietät gezüchtet. Noch bis in die 1970er Jahre war Kernöl auch innerhalb Österreichs nur in der Steiermark bekannt. Erst in den 1980er Jahren begann sein unaufhaltsamer Siegeszug in die großen und kleinen Küchen aller Herren Länder. Die Genusscard, die kostenlose Eintrittskarte zu über 240 Ausflugszielen in der Oststeiermark, dem Thermen- und Vulkanland Steiermark und der Süd- und Weststeiermark, öffnet auch Tür und Tor zu einigen Ölmühlen.

Durch die Heimat des Grünen Goldes

Neben Weingärten rund um leibnitz, Kitzeck und Deutschlandsberg säumen diesen Abschnitt auch unzählige Ölmühlen, die es zu entdecken gilt.