Frühling am Hauptplatz von Hartberg in der Oststeiermark | © TV Oststeiermark | Bernhard Bergmann Frühling am Hauptplatz von Hartberg in der Oststeiermark | © TV Oststeiermark | Bernhard Bergmann
Einzigartige Kulisse und Altstadtflair

Stadtleben

Die Städte der Oststeiermark sind voller Vielfalt. Eines ist ihnen gemeinsam, alle sind sie eingebettet in Naturlandschaften. Von waldreichen Bergrücken bis hin zu fruchtbaren Flusstälern, der Garten Österreichs liegt quasi vor der Haustüre.

Die Städte im Grünen in der Oststeiermark sind einen Ausflug in Ihrem Urlaub wert. Wunderschöne Altstädte, die mit ihren einzigartigen Kulissen begeistern, lassen sich genussvoll beim Flanieren entdecken. Historische Fassaden erzählen vom Lauf der Geschichte. Immer sind es die Bauwerke, wie Kirchen oder Museen oder auch mal das Schloss mitten in der Stadt, die etwas zum Erzählen haben. Lassen Sie sich berühren von der Atmosphäre längst vergangener Tage. Tauchen Sie ein in die grünen Oasen, vom Park bis zum Kräutergarten. In den Stadtkernen spürt man das Leben in einem wohltemperierten Takt. Durchstöbern Sie gleich die Urlaubsangebote und kombinieren Sie diese mit einen Besuch in den historischen Städten der Oststeiermark

Stadt der Sinne

Hartberg

Eingebettet in ein NATURA 2000 Gebiet, dem Hartberger Gmoos, und dem landschaftsgeschützten Brühlwald, von wo aus hochgeht zur Ringwarte, besticht Hartberg mit seiner Lage mitten im Grünen.

Hartberg ist als zweite Stadt Österreichs, und als erste Stadt der Steiermark, in die internationale „Città-Slow“-Vereinigung aufgenommen. So punktet Hartberg als liebens- und lebenswerte Stadt bei Einheimischen als auch bei den Gästen. Beim Flanieren taucht man ein ins Mittelalter, zwei der Wehrtürme und Teile der Stadtmauer sind Zeugen jener Zeit. Schloss Hartberg, Keimzelle der Stadt, wurde als Burg gegründet.

Es waren die Markgrafen von Steyr die Hartberg zu Beginn des 12. Jh. als Pfalz gründeten. Es kam zu großflächigen Rodungen, aus dem „oststeirischen Urwaldes“ wurde fruchtbares Siedlungsland. Als regionales Versorgungs- und Handelszentrum am Kreuzungspunkt zweier Fernstraßen, die eine führte über den Wechsel ins Wiener Becken und die andere, die „Strata Ungarica“, nach Pannonien und war auch Anbindung an den adriatischen Raum. Als Stadt ist Hartberg erstmalig um 1347 urkundlich genannt.

Energiestadt. Reich an Kunst und Kultur.

Weiz

Umgeben von Naturschätzen, wie der Raabklamm, längste Schlucht Österreichs, und den zwei Tropfsteinhöhlen Katerloch und Grasslhöhle, schmiegt sich der Altstadtkern an den Weizberg.

Mitten im alten Stadtkern ist es gelungen, mit dem Kunsthaus eine architektonische Brücke zur Gegenwart zu schlagen. Es erfüllt alle Anforderungen und fügt sich harmonisch in die Altstadt ein. Die zeitgleiche Wiederbelebung des angrenzenden „Alten Rathauses“ mit dem Hannes Schwarz Saal und der Verbindung zum Kulturzentrum Weberhaus schuf mitten in Weiz eine einzigartige Kulturzone.

Im Jahr 1147 ist eine Burg „Wides“ mit Meierhof urkundlich als Herrschaftssitz und für die Rodung des Waldgebietes genannt. 1188 kam es zur Gründung des Marktes Weiz. Ende des 19. Jh. nahm Ing. Franz Pichler das erste Mehrphasenkraftwerk der Monarchie in Betrieb, die Stromversorgung für Weiz war gesichert. 1892 erhielt Pichler die Konzession zur gewerbsmäßigen Erzeugung von elektrischen Maschinen. Dies war der Grundstein für die Gründung des Unternehmens ELIN, die Stadt wurde zum internationalem Wirtschaftsstandort.

Die Sonnenstadt

Gleisdorf

Dort wo die Raab, die Lassnitz und der Rabnitzbach zusammenlaufen, bettet sich die Solarstadt Gleisdorf. Beschaulich und stets offen für Neues, so schlägt das Herz der Stadt. Will man der Stadt ein Wahrzeichen zuschreiben, so ist es der Solarbaum. Fast 18 Meter misst die richtungsweisende Skulptur, ihre Blätter bestehen aus Solarpaneele, die viele Haushalte mit Energie versorgen. Ein Geschenk von Mutter Erde und ein nicht übersehbares Zeichen, das in die Zukunft weist. Weg von den fossilen Brennstoffen, rein in erneuerbare Energie.

Schaut man auf die Entwicklung der Stadt, so pulsiert diese, gemäß ihrem Wahrzeichen, energiegeladen. Bauwerke, die aus der Zeit gefallen sind, wird neues Leben eingehaucht. Glanzstück ist das forumKLOSTER, ein Veranstaltungszentrum als Lebensader der Stadt. Das MiR-Museum im Rathaus ist eine weltoffene Drehscheibe. Am Aussichtsturm auf dem Kleeberg holt man sich den Weitblick. Und durch die Lage an der Oststeirischen Römerweinstraße kultiviert man in & rund um Gleisdorf das gute Leben

An der Sonnenseite der Ostalpen

Friedberg

Wo das Wechselmassivs sich gegen Süden ausbreitet, da liegt an der Schnittstelle vom Dreiländereck Steiermark -Niederösterreich - Burgenland die Stadt Friedberg. Klein, fein und Lieblingsort für Sommerfrischler zeigt der Rundumblick hinein ins sanft gewellte oststeirische Hügelland bis ins Südburgenland. Um die Gründung der Stadt ranken sich wahre Geschichten als auch Legenden und Sagen. Stadtpfarrkirche, Stadttor beim Steg, Thonet-Museum, und grüne Oasen nahe der Stadt, wie der Bärengraben, wollen erkundet werden.

Friedberg wurde Ende des 12. Jahrhunderts unter den Babenbergern gegründet, finanziert aus dem Lösegeld für König Richard Löwenherz. Dieser wurde bei seiner Rückreise von einem Kreuzgang gefangen genommen und freigekauft. Im Mittelalter ist eine bedeutende Burganlage, die später zum Doppelschloss ausgebaut wurde, in Quellen belegt. Als Grenzstadt kontrolliert Friedberg den Verkehr über die Wechsel-Straße und schützte die Siedler vor Angriffen aus dem Osten.