Wanderung Rappoldkogel - Touren-Impression #1 | © Erlebnisregion Murtal Wanderung Rappoldkogel - Touren-Impression #1 | © Erlebnisregion Murtal

Rappoldkogel

Geöffnet

Eine Wanderung im Herzen des Steirischen Randgebirges

Wir wandern vom Parkplatz des Alten Almhauses entlang eines Forstweges bis zum "Gerti Törl", wo sich die Wanderwege teilen. Nun halten wir uns rechts und folgen dem markierten Wanderwege 505 B, um 300Höhenmeter bergauf bis zum Gipfel des Rappoldkogels, 1928 m, anzusteigen. Der etwas steilere Abstieg führt uns direkt bis zum Salzstiegelhaus. Der Rückweg gestaltet sich flacher und führt über den Forstweg (Wanderweg 505) zurück bis zum Alten Almhaus.

Der Startpunkt dieser Wanderung ist der Berggasthof "Altes Almhaus". Von der aus führt der Wanderweg 505 auf flacher Strecke in Richtung Rappoldkogel. Auf der linken Seite kann man in der Ferne, die steineren Marienstatue erkennen - dort finden im Sommer immer wieder Gottesdienste statt. Den Weg 505 entlang bis zum "Gerti-Thörl" dort zweigt vom Wanderweg 505 die Rappoldkogeltour mit der Wanderwegnummer 505B ab. Langsam beginnt die Steigung auf den Rappoldkogel (die Rappoldkogelvariante sollten nur geübte Wanderer ins Auge fassen) - gemütlichen und langsamen Schrittes wird auf einem Wanderpfad der Gipfel des Rappoldkogels (1900m) erreicht - vom Gipfel aus hat man eine wunderschöne Fernsicht in das Murtal - nach dem obligatorischen Gipfelbild geht es weiter in Richtung Salzstiegelhütte - gleich nach dem Gipfel geht es über einige Steinstufen nach unten wo den Stufen ein schöner Wanderweg folgt. Nach ca. 2,5 Stunden vom Start erreichen Sie das Salzstiegelhaus - schmackhafte Hausmannskosten laden zum Verweilen und zum Erholen ein - frisch Gestärkt geht es auf der Wanderwegmarkierung 505 wieder zurück zum Alten Almhaus - ein flacher, breiter Weg (im Winter eine Langlaufloipe) - Gehzeit ca. 1,5 Stunden 

 

Tipp - Sagenhaftes Wandererlebnis:

Hier die Sage "die Pestwolke auf der Stubalpe" aus dem Buch "Geheimnisvolles Murtal" von Markus Beren und Tamara Markel

Auf der Stubalpe (Rappoldkogel) soll es früher einmal ein tiefes Loch gegeben haben, aus dem zuweilen ein Rauchwölkchen aufstieg. Jedes Mal, wenn sich das Wölkchen zeigte, brach in der Gegend die Pest aus. Die Leute nannten das Wölkchen die „Pestwolke“. Als sich einmal wieder die Pestwolke zeigte, brach gleich darauf wirklich die furchtbare Krankheit aus und raffte viele Menschen dahin. Nun beschlossen die Leute, dieses Unglücksloch am Johannistag zu verschütten. Scharenweise kamen sie beim Loch zusammen, stellten sich betend ringsum im Kreis auf und warfen Steine, Erde und Grasbüschel hinein. Endlich war das Loch verstopft und nun pflanzten sie einen Baum darauf. Dann zogen sie lustig singend und hoffnungsvoll nach Hause. Seit diesem Ereignis hat sich auf der Stubalpe nie wieder das Pestwölkchen gezeigt und die Gegend blieb von der Seuche verschont.

 

 

Eigenschaften

Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
Dezember

Tour in Zahlen

mittel
Schwierigkeit
12,1 km
Strecke
4:00 h
Dauer
500 hm
Aufstieg
500 hm
Abstieg
1928 m
Höchster Punkt
1543 m
Tiefster Punkt

Karte & Downloads

Weitere Informationen

Abfahrt Zeltweg West der Murtalschnellstraße, Umfahrung Zeltweg nach Weißkirchen weiter Richtung Voitsberg auf der Gaberlbundestrasse B77 bis Passhöhe Gaberl.

Wir starten beim Alten Almhaus (1649 m) und gehen auf einem breiten Fahrweg eben bzw. leicht bergab in Richtung Südwesten. Bei der Kreuzung der Wanderwege 505a und 505b halten wir uns leicht rechts und wandern durch den Wald bergauf. Mit der Waldgrenze erreichen wir einen kleinen Sattel und sehen nun den bevorstehenden Anstieg - über den baumfreien Bergrücken - direkt vor uns. Am Rappoldkogel (1928 m) angekommen, genießen wir u.a. die Aussicht auf die Höhenrücken des Ameringkogels und des Größenberges, die zum Greifen nahe scheinen. Der Abstieg führt uns über den markierten – teilweise steileren Steig – in Richtung Salzstiegelhaus. An markanten Felsblöcken vorbei und über eingezäunte Weideflächen geht es bis zum Salzstiegelhaus (1553 m). Nach einer gemütlichen Pause wandern wir bis zur letzten Wegkreuzung zurück, halten uns rechts und folgen dem Fahrweg zum Ausgangspunkt. 

Bitte beachtet, dass der Auf- und Abstieg teilweise recht steil sein kann. 

Diese Tour gilt NICHT als "mit Bahn und Bus erreichbar", da keine regelmäßige Anbindung besteht.

NEU: Parkplatz Gaberl gebührenpflicht, Automat Einwurf € 3,- Münzen, 

Galerie

Wie wird es die Tage

Hirschegg-Pack (896m)

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18.04.2024
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