Peter Simonischek | © Steiermark Tourismus | Jesse Streibl Peter Simonischek | © Steiermark Tourismus | Jesse Streibl
💚-Botschafter

Peter Simonischek

Ziegenberg bei Ilz in der Oststeiermark. Der ,,Garten Österreichs“, wie Touristiker einen trefflichen Slogan fĂŒr das stimmige HĂŒgelland erfunden haben. Wir treffen unseren Herzbotschafter Peter Simonischek zum exklusiven Interview.

Unter einem mit Weinreben bewachsenen Vordach mit zwitschernden Vögeln und weitem Blick ins Land sind wir Gast beim gefeierten Schauspieler Peter Simonischek und sprechen mit ihm ĂŒber Beruf und Berufung, das Schwammerlsuchen, Heimatverbundenheit und ĂŒberhaupt seine besondere Beziehung zur Steiermark.

Herr Simonischek, einige Karriere-Highlights im Schnelldurchlauf: Ehrenmitglied des Burgtheaters, Grimme-, Nestroy-, Ernst-Lubitsch-Preis, Deutscher- und EuropĂ€ischer Filmpreis, Ehrendoktorat der Kunsthochschule Graz, umjubelter Jedermann in Salzburg, verehrt auf der Berliner SchaubĂŒhne und ĂŒberhaupt in der deutschsprachigen Theater- und Filmszene. Mehr geht nicht, was macht das mit einem? Wie behĂ€lt man da die Bodenhaftung?

Ja, das ist eine gute Frage. Die Bodenhaftung zu behalten war nie mein Problem. In unserem Beruf ist sehr wichtig, dass sich der notwendige Ehrgeiz mit der Eitelkeit die Waage hĂ€lt. Immer wenn die Eitelkeit grĂ¶ĂŸer wird und der Ehrgeiz zu sehen ist, wird es problematisch. Diese Diskrepanz war bei mir immer gut verteilt, ich hatte nie das Problem, die Bodenhaftung zu verlieren. Vielleicht kommt es auch daher, dass ich jemand bin, der nicht aus allen Wolken fĂ€llt, wenn er einen derartigen Preis erhĂ€lt. Ich habe da auch aufgrund meines Alters einen nĂŒchternen Blick darauf. In ein einem gewissen Alter kommen, wenn man Erfolg hat, eben ein paar Preise zusammen. In meiner Jugend musste ich eigentlich dauernd darauf verzichten. Ich hatte ziemlich viele Dankesreden vorbereitet, die habe ich heute noch archiviert, die habe ich nie gebraucht. Aber es gibt schon einige, die mir wirklich große Freude machen und fĂŒr die ich große Ehre empfunden habe, das ist z. B. der Ehrendoktor der KunstuniversitĂ€t Graz. Mit welchÂŽ gemischten GefĂŒhlen und Ängsten ich dort als Student im Hof oft auf und ab gegangen bin und dann werde ich dort mit Fanfaren und Posaunen empfangen.

Ein Ihnen sehr vertrauter Journalisten-Freund sagt, dass er außer Schwarzenegger niemanden kennt, der eine so hohe Heimatverbundenheit hat wie Sie. War die immer da oder ist sie mit zunehmendem Alter gewachsen und grĂ¶ĂŸer geworden?

Ich wĂŒrde sagen, sie ist grĂ¶ĂŸer geworden. Denn Heimatverbundenheit ist ja auch ein Teil der Jugend, an die man sich gerne erinnert. FĂŒr mich sind die Ingredienzien der Heimatverbundenheit schon meine Kindheit im Kuhstall und als Ministrant und mit dem Nachbarbuben beim HĂŒtten bauen im Wald und beim Schwarzbeeren suchen. Kindheitserinnerungen, das ist es, was das HeimatgefĂŒhl ausmacht. Es ist aber auch eine heikle Angelegenheit, denn puh, was wird mit HeimatgefĂŒhl und Nationalismus fĂŒr Schindluder getrieben. Ich freu mich, wenn ich sowas höre, wie dass die Steiermark z. B. auf ihre WĂ€lder achtet. KĂŒrzlich gab es in den Nachrichten lauter miese Neuigkeiten. Eine gute Nachricht aber war, dass in Österreich der Waldbestand jedes Jahr um soundso viel Prozent steigt. Das ist doch wunderbar, da kann man doch stolz sein. Und dass davon die Steiermark das grĂŒnste Land ist, ist doch auch schön zu wissen.

Sie haben Ihren Hauptwohnsitz in Wien, sind aber auch in der Steiermark und in Griechenland sesshaft. Die HĂŒtte auf der Teichalm ist ein ErbstĂŒck des Vaters, aber wie hat es Sie nach Ziegenberg verschlagen, hierher, wo wir gerade sitzen?

Als ich 1984 meine erste Rolle bei den Salzburger Festspielen gespielt habe, das war der Torquato Tasso am Landestheater, da stand halt so ein bisschen eine Gage in Aussicht. Da sagte ich dann zu meinem Vater, dass ich irgendwie das BedĂŒrfnis habe, ein StĂŒckchen Land zu besitzen, eine StĂŒck Wiese oder ein StĂŒck Wald. Frag doch ein einmal bei deinen Patienten rum. Das hat er ernst genommen und irgendwann hat er das GrundstĂŒck hier am Ziegenberg vorgeschlagen. Das habe ich damals gekauft, es war gar nicht so teuer. Meine Freunde wollten wissen, was ich mit der darauf befindlichen „Keischn“ will, das Haus war ja teilweise aus Lehm und Stroh gebaut. Hier wurde frĂŒher viel so gebaut. Ich habe es dann stehen lassen, an heißen Tagen wie heute ist es dort angenehm kĂŒhl. 

Wo fĂŒhlen Sie sich in der Steiermark eigentlich am wohlsten?

Im Winter ist es die Teichalm, weil man dort Skifahren kann, im Sommer ist es hier der Ziegenberg. Ich habe hier auch gewohnt, als ich am Grazer Schauspielhaus gespielt habe. Ich hatte dort ja zwei Produktionen gemacht in der Ära Anna Badora. Ich habe hier gewohnt und bin damals jeden Tag hin und her gefahren, das war wunderbar, ich habe das sehr genossen.

Peter Simonischek | © Steiermark Tourismus | Jesse Streibl
Peter Simonischek | © Steiermark Tourismus | Jesse Streibl
„Eine warme Manteltasche mit Maroni ist eine wunderschöne Kindheitserinnerung“

Sie sind in Graz geboren, in Markt Hartmannsdorf aufgewachsen. Dort sind Sie EhrenbĂŒrger, mit dem Peter Simonischek-Literaturbrunnen besitzt der Ort eine kulturelle Attraktion. Zusammen mit ihrer Frau, der Schauspielerin Brigitte Karner, initiierten sie den Literaturpreis ,,Wortschatz“. Sie sind ein Star zum Angreifen, wie gehen die LeutÂŽ mit ihnen um, empfinden Sie ihren Beruf nicht ein bissl exotisch?

UrsprĂŒnglich hat man meinen Wunsch Schauspieler zu werden nicht nur hier in der Gegend als extrem exotisch empfunden sondern selbst in meiner Familie. Es gab ja bis dahin keinen. Ich war spĂ€ter nicht mehr so oft hier. Im Sommer kam ich manchmal her. Als ich dann am Theater war, war ich in Deutschland und in der Schweiz. Ich hatte ja das Bundesheer aufgeschoben, ich durfte daher nicht allzu lange in Österreich verweilen. Es war keine Fahnenflucht, aber ich konnte eben wegen der Meldung beim Heeresersatzkommando nicht mehr lĂ€nger als 22 Tage hier sein. Es gab da auch eine kabarettistische Begebenheit an einer Tankstelle. Ich fuhr damals einen Golf GTI. Ich wurde von Bekannten gefragt, was ich da so mache, ah Schauspieler, haben wir eh gehört im Radio, Du, kann man davon auch leben? Habe ich gesagt, najo und er, na ich seh eh, hast ja einen Golf. (lacht) Zweifel hatten ja nicht nur die Menschen in der Umgebung. Mein Vater hat dann gesagt, ich habe dich ja nicht die Matura machen lassen, dass du dann in einer Dachkammer verhungerst. Das waren die ganz normalen BefĂŒrchtungen und Ängste, die man hatte nach dem Krieg, wenn man sich etwas aufgebaut hatte und damit leben musste, dass der Sohn nicht in die Fußstapfen tritt. Ich hatte jedoch selbst in den grĂ¶ĂŸten Auseinandersetzungen mit meinem Vater VerstĂ€ndnis fĂŒr seine Position.

Dabei wollte ihr Vater ja, dass Sie wie er Mediziner werden, Sie haben sich offensichtlich mit Erfolg dagegen gestrĂ€ubt. Wie wichtig ist Widerstand, besonders fĂŒr junge Menschen?

Die Frage ist, Widerstand wogegen? Ich finde, dass es im Moment bei der Jugend nicht an TrĂ€gheit am Widerstand krankt, sondern eher an Fundamenten im Wissen, in der Bildung, die sie fĂŒr ein demokratisches Verhalten geeignet macht. Das finde ich im Moment viel wichtiger. Weil Widerstand ist ja ĂŒber jeden zweiten Algorithmus im Internet zu haben. Das ist ein riesen VerhĂ€ngnis. Aber dieses Thema fĂŒhrt ja viel zu weit hier. Das wird fĂŒr uns alle noch ein Lebensthema werden. Weil Minderheiten sind bei uns im Allgemeinen geschĂŒtzt, haben ihre Rechte und antworten gegen Argument mit der Trillerpfeife. Das ist auch ein VersĂ€umnis des Journalismus, aber das fĂŒhrt wie gesagt viel zu weit.

Ein fixer Heimat-Besuch in Hartmannsdorf ist fĂŒr Sie Allerheiligen. Erinnern Sie die Maroni immer noch an Ihre Kindheit?

Hier in der Region ist es ein Ritual, dass man sich an Allerheiligen um 14 Uhr am Friedhof trifft. Da steht dann an jedem Grab die Familie, das wird schon registriert, ob man hier steht. Ich mag dieses Ritual. Ich habe immer versucht, wenn es irgendwie ging, am Grab meiner Eltern zu stehen. Ich habe wahnsinnig gerne diese Maroni, die waren in meiner Kindheit ja immer in diese Zeitungspapier-Stanizel eingewickelt. Graz etwa war fĂŒr mich zum Beispiel immer eine typische Maronistadt, in Deutschland gibt es diesen Brauch mit Maroniverkauf auf der Straße ja nicht. Eine warme Manteltasche mit Maroni drinnen ist eine wunderschöne Kindheitserinnerung.

Peter Simonischek | © Steiermark Tourismus | Jesse Streibl
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Wie wĂŒrden Sie einem Blinden die Steiermark erklĂ€ren?

Ich wĂŒrde ihn Waldesrauschen hören lassen, das Gemurmel eines Baches, das Balzen eines Auerhahns und im September das Röhren eines Hirschen. Und damit das Gleichgewicht stimmt, eine Runde Formel 1 in Spielberg.

Wenn sie jemand darum bittet, ihm fĂŒnf SehenswĂŒrdigkeiten zu nennen: wie wĂŒrden Ihre Empfehlungen lauten?

Als erstes fĂ€llt mir natĂŒrlich als gebĂŒrtiger Grazer der Uhrturm ein. Dann das schöne Ausseerland, die Obersteiermark, in der Nudelsuppe spiegelt sich die Dachsteingruppe. Dann gibt es schöne SchwammerlwĂ€lder, die ich niemandem verraten wĂŒrde. Ich bin ja permanent auf der Jagd nach neuen PlĂ€tzen, denn die aus meiner Jugend gibt es ja leider nicht mehr. Um 5 Uhr frĂŒh ist der Nachbar schon losgegangen und mit den grĂ¶ĂŸten Steinpilzen heimgekommen, da bin ich vor Neid erblasst. Einmal, meine Frau und ich haben uns gerade aufgemacht zum Schwammerlsuchen, hat mich an der Kassa des Supermarktes eine Frau gefragt, ob sie ein Autogramm bekommt. Dann habe ich geantwortet, nur, wenn sie mir einen Schwammerlplatz verrĂ€t (lacht). Nein hat sie gesagt, na dann gibt es kein Autogramm. Dann hat sie mir doch einen verraten. Wir sind dann mit einem großen Korb voll Schwammerl nach Hause gekommen.

Gibt es fĂŒr Sie in der Steiermark eine bevorzugte Jahreszeit?

Mir gefĂ€llt der Herbst auf der Teichalm wahnsinnig gut. Wenn dann die Ebereschen mit den roten FrĂŒchten drauf ganz gelbe BlĂ€tter haben. Wenn sich die steirischen LaubwĂ€lder verfĂ€rben ist das traumhaft schön, da kann man sich nicht sattsehen. Im FrĂŒhling, so Anfang April, habe ich immer eine MĂŒnze in der Hosentasche. Wissen Sie warum? Wenn man den ersten Kuckuck hört, muss man eine MĂŒnze in der Tasche haben, sonst verarmt man im kommenden Jahr. Im Sommer bin ich dann aber auch sehr gerne am Meer in Griechenland. Das hat ĂŒbrigens auch eine steirische Tradition. Die griechische Gegend, in die ich mit gut 20 Jahren gekommen bin, heißt Melina. Es gibt vom deutschen Autor Gert Hellwig einen Roman mit dem Titel „Raubfischer in Hellas“. Der Held dieses Romans nennt sich Xenophon. Der hat ein lebendiges Vorbild in einem Grazer namens Alfons Hochhauser. Das war ein Aussteiger, er ist vor dem 2. Weltkrieg nach Griechenland ausgewandert. Er hat sich dort zum Dynamitfischer ausbilden lassen. Er ist dort heute noch eine legendĂ€re Gestalt. Aus einem aufgelassenen Kloster hat er Zimmer gemacht und vermietet. Steirer die das Buch gelesen haben, wollten ihren Landsmann kennenlernen. Viele haben ihn dort besucht. Noch heute sind sehr viele Steirer dort in der Gegend am Campingplatz auf Urlaub.

ZurĂŒck auf die BĂŒhne. Sie sind der Jedermann, der am öftesten am Domplatz gespielt hat, wennÂŽs stimmt, inklusive Generalproben genau 100 Mal aufgetreten. War der Jedermann die Rolle ihres Lebens, oder gibt es ĂŒberhaupt eine?

 Es gibt immer wieder Rollen, mit denen man sich leichter und mehr identifizieren kann als mit anderen. FĂŒr mich. Manche Schauspieler sind ja große Versteller, wie etwa Gert Voss, den ich sehr geschĂ€tzt habe und mit dem ich sehr gerne gespielt habe. Immer wenn er auf die BĂŒhne gekommen ist, hat er sich verwandelt. Dann gibt es andere wie den Hans Moser, der ist immer der gleiche. Ein wunderbarer Schauspieler aber eben immer gleich. So ist immer die Frage, wo ist die Figur, in der man sich am besten, am freiesten bewegen kann. Was interessiert uns auf der BĂŒhne, was interessiert unsere Zuschauer? Der Moment, der nicht vorherberechnet ist, an dem man sich und das Publikum ĂŒberrascht. Der Moment, wo wir Schauspieler genau wissen – jetzt hat erÂŽs. Der Jedermann war fĂŒr mich durchaus so eine Rolle. Ich zögere immer zu sagen, eine Rolle, denn er ist mehr als eine Rolle. Die Figur auf der BĂŒhne kann man, wenn man möchte, leben. Das war mein Streben und ich bin heute noch der Meinung, dass ich es in diesem Punkt weit gebracht habe.

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Wie sehr hat Sie eigentlich Hollywood gejuckt? Mit Toni Erdmann waren Sie vor fĂŒnf Jahren fĂŒr den Auslands-Oscar nominiert.

Wenn Du Schauspieler wirst, ist es immer ein Running Gag: Hollywood hat angerufen (lacht). Ein von mir geschĂ€tzter Kollege, Heiner Lauterbach, hat gesagt: Wie soll mein Sohn heißen? Also ich habe es leid auf ihn zu warten, ich nenne ihn Oscar. Damit er einen Oscar sicher hat. (lacht). Ob man will oder nicht, den Oscar hat jeder im Hintergrund. Bei manchen Sachen möchte man gern dabei sein. Ich könnte mir aber nicht vorstellen, in Hollywood zu leben. Ich hatte auch Angebote, z. B. fĂŒr Serien wie „Better caul Saul“, die ich sehr schĂ€tze. Aber da hĂ€tte ich monatelang irgendwo in der mexikanischen WĂŒste sein mĂŒssen, und das konnte ich gar nicht, da ich immer zweigeleisig - sprich Theater und Film - gefahren bin. Ich war immer am Theater, das habe ich immer als meine Heimat begriffen und den Film sozusagen als Liebschaft im besten Fall. Arnold Schwarzenegger habe ich einmal bei einem Rennen in Schladming getroffen. Als ich wegen der Nominierung zum Auslands-Oscar in L. A. war, wurde mir ein Treffen mit dem Arnie zum Essen angeboten. Leider musste er an diesem Tag zum BegrĂ€bnis von Altlandeshauptmann Josef Krainer nach Graz. Also ging ich mit Christoph Waltz essen, was auch sehr nett war.

Zuletzt waren Sie mit „Phantastische Tierwesen 3“ auf der heimischen Kinoleinwand zu sehen. Inwiefern unterscheiden sich solche Produktionen von Ihrer bisherigen Karriere?

Der Produktionsetat betrÀgt hier 200 Mio. Dollar, das ist ja ein Wahnsinn. Aber ich wollte einmal so eine Riesen-Produktion kennenlernen. Und das Schöne und Angenehme dabei war, dass es eigentlich genauso funktioniert wie eine kleine Produktion. Ankommen tut es auf die guten Leute, auf den Regisseur.

Kurz gefragt:

 Das beste Essen ihres Lebens?

Ein gutes Backhendel

 Ihr Lieblings-Restaurant/Gasthaus in der Steiermark?

Hier in der Steiermark orientiert man sich an der Familie Reitbauer und am Pogusch. Das ist das Mekka. Da kommt diese sympathische und nachhaltige Verantwortung fĂŒr QualitĂ€t her. Das nötigt jedem, der seinen Beruf liebt, Respekt ab. Dort treffen sich alle. Dort treffen sich der Top-Schauspieler, der Top-SĂ€nger, der Top-Gastronom. Meine besten Happen, wo ich am meisten gestaunt hab, genoss ich am Pogusch.

Kochen Sie auch selbst?

 Ja, aber immer weniger, weil meine Frau immer besser kocht. Von Mahl zu Mahl.

Was mögen Sie gar nicht?

Zu weich gekochte Nudeln und zu weich gekochtes GemĂŒse. Ich hab sogar schon Heuschrecken in einem australischen Restaurant in Wien gegessen.

Zu welchem Essen können Sie nicht nein sagen?

Zu einer guten LeberkĂ€s-Semmel, zu Palatschinken obwohl ich nicht unbedingt ein SĂŒĂŸer bin. Oder zu einem guten Backhenderl oder Wiener Schitzel, Rindfleisch oder steirischem Wurzelfleisch.

Drei ess- und trinkbare Sachen aus der Steiermark, die Sie auf die berĂŒhmte einsame Insel mitnehmen wĂŒrden?

Ein guter Sauvignon oder Weißburgunder, wenn ich eine gute Jause mitbringen dĂŒrfte dann ein Welschriesling, auf jeden Fall einen guten Wein. Die BĂŒcher von Peter Rosegger, aber die kann man ja leider nicht essen (lacht). Eine gute Buschenschankjause mit einem köstlichen KĂ€ferbohnensalat.

Wordrap

Die Steiermark, das grĂŒne Herz von Österreich. Kennt jeder, habe ich hier immer im Knopfloch.

Bereit sein ist alles.

Im Moment leben!

Jean Honoré Fragonard

Ich wollte es wĂ€re anderes, aber es ist leider ein bisschen der Zweckpessimismus. Aber eigentlich nur zu dem Zwecke, dass er LĂŒgen gestraft wird.

Aufrichtigkeit und Treue.

Da gibt es leider in der letzten Zeit nicht so viel zu bewundern, weil ja nicht wirklich welche stattfinden. Im Grunde natĂŒrlich klarerweise die Freiheit des Menschen – Freiheit, Gleichheit, BrĂŒderlichkeit - nach den Maximen der französischen Revolution. Auflösung der Leibeigenschaften, das Ende des unterdrĂŒckten Menschen. Ich kann mir ja gar nicht vorstellen, dass es heute immer noch Regime gibt, die das zum Ziel haben. Unfassbar.

Aus aktuellem Anlass: Raubfischer in Hellas

Beethoven und Stones, Beatles, sprich alles was in meiner Jugend so angesagt war.

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