Wallfahrtskirche Klein Mariazell in Eichkögl | © Tourismusverband Eichkögl Wallfahrtskirche Klein Mariazell in Eichkögl | © Tourismusverband Eichkögl

Pfarr- und Wallfahrtskirche Klein Mariazell Eichkögl

Eichkögl

Aus der anfänglichen Kapelle wurde 1890 eine Wallfahrtskirche. 1991 wurde auf dem Sakristeiboden die Kleine Schatzkammer eröffnet, deren Schaustücke Geschichte und Wallfahrt zum Gnadenaltar von Klein Mariazell, wie Eichkögl genannt wird, widerspiegeln. Eine Reihe von Votivbildern, das älteste aus dem Jahre 1857, dokumentieren "Maria hat geholfen!".

Ort der Begegnung

Auf einer Anhöhe zwischen Raab- und Rittscheintal liegt inmitten der Gemeinde Eichkögl die Wallfahrtskirche Klein Mariazell. Sie wurde in den Jahren 1883 bis 1890 anstelle einer seit 1853 bestehenden Kapelle errichtet. Eine eigene Pfarre besteht seit 1926. Der Gnadenaltar aus der ehemaligen Kapelle ist jenem der Basilika von Mariazell nachempfunden, deshalb auch der Name Klein Mariazell.

Es gibt jeden 13. Tag des Monats eine Dekanatswallfahrt zur Wallfahrtskirche. Ein gekennzeichneter Pilgerweg führt von Eichkögl nach Mariazell. Die Kirche verfügt über einen Ausstellungsraum, die sogenannte "kleine Schatzkammer", wo Ausstellungsstücke die Geschichte des Wallfahrtsortes zeigen.

Geschichte Klein Mariazell

Im Jahr 1828 pflanzte Theresia Payer - dort wo sich heute die Pfarr- und Wallfahrtskirche Klein Mariazell befindet - eine Birke. Darauf brachte sie ein Bild der Gnadenmutter an, das sie von einer Wallfahrt mit nach Hause gebracht hat. Später, als sie erwachsen war, ehelichte sie Anton Kobald, der ein Gasthaus neben der "Frauenbirke" besaß. 1852 erkrante Anton Kobald an einer schweren Lungenentzündung - die Aussichten auf Heilung schien gering. So gelobte der gläubige Mann, im Falle seiner Genesung, anstelle des Bildstockes eine Kapelle zu errichten.

Wie durch ein Wunder erholte er sich von seiner Krankheit und begann alsbald mit dem Bau der Kapelle. Diese wurde bereits am 29. September 1853 - zum Fest des heiligen Erzengels Michael - geweiht. Die Kapelle wurde fortan als "Klein Mariazell" bezeichnet, da der Gnadenaltar jenem der Basilika in Mariazell nachempfunden ist.

Bald wurde die kleine Kapelle von Gläubigen und Mutter Gottes-Verehrern aus nah und fern aufgesucht, Votivbilder aus dieser Zeit legen Zeugniss für den Dank der Pilger ab, die hier Trost oder Heilung erfahren haben. Das älteste stammt aus 1857. Der Zustrom nahm stetig zu und so wurde die Kapelle der Kobalds bald zu klein. So begann das kinderlose Paar mit dem Bau einer Kirche. Zwischen 1883 udn 1890 wurde diese mit Hilfe zahlreicher Wohltäter errichtet. Am 14. Juni 1890 fand die Segnung der Kirche samt Kirchhof durch Fürst Bischof Dr. Johann Zwerger statt. 36 Jahre später, am 1. Jänner 1926 wurde Eichkögl zur Pfarre erhoben.

Kleine Schatzkammer der Pfarre Eichkögl

1991 wurde auf dem Sakristeiboden der Wallfahrtskirche Klein Mariazell die Kleine Schatzkammer eröffnet, deren Schaustücke Geschichte und Wallfahrt zum Gnadenaltar von Klein Mariazell wiederspiegeln. Eine Reihe von Votivbildern, das älteste von 1857, dokumentieren "Maria hat geholfen!".

Votivgaben und Andenkenbildchen, eine Hostienzange und ein tragbarer Beichtstuhl machen die Bekanntheit und die Frequenz des Wallfahrtsortes in der Südoststeiermark deutlich. Hinzu kommen Kelche und Devotionalien. Die "Eichkögler Opfergaben" sollen die Besucher zum Schmunzeln, aber vielleicht auch zum Nachdenken anregen. Zu sehen sind allerlei Gegenstände, die der Pfarrer im Laufe der Jahre im Klingelbeutel gefunden hat: Von ausländischen Geldmünzen bis zum Hosenknopf war alles vertreten.

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8322 Eichkögl

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