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    Nationalpark Gesäuse

    Wildes Wasser. Steiler Fels.

    Steil, ungezähmt und beeindruckend: Der Nationalpark Gesäuse ist der einzige Nationalpark der Steiermark ... und einer der wildesten Orte Österreichs. Zwischen Admont und Hieflau, eingerahmt von Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe, trifft die Enns auf senkrechte Kalkwände, alpine Wälder und eine imposante Artenvielfalt. Hier erlebst du Natur nicht inszeniert, sondern pur und echt. Zum Staunen, Lernen und Durchatmen.

    Naturschutz wird im ganzen Nationalpark groß geschrieben – gleichzeitig kannst du die beeindruckende Landschaft auf markierten Wegen eigenständig entdecken. Zum Beispiel beim Wandern, Klettern, Biken oder Raften. Die Natur spielt hier die spektakuläre Hauptrolle. Und du bist ein gern gesehener Gast!

    Entdecke den Nationalpark

    Erlebniszentrum Weidendom

    Mitten im Nationalpark beeindruckt der Weidendom als begehbares Kunstwerk mit Infos zur Natur, einem Ökologischen Fußabdruck und einem vielfältigen Besuchsprogramm.

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    Nationalpark Gesäuse | © Stefan Leitner

    Nationalpark Pavillon

    Staune bei der Nationalpark-Ausstellung über die Planspitze und genieße eine Erfrischung im Café des Pavillons.

    Ein Nationalpark wäre nur halb so gut, wenn er über keine Besucherzentren oder Museen verfügen würde. Darum gibt es auch im Herzen von Gstatterboden den Nationalpark Pavillon, mit der aktuellen Ausstellung über die Planspitze.

     

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    Fotokurse & Nationalpark Fotoschule

    Fürs Auge: Grundlagenworkshops und Foto-Touren mitten durch die Natur. Spezialisiert auf Tier- und Pflanzenfotografie sowie spektakuläre Sternenhimmel-Aufnahmen.

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    Nationalpark Gesäuse 2019_c-Stefan Leitner_Gesaeuse_112 | © stefanleitner.com | Stefan Leitner
    Jugendliche mit Ranger im Nationalpark | © Stefan Leitner

    Geführte Touren & Rangerprogramme

    Die Ranger:innen des Nationalparks sind echte Profis in Sachen Natur-Vermittlung: Sie bieten geführte Wanderungen zu Geologie, Tierwelt, Wald und Wasser an – ebenso wie Familienprogramme, Kinderangebote und individuelle Touren. 

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    Paradies für Fauna & Flora

    Im Nationalpark Gesäuse bleibt die Natur sich selbst überlassen, Ressourcen wie der Wald werden nicht genutzt. Daher überlebt hier eine besondere Artenvielfalt, die sich frei weiterentwickelt.

    Aktuell gibt es rund 200 Endemiten, also Tier- und Pflanzenarten, die nur in diesem Mikrokosmos existieren. Damit ist das Gesäuse DER Endemiten-Hotspot in Österreich! Mit den Nationalpark-Ranger:innen begibst du dich auf die Spuren von Fauna und Flora. Pssst... mit ganz viel Glück begegnest du sogar einem Luchs auf leisen Pfoten!

    Leander Khil Flussuferlaeufer_2011_05_NPG | © LEANDER KHIL | LEANDER KHIL
    Der barrierefreie Johnsbachsteg beim Weidendom | © Stefan Leitner

    Nationalpark Gesäuse

    Auf einen Blick, mit allen Details

     

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    Nationalpark Gesäuse

    Kurz & Bündig

    Zwischen Admont und Hieflau, dort wo die Enns ungestüm ihrem Treiben nachgeht, erstreckt sich der einzige Nationalpark in der Steiermark und jüngste (seit 2002) und drittgrößte Nationalpark in Österreich. Bewacht von den felsigen Giganten - der Hochtorgruppe und dem Buchsteinmassiv.

    12.000 Hektar oder 0,7 % der Fläche des Bundeslandes Steiermark sind Nationalpark und gehören zum Schönsten was die Steiermark zu bieten hat. Entlang des ungezähmten Wassers der Enns findet sich eines der letzten Brutgebiete für Flussuferläufer. Die wilden Wälder sind sich selbst überlassen und auf den furchteinflößenden Felsgiganten wachsen endemische Raritäten wie die Zierliche Federnelke.

    Im Nationalpark Gesäuse werden die Ressourcen, wie z.B. der Wald, nicht genutzt, die Natur bleibt sich selbst überlassen. Daher überlebt hier eine besondere Artenvielfalt, die sich frei weiterentwickelt. Solche Landschaften sind selten geworden und daher besonders wertvoll.

    Aktivitäten im Nationalpark

    Nationalpark ist, wo Mensch und Wildnis sich begegnen.

    Im Nationalpark Gesäuse gehen seit jeher Naturschutz und sportliche Betätigung Hand in Hand. Mit klaren Regeln für ein gutes Miteinander von Mensch, Tier und Pflanzenwelt. Ob spannende Themenwege für die ganze Familie, (Weit-)Wandertouren, Bike-Routen, Rafting auf der Enns oder hochalpine Klettertouren: Hier kannst du Naturgenuss und Bewegung perfekt verbinden!

    Der Nationalpark Gesäuse ist der jüngste und drittgrößte Nationalpark Österreichs.

    Übernachten im Nationalpark

    Unvergessliche Hütten-Übernachtung oder Sternderl schauen am Campingplatz? Überall ist für sanfte Träume gesorgt!

    Nationalpark ist, wo Mensch und Wildnis sich begegnen.
    – Herbert Wölger, Nationalparkdirektor

    FAQs

    Wissenwertes über den Nationalpark Gesäuse

     Du bist neugierig? Hier findest du Antworten auf die meist gestellten Fragen zum Nationalpark Gesäuse!

    Nein, der Nationalpark Gesäuse ist für alle kostenlos und frei zugänglich.

    Ein Besuch im Nationalpark Gesäuse ist zu jeder Jahreszeit beeindruckend – je nachdem, was du suchst.

    • Frühling (April–Juni):
      Schneeschmelze, kraftvolle Enns, erste Blüten, ideale Zeit für Naturbeobachtung
    • Sommer (Juli–September):
      Hauptsaison fürs Wandern, Bergsteigen, Rangerprogramme & Fotokurse
    • Herbst (Oktober):
      Klare Sicht, intensive Farben, ruhige Wege
    • Winter (Dezember–März):
      Stille, Winterwanderungen & Schneeschuhtouren in ausgewählten Bereichen

     

    Für klassische Wanderungen eignen sich die Monate Juni bis Oktober besonders gut.

    Leider nein, denn die Tiere leben frei und wild im Nationalpark. Daher gehört ein wenig Glück dazu, einem Bewohner zu begegnen. Unsere Ranger:innen erklären dir, wie und wann du möglichst große Chancen auf eine Tierbegegnung hast und nehmen dich gerne mit auf Spurensuche.

    Im Nationalpark Gesäuse leben unter anderem Steinadler, Gämse, Rotwild, Fischotter, Auerhähne und Raufußhühner, Fledermäuse, Flussuferläufer, Wasseramseln und Gebirgsstelzen, Äschen, Bachforellen und Koppen, Feuersalamander und Bergmolche sowie Luchse.

    Alle sind Willkommen! Ein Besuch im Nationalpark eignet sich besonders für:

    • Familien: Erlebniswege, Rangerprogramme, Natur zum Anfassen
    • Sportlich Begeisterte: Von Wandern & Bergsteigen bis zum Biken, von gemütlich bis anspruchsvoll alpin
    • Natur- & Wissenshungrige: Führungen, Ausstellungen, Forschung, Kurse
    • Menschen mit Mobilitätseinschränkung: barrierefreie Angebote rund um Admont & den Weidendom

     

    Ja! Es gibt den Nationalpark Pavillon in Gstatterboden mit Ausstellung und Café sowie das Erlebniszentrum Weidendom bei Johnsbach.

    Ja, Hunde dürfen mit in den Nationalpark Gesäuse, aber immer nur an der Leine!

    Wild campen ist im Nationalpark Gesäuse verboten. Es gibt aber den Campingplatz Forstgarten in Gstatterboden, der am Ennsufer Platz für rund 100 Personen bietet und mit besonders idyllischen Aussichten aufwartet.

    Nein, der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen ist ein separates Schutzgebiet in der Erlebnisregion Gesäuse. Mehr dazu findest du hier: https://eisenwurzen.com/

    • wir das gute Gefühl haben, uns körperlich zu bewegen und der Natur etwas Gutes zu tun.
    • wir unsre Erlebnisse im Gasthaus und bei Freunden erzählen können, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.
    • wir die Gewissheit haben wollen, etwas für die nächsten Generationen geschützt zu haben.
    • wir unsere Erlebnisse wiederholen können, weil wir nichts zerstört haben.
    • wir einen schönen Tag ohne Zurechtweisung durch die Gebietsaufsicht erleben wollen.
    • Skitouren und Schneeschuhwandern entlang der ausgewiesenen Routen
    • Campen ausschließlich am Campingplatz Forstgarten in Gstatterboden. Wenn der Campingplatz voll ist, gibt es eine Stellplatzmöglichkeit für eine Nacht am Parkplatz Hartelsgraben.
    • Wandern auf allen markierten Wegen
    • Hunde sind im Nationalpark willkommen, müssen aber ausnahmslos angeleint sein.
    • Klettern auf allen bestehenden Routen mit Nutzung der ausgewiesenen Zustiege.
    • Sportklettern in den Klettergärten am Johnsbach.
    • Aufenthalt und Baden an den im Gelände markierten Besucherbereichen.
    • Kajaken unter Benutzung der markierten Ein- und Ausstiegsstellen.
    • Rafting mit zugelassenen Agenturen.
    • Radfahren auf den ausgewiesenen Strecken und zu den am Startpunkt ausgewiesenen Zeiten.
    • GPS-Tracks von allen markierten Wegen aufzeichnen und veröffentlichen und bestehende Geocashes suchen.
    • Pflanzen pflücken
    • Tiere stören
    • Mineralien sammeln
    • Feuer machen (Ausnahme: Feuerstelle/Grillstelle am Campingplatz Forstgarten in Gstatterboden sowie an der Feuerstelle an der Enns direkt unterhalb des Campingplatzes)
    • Campen & Übernachten: auf Parkplätzen und im freien Gelände (ausgenommen Notfall-Biwak)
    • Fliegen mit Drohnen
    • Drachenfliegen, Paragleiten und Basejumpen
    • Skitouren & Schneeschuhwandern: Aufstieg oder Abfahrt durch Wald-Wild-Schongebiete, Aufstieg oder Abfahrt durch Jungbestand (Bäume kleiner als 3 m)
    • Klettern: Störung rund um bebrütete Horste, Anbringen von Fixseilen, Klettern in der NATURA 2000 Verbotszone, Neuanlage von Klettersteigen und Neuerschließung von Sportkletterfelsen
    • Baden, Kajaken & Raften: Betreten der Uferbereiche außerhalb der Besucherbereiche
    • Radfahren & Mountainbiken: Radfahren abseits der offiziellen Rad- und Mountainbike-Routen, Radfahren außerhalb der beim Startpunkt ausgewiesenen Fahrtzeiten
    • Tracking & Geocashing: Geocaches ohne Absprache mit dem Nationalpark Gesäuse einrichten

    Dein Besuch im Nationalpark Gesäuse

    Urlaubsplanung leicht gemacht

    Hier findest du alle Informationen rund um deinen Aufenthalt im Nationalpark Gesäuse noch einmal übersichtlich zusammengefasst. Bei Fragen stehen wir vom Tourismusverband Gesäuse dir gerne zur Verfügung!