Nationalpark Gesäuse
Wildes Wasser. Steiler Fels.
Steil, ungezähmt und beeindruckend: Der Nationalpark Gesäuse ist der einzige Nationalpark der Steiermark ... und einer der wildesten Orte Österreichs. Zwischen Admont und Hieflau, eingerahmt von Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe, trifft die Enns auf senkrechte Kalkwände, alpine Wälder und eine imposante Artenvielfalt. Hier erlebst du Natur nicht inszeniert, sondern pur und echt. Zum Staunen, Lernen und Durchatmen.
Naturschutz wird im ganzen Nationalpark groß geschrieben – gleichzeitig kannst du die beeindruckende Landschaft auf markierten Wegen eigenständig entdecken. Zum Beispiel beim Wandern, Klettern, Biken oder Raften. Die Natur spielt hier die spektakuläre Hauptrolle. Und du bist ein gern gesehener Gast!
Nationalpark Gesäuse
Kurz & Bündig
Zwischen Admont und Hieflau, dort wo die Enns ungestüm ihrem Treiben nachgeht, erstreckt sich der einzige Nationalpark in der Steiermark. Bewacht von den felsigen Giganten - der Hochtorgruppe und dem Buchsteinmassiv.
12.000 Hektar oder 0,7 % der Fläche des Bundeslandes Steiermark sind Nationalpark und gehören zum Schönsten was die Steiermark zu bieten hat. Entlang des ungezähmten Wassers der Enns findet sich eines der letzten Brutgebiete für Flussuferläufer. Die wilden Wälder sind sich selbst überlassen und auf den furchteinflößenden Felsgiganten wachsen endemische Raritäten wie die Zierliche Federnelke.
Im Nationalpark Gesäuse werden die Ressourcen, wie z.B. der Wald, nicht genutzt, die Natur bleibt sich selbst überlassen. Daher überlebt hier eine besondere Artenvielfalt, die sich frei weiterentwickelt. Solche Landschaften sind selten geworden und daher besonders wertvoll.
Nationalpark ist, wo Mensch und Wildnis sich begegnen.
Besondere Aus- und Einblicke im Nationalpark Gesäuse:
FAQ
Wissenwertes über den Nationalpark Gesäuse
Du bist neugierig? Hier findest du Antworten auf die meist gestellten Fragen zum Nationalpark Gesäuse!
Nein, der Nationalpark Gesäuse ist für alle kostenlos und frei zugänglich.
Ein Besuch im Nationalpark Gesäuse ist zu jeder Jahreszeit beeindruckend – je nachdem, was du suchst.
- Frühling (April–Juni):
Schneeschmelze, kraftvolle Enns, erste Blüten, ideale Zeit für Naturbeobachtung - Sommer (Juli–September):
Hauptsaison fürs Wandern, Bergsteigen, Rangerprogramme & Fotokurse - Herbst (Oktober):
Klare Sicht, intensive Farben, ruhige Wege - Winter (Dezember–März):
Stille, Winterwanderungen & Schneeschuhtouren in ausgewählten Bereichen
Für klassische Wanderungen eignen sich die Monate Juni bis Oktober besonders gut.
Leider nein, denn die Tiere leben frei und wild im Nationalpark. Daher gehört ein wenig Glück dazu, einem Bewohner zu begegnen. Unsere Ranger:innen erklären dir, wie und wann du möglichst große Chancen auf eine Tierbegegnung hast und nehmen dich gerne mit auf Spurensuche.
Im Nationalpark Gesäuse leben unter anderem Steinadler, Gämse, Rotwild, Fischotter, Auerhähne und Raufußhühner, Fledermäuse, Flussuferläufer, Wasseramseln und Gebirgsstelzen, Äschen, Bachforellen und Koppen, Feuersalamander und Bergmolche sowie Luchse.
Alle sind Willkommen! Ein Besuch im Nationalpark eignet sich besonders für:
- Familien: Erlebniswege, Rangerprogramme, Natur zum Anfassen
- Sportlich Begeisterte: Von Wandern & Bergsteigen bis zum Biken, von gemütlich bis anspruchsvoll alpin
- Natur- & Wissenshungrige: Führungen, Ausstellungen, Forschung, Kurse
- Menschen mit Mobilitätseinschränkung: barrierefreie Angebote rund um Admont & den Weidendom
Ja! Es gibt den Nationalpark Pavillon in Gstatterboden mit Ausstellung und Café sowie das Erlebniszentrum Weidendom bei Johnsbach.
Ja, Hunde dürfen mit in den Nationalpark Gesäuse, aber immer nur an der Leine!
Wild campen ist im Nationalpark Gesäuse verboten. Es gibt aber den Campingplatz Forstgarten in Gstatterboden, der am Ennsufer Platz für rund 100 Personen bietet und mit besonders idyllischen Aussichten aufwartet.
Nein, der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen ist ein separates Schutzgebiet in der Erlebnisregion Gesäuse. Mehr dazu findest du hier: https://eisenwurzen.com/