In der Natur
Ab durch die wilde Mitte: Hier hat die Natur das Sagen und der Mensch darf sie staunend und achtsam entdecken. Denn: Das Gesäuse besteht zu ganzen 50 % aus Naturschutzgebiet. Der einzige steirische Nationalpark schmiegt sich hier an den Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen, gleich daneben bewahrt das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal den größten Urwaldrest des Alpenbogens. Und zudem befindest du dich im größten Naturnachtgebiet Mitteleuropas, dem Dark Sky Reserve Eisenwurzen. Bei Tag und bei Nacht – ganz schön gewaltig!
Gesäuse Partner Programm
Natur trifft auf Regionalität
Agieren statt Reagieren: Das ist das Motto der Gesäuse Partner. Das regionale Netzwerk besteht aus Menschen und Betrieben der Region, die für das Gesäuse brennen und sich aktiv für Wertschöpfung UND Naturschutz einsetzen.
Impressionen
Wild und unberührt: Zwischen Fels und Wasser entdeckst du im Gesäuse so manche seltene Tier- und Pflanzenart. Hier zeigen wir dir die schönsten Impressionen aus den Naturschutzgebieten.
FAQ
Der Name kommt vom säuselnden Geräusch der Enns!
Wir sind vier: Nationalpark Gesäuse, Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen, Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal und Dark Sky Reserve.
Nein, der Eintritt ist kostenlos. Manche Teile der Schutzgebiete kannst du allerdings nur im Rahmen einer Führung begehen.
Ja, du kannst eine Führung buchen und die von unseren Ranger:innen viele spannende Dinge erklären lassen. Die verschiedenen Schutzgebiete veranstalten unterschiedliche Themenführungen.
Leider nein, denn die Tiere leben frei und wild. Daher gehört ein wenig Glück dazu, einem Bewohner zu begegnen. Die Ranger:innen der Schutzgebiete erklären dir, wie und wann du möglichst große Chancen auf eine Tierbegegnung hast und nehmen dich gerne mit auf Spurensuche.
Im Gesäuse leben unter anderem Steinadler, Gämse, Rotwild, Fischotter, Auerhähne und Raufußhühner, Fledermäuse, Flussuferläufer, Wasseramseln und Gebirgsstelzen, Äschen, Bachforellen und Koppen, Feuersalamander und Bergmolche sowie Luchse.
In den Schutzgebieten des Gesäuses bleibt die Natur großteils sich selbst überlassen, Ressourcen wie der Wald werden nicht genutzt, umgefallene Bäume nicht entfernt. Daher überlebt hier eine besondere Artenvielfalt, die sich frei weiterentwickelt.
Aktuell gibt es mehr als 200 Endemiten, also Tier- und Pflanzenarten, die nur in diesem Mikrokosmos existieren. Damit ist das Gesäuse DER Endemiten-Hotspot in Österreich!
Du bewegst dich mitten durch die Schutzgebiete – allerdings musst du immer auf den markierten Wegen bleiben.
Wild campen ist in den Schutzgebieten verboten. Es gibt aber den Campingplatz Forstgarten in Gstatterboden, der am Ennsufer Platz für rund 100 Personen bietet und mit besonders idyllischen Aussichten aufwartet.
Du kannst den Sternenhimmel hier in klaren Nächten überall gut sehen – ein paar besonders gute Sternenbeobachtungs-Plätze sind:
- Buchauersattel: Bergpanorama und Nachtaufnahmen
- Erlebniszentrum Weidendom: Blick auf Himmel und Hochtorgruppe
- Campingplatz Forstgarten: Schlafen unterm Sternenzelt
- Kölblwirt Johnsbach: Übernachtung in der Sternderl-Suite
- Buchsteinhaus & Ennstalerhütte: Berghütten direkt unterm Sternenhimmel
- Burgruine Gallenstein: Aussichtspunkt und Führungen
- Lackneralm Palfau: Naturfreundehütte, Aussichtspunkt und Übernachtung
- Hochmoor Leckermoos: Naturschutzgebiet und faszinierende Ausblicke
Ja! Um die Natur zu schützen, ist das Radfahren und Mountainbiken streng auf die offiziellen Routen und die dort ausgewiesenen zeitlichen Slots beschränkt. Zu den beliebtesten und offiziell freigegebenen Touren zählen: Hochscheibenalm-Route, Johnsbacher Almenrunde, Ennsboden- und Rauchbodenweg, Buchsteinrunde, Trans Nationalpark und die Gravelbike-Strecke Bussi Baba.
Hunde sind im Gesäuse immer Willkommen – sie haben allerdings in den Schutzgebieten strikte Leinenpflicht und dürfen nicht abseits der Wege laufen. Die Übernachtung mit Hund ist nicht auf allen Hütten gestattet – am Besten rufst du vor deiner Tour kurz bei der jeweiligen Hütte an, um sicher zu sein. Auch über den eventuellen Kontakt mit Weidevieh auf den Almen solltest und kannst du dich im Vorfeld auf der Hütte oder bei uns im Infobüro informieren.