Bergtour Über die Gsengscharte auf die Haindlkarhütte - Touren-Impression #1 | © TV Gesäuse Bergtour Über die Gsengscharte auf die Haindlkarhütte - Touren-Impression #1 | © TV Gesäuse

Über die Gsengscharte auf die Haindlkarhütte

Geöffnet

Dieser Rundweg zeigt viele Facetten der Gesäuseberge mit herrlicher Aussicht in die Bergwelt des Nationalparks Gesäuse.

 

Die Runde kann entweder beim Parkplatz Weidendom oder Parkplatz Haindlkarhütte gestartet werden. 

Eigenschaften

Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
November
Dezember

Tour in Zahlen

mittel
Schwierigkeit
8,1 km
Strecke
4:32 h
Dauer
703 hm
Aufstieg
472 hm
Abstieg
1218 m
Höchster Punkt
582 m
Tiefster Punkt

Karte & Downloads

Weitere Informationen

Vom Nationalpark-Parkplatz beim Weidendom überqueren wir die Bundesstraße und tauchen gleich in den "Sagenweg" ein. Die ersten 1,5 km wurden 2010 völlig neu als Themenweg "Wilder John" - einem Synonym für den Johnsbach - gestaltet. Da der wilde John ein Riese war, findet man hier eine Riesenschaukel, eine Riesensandkiste, einen Riesen-Picknick-Platz, etc.

Beim ehemaligen Schotterwerk verlassen wir den Sagenweg und zweigen links auf den Weg Nr. 658, den Gsengschartenweg, ab. Jetzt steigen wir etwas mühsamer in schottrigem Gelände, das einem leeren Bachbett gleicht, bis hinauf an die Gsengscharte. Mit etwas Glück sehen wir zwischen Felsbrocken und Latschen ein paar Gämsen stehen. Nun folgt die Schlüsselstelle "Gsengscharte". Der Fels ist hier wie ein Knochen von Wind und Wetter "abgenagt" und so müssen wir die letzten Meter bis zum Grat mittels einer Kette und Seil, die im Fels verankert sind, überwinden. Jetzt haben wir den höchsten Punkt erreicht und gehen in das äußerst romantische Haindlkar hinunter. Bizarre Felsformationen, beinahe zahm scheinende Gämsen und der Blick in die Hochtor-Norwände begeistern unseren Blick.

Auf der Haindlkarhütte haben wir uns eine ausgiebige Mahlzeit verdient. Mit etwas Glück können wir auf der Terrasse mit dem Fernglas Kletterer in den Hochtorwänden oder Wanderer am Peternpfad beobachten. Frisch gestärkt brechen wir wieder auf und steigen auf einem steinigen Pfad, vorbei an der alten Haindlkarhütte, die immer noch als Winterlager genutzt wird, hinunter zur Enns, die wir ab und zu schon rauschen hören. Am Parkplatz Haindlkarhütte angekommen, führt links ein Steig in den Wald. Wir überqueren ein ausgetrocknetes Bachbett und noch ein kurzes Stück durch den Wald, bis wir vor dem Zigeunertunnel wieder zur Bundesstraße hinuntersteigen. Wir überqueren die Bundesstraße und wandern auf der alten Straße, die nur mehr von Radfahrern und Wanderern benutzt wird, zurück zum Parkplatz.

Empfehlenswert ist ein Besuch des Nationalpark Erlebniszentrums Weidendom, dem größten Bau(m)werk Österreichs, sowie des "Ökologischen Fußabdruckes". Auch eine gemütliche Spazierrunde auf dem Themenweg in der Lettmair-Au direkt an der Enns ist als Ausklang der Gsengschartenrunde lohnend.

Im Gesäuse bist du auch ohne eigenes Auto mobil

Ein Anruf unter t: +43 3613 21 000 99 genügt: Innerhalb der Betriebszeiten kommst du mit dem Gesäuse Sammeltaxi zu jedem beliebigen Ziel im Gesäuse, ganz ohne Fahrplan und Haltestellen.

Nähere Infos & Betriebszeiten

Fahrplanabfrage ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at 

Linie 912 Postbus - täglich, Bushaltestelle "Gesäuse Bachbrücke/Weidendom" oder "Gesäuse Haindlkar"

Bahnhof Johnsbach - Zugverbindung nur Samstag, Sonntag und Feiertag

 

Mit der BusBahnBim-App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store.

 

 

Nationalpark Erlebniszentrum Weidendom oder Parkplatz Haindlkar (beide sind kostenpflichtig)

Galerie

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Mariazell (860m)

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