Lebensraum Ausseerland
Gemeinsam mit Verantwortung
Das Ausseerland ist mehr als eine Tourismusregion. Es ist ein gewachsener Lebensraum für Natur, Menschen und Kultur. Um diesen Raum lebendig und lebenswert zu erhalten, denken wir heute schon an morgen. Deshalb gestalten wir unsere Region mit Verantwortung, Hausverstand und viel Herz, für alle, die hier leben, zu Gast sind oder erst noch kommen.
Von Lippenbekenntnissen zu konkretem Handeln: Unsere Projekte orientieren sich an den globalen Zielen (SDG´s) der Agenda 2030 und wachsen aus regionalen Überzeugungen. Ob Klimaschutz, biologische Vielfalt oder Kreislaufwirtschaft: Im Mittelpunkt stehen immer echte Lösungen für unsere Orte und Betriebe.
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Unser Weg zum Umweltzeichen
Österreichisches Umweltzeichen für das Ausseerland
Das Ausseerland wurde als erste Region der Steiermark und des Salzkammerguts mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Destinationen ausgezeichnet.
Diese Auszeichnung steht für gelebte Nachhaltigkeit, regionale Wertschöpfung und den achtsamen Umgang mit unserer einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft.
Für die Region ist das Umweltzeichen kein Abschluss, sondern ein weiterer Schritt auf einem langfristigen Weg. Das Ausseerland setzt sich weiterhin konsequent für sanften Tourismus, umweltfreundliche Mobilität und den Schutz seiner Lebensräume ein – für eine lebenswerte Zukunft im Herzen des steirischen Salzkammerguts.
Die Ausseerland Genusslandkarte
Regionalität aus erster Hand
Bewusst vor Ort einkaufen: Die heimischen Lebensmittel-Produzentinnen und Produzenten bieten eine große Vielfalt an Produkten. Im Ausseerland findest du alles für das perfekte Frühstück, eine stärkende Bergjause oder ein echtes Ausseerland-Dinner. Von Ab-Hof-Betrieben und Genussläden, über Bäckereien und Fischereien bis zu den lokalen Wochen- und Bauernmärkten bleibt kein Wunsch offen.
Doppelte Urlaubschance sichern
Mit Bahn oder Bus anreisen
Wer zwischen 1. Juni und 31. August 2026 mit Bahn oder Bus ins Ausseerland Salzkammergut reist, kann an der Aktion „1 Ticket, 2 Urlaube“ von sechs mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Destinationen ausgezeichneten Tourismusregionen teilnehmen.
Reiche dein Anreiseticket im Rahmen der Aktion ein und sichere dir mit etwas Glück einen kostenlosen Winterurlaub im Hotel Kogler inklusive Anreise mit Bahn oder Bus.
Lehrreiche Wege im Ausseerland
Achtsam durch die Natur
Achtsamer Umgang mit dem Lebensraum beginnt mit dem Bewusstsein für die Natur – und genau das fördern die zahlreichen Themen- und Naturlehrpfade im Ausseerland Salzkammergut. Ob am Geotrail Grundlsee, dem Kräuterrundweg in Gößl, der Tour de Kur oder dem Waldsteig beim Salza-Stausee: Auf abwechslungsreichen Wegen erfahren Besucherinnen und Besucher Spannendes über Geologie, Flora, Fauna und die heilklimatischen Besonderheiten der Region.
Der Koppentalweg, das Naturerlebnis Ödensee und der Themenweg Augstbach bieten Naturerfahrung mit Tiefgang – von wildromantischer Schlucht bis zum sensiblen Moorgebiet. Diese Wege verbinden sanften Tourismus mit Umweltbildung und laden dazu ein, die Landschaft mit allen Sinnen zu erleben – ein nachhaltiger Mehrwert für Gäste und Einheimische gleichermaßen.
Genuss am See - Kohlröserlhütte
Grün genießen und grün feiern
Eingebettet in das Natur- und Europaschutzgebiet Ödensee, liegt das Genuss Gasthaus Kohlröserlhütte – ein einzigartiger Ort für nachhaltigen Genuss und unvergessliche Feste inmitten unberührter Natur. Als zertifiziertes Green Restaurant & Green Location steht die Kohlröserlhütte für umweltbewusstes Feiern und kulinarische Erlebnisse mit regionalen Zutaten, saisonalen Produkten und Bio-Qualität.
Ob gemütliches Essen, festliche Anlässe oder besondere Events – hier wird Nachhaltigkeit gelebt. Kurze Lieferwege, Kräuter aus dem eigenen Garten und Zutaten direkt vom Bauernhof garantieren nicht nur höchste Qualität, sondern auch echten Geschmack.
Mehr dazu
Tourism for SDGS
Mit Verantwortung reisen: Die Welttourismusorganisation (UNWTO) hat für Reisende, öffentliche Einrichtungen, Firmen, Bildungseinrichtungen, Spendenorganisationen und internationale Organisationen Handlungsempfehlungen in Verbindung mit den SDGs der Agenda 2030 formuliert.
Die Handlungsempfehlungen für Reisende umfassen unter anderem den sorgsamen
Umgang mit Lebensmitteln, das Teilen von interessanten Initiativen und Sozialprojekten am Reiseort, Kulturverständnis durch einfache Sprachkenntnisse im Aufenthaltsland, regionaler Konsum, digitale Kopien von Reiseunterlagen und mehr.
Natura 2000 Schutzgebiete im Ausseerland Salzkammergut
Totes Gebirge und Altausseer See
Das Tote Gebirge und sein Umfeld sind der niederschlagreichste Teil der Steiermark. In den größeren Karsthohlformen treten infolge von Temperaturumkehr Kälteseebildungen auf. An einigen Stellen kommt es aus dem selben Grund zur Ausbildung von sogenannten Eishöhlen und Karstlöchern, in denen das ganze Jahr hindurch Eis liegen bleibt.
Durch eine Störungszone, die westlich des Lawinensteins zum Salzsteigjoch zieht, lässt sich dieser Gebirgsstock in einen West- und Ostteil gliedern. Nach der letzten Eiszeit kam es durch nach Westen abfließendes Eis, das sich zuvor vom Plateau des Toten Gebirges bis in die Mitterndorfer Senke erstreckte, zur Glazialerosion. Auf diese Weise entstanden die größeren Seen. Auf der gesamten Fläche befinden sich Moränenhügel mit aufgehäuften Kalkblöcken und losen Gesteinstrümmern, die infolge guter Verwitterung und Wasserdurchlässigkeit eine gut ausgebildete Vegetationsdecke tragen.
Ödensee und das Hochmoor
Ursprünglich war das Gebiet durch ausgedehnte Moore gekennzeichnet, die beginnend mit dem 18. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert abgebaut wurden. Von dem einstigen circa 28 Hektar großen Hochmoor sind heute noch verschiedene kleinflächigere Moorkomplexe erhalten. Von den ehemaligen Torfstichflächen bis zu den von Latschen bestockten Hochmooren ist das Gebiet durch eine Vielfalt an Feuchtlebensräumen mit speziellen Pflanzengesellschaften gekennzeichnet.
Weitere charakteristische Elemente stellen die Ufergehölzstreifen mit angrenzenden artenreichen Streu- und Sumpfwiesen im Bereich des Riedelbaches und der Ödenseetraun dar. Besonders erwähnenswerte Schutzgüter in diesem Natura 2000-Gebiet sind der Skabiosenscheckenfalter, Pfeifengraswiesen, naturnahe lebende Hochmoore und die Moorwälder.
Naturmentor: Ing. Matthias Pointinger
Mit Ende Mai 2024 hat Matthias Pointinger seine Aufgabe als Natur-Mentor im Ausseerland begonnen. Seine Aufgaben liegen in der Besucherlenkung, Information über naturverträgliches Verhalten von Naturnutzenden, in der Vorbildwirkung und der Bewusstseinsbildung.
Durch seine vieljährige berufliche Tätigkeit bei den Österreichischen Bundesforsten ist er in der Region kein Unbekannter. Seine Tätigkeit im Ausseerland begann er als Büroleiter der damaligen Forstverwaltung Bad Aussee. Das Fischereizentrum in Kainisch war für viele Jahre sein beruflicher, aber auch persönlicher Tätigkeitsmittelpunkt.
Es ist ein Herzenswunsch von ihm, den Naturnutzenden über unsere einmalige Natur im Ausseerland zu erzählen und auf die Einmaligkeit und Bedeutung dieser aufmerksam zu machen.
Triffst du auf ihn, scheue dich nicht, ihn darauf anzusprechen. Sollte es Probleme unter den Naturnutzenden geben, kannst du ihn gerne auch telefonisch kontaktieren.
fairtrade-Region Ausseerland
Mit den FAIRTRADE-Gemeinden Bad Aussee, Altaussee, Bad Mitterndorf und Grundlsee gehört das Ausseerland zu den ersten Fairtrade-Regionen in ganz Österreich.
Vor der Ernennung zur FAIRTRADE-Gemeinde, FAIRTRADE-Stadt oder zum FAIRTRADE-Bezirk müssen fünf Kriterien erfüllt werden. Diese trifft auf alle Ausseerland-Gemeinden zu.
- Die Gemeinde bekennt sich zu Fairtrade
- Engagement in der Fairtrade-Gruppe
- Fairtrade-Produkte verfügbar machen
- Einsatz in der Gemeinde für Fairtrade-Produkte
- Bewusstseinsbildung und Information
Gegen Lebensmittelverschwendung
Jedes Jahr landen Tonnen an essbaren Lebensmitteln im Müll! Die Gründe sind vielfältig, oft liegt es an Mythen, die sich hartnäckig halten. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft hat sich die gängigsten Mythen genauer angeschaut:
- Mythos 1: Im Handel werden die meisten Lebensmittel weggeworfen - Das stimmt so nicht, denn auch wenn im Groß- und Einzelhandel bzw. in Märkten vermeidbare Lebensmittelabfälle anfallen, machen private Haushalte den größten Teil aus.
- Mythos 2: Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) überschritten ist, sind Lebensmittel verdorben - Das MHD ist eine Empfehlung der Hersteller und nicht mit einem „Ablaufdatum“ zu vergleichen, wie es oft umgangssprachlich gemacht wird. Viele Lebensmittel sind auch nach Ablauf des MHD genießbar – nutze zur Beurteilung deinen Seh-, Geruchs- und Geschmackssinn.
- Mythos 3: Gegen Lebensmittelverschwendung wird nichts unternommen - In Österreich, aber auch in der EU gibt es zahlreiche Maßnahmen, um Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Dazu gehört etwa die Initiative „Lebensmittel sind kostbar“, an der über 70 Partner teilnehmen. Auch Foodsharing-Angebote werden immer beliebter.
Auch trotz guter Vorsätze sind Lebensmittelreste manchmal nicht zu vermeiden. Hol' dir jetzt Tipps gegen Lebensmittelverschwendung.
Gemeinsam Fahren statt einsam fahren
Ganz Liezen ist gemeinsam unterwegs
Gemeinsam fahren, CO₂ sparen, Greencents sammeln und gegen attraktive Prämien in der Region Liezen einlösen.
Ein gemeinsames Projekt von Regionalmanagement Bezirk Liezen und dem Land Steiermark
Ab 20. August gibt es die Möglichkeit, dass auch Mitfahrende von regionalen Mobilitätsangeboten (z. B. Salzkammergut-Shuttle oder Gesäuse-Sammeltaxi) mit LIMO ihre CO₂-Ersparnis messen und Greencent sammeln können.
So funktioniert es:
- Interessierte laden sich die LIMO-App herunter.
- Sie starten das Fahrgemeinschafts-Tracking in der LIMO-App.
- Sie scannen den QR-Code, der im Shuttle/Taxi aufliegt.
- Beim Aussteigen tippen sie auf „Fahrt beenden“.
- Anschließend wird ihnen automatisch die CO₂-Ersparnis und die gesammelten Greencent gutgeschrieben, die sie bei regionalen Einlösestellen in Prämien umtauschen können.
Unser Netzwerk an Greencent-Einlösestellen wächst immer mehr und es gibt tolle Prämien in der App.
Kreislaufwirtschaft
ÖW Change: Alles über Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Tourismus
Was bedeutet Kreislaufwirtschaft? Wie kann sie langfristig Nachhaltigkeit fördern? In der aktuellen Folge von ÖW Change mit ÖW-Nachhaltigkeitsexpertin Katrin Erben haben wir nachgefragt – bei der Wirtschaftskammer Österreich und bei Praktikerinnen und Praktikern. Konkrete Beispiele gibt es bereits viele, die Kreislaufwirtschaft hat erfolgreich im Tourismus Einzug gehalten und ist weiter auf dem Vormarsch. Außerdem in der Sendung: Vanessa Vivian Wabitsch von Circonnact erklärt im Gespräch, wie Kreislaufwirtschaft und die Entwicklung eines regenerativen Tourismus Hand in Hand gehen.
Green Events Steiermark
Die Plattform für eine nachhaltige Veranstaltungskultur
Sport- und Kulturveranstaltungen werden für Aktive und Zuseherinnen immer mehr zu "Events". Die Vielzahl an Aktivitäten von Vereinen, Verbänden und Unternehmen auf lokaler und regionaler Ebene trägt maßgeblich zur Lebensqualität in unserem Bundesland bei.
Mit der Plattform Green Events Steiermark lädt das Land Steiermark ALLE Menschen dazu ein, an einer nachhaltigen Veranstaltungskultur mitzuwirken - damit die Steiermark "das grüne Herz Österreichs" bleibt.
Das österreichische Umweltzeichen
Eine Erfolgsgeschichte
Das Österreichische Umweltzeichen wurde 1990 auf Initiative des Umweltministeriums ins Leben gerufen. Es gilt heute als das wichtigste staatlich geprüfte Umweltsiegel in Österreich und wird in vier Kategorien vergeben:
- Produkte oder Dienstleistungen
- Tourismus- und Gastronomiebetriebe
- Bildungs- und Kultureinrichtungen
- Green Meetings & Events
Die Auszeichnung erhalten nur jene Produkte und Dienstleistungen, die neben einer Vielzahl an Umweltkriterien auch hohe Anforderungen an Qualität und Langlebigkeit erfüllen. Das Österreichische Umweltzeichen ist somit für umweltbewusste Konsumenten eine Orientierungshilfe bei Kaufentscheidungen im täglichen Leben.
Du willst den ökologischen Fußabdruck deines Urlaubs berechnen?
Umgang mit kulturellen Artefakten
Wir bekennen uns zur Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen im Zusammenhang mit dem Umgang von historischen und archäologischen Kulturgütern gemäß dem Denkmalschutzgesetz (BGBl. Nr. 533/1923 idgF).
Da bei uns kein Handel mit Kulturgütern stattfindet, beschränkt sich unser Beitrag auf die Information und Sensibilisierung im Sinne des verantwortungsvollen Umgangs mit kulturellem Erbe.
Informationen und gesetzliche Grundlagen:
Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen!
Gemeinsam in die Zukunft
Im Ausseerland Salzkammergut gibt es bereits einige tolle nachhaltige Initiativen und wir sind uns sicher, dass wir unserer Liste noch einiges hinzufügen können. Wir freuen uns immer über neue Projekte oder Feedback und nehmen dies auch gerne auf unserer Homepage auf!