Via Artis Altaussee
Erreichbar mit Öffentlichen VerkehrsmittelnEigenschaften
TechnikTour in Zahlen
Die Via Artis Altaussee verbindet Seeidylle
mit Kulturerlebnis. Auf rund fünf Kilometern folgen Wanderer den Spuren
bedeutender Künstler, vorbei an der Seepromenade, alten Villen
und durch lichte Waldwege. Ideal für alle, die sich für Geschichte, Natur
und Kunst im Ausseerland begeistern. Eine leichte bis mittelschwere
Wanderung mit eindrucksvollen Ausblicken.
Kunstvoll wandern im Ausseerland
Die Via Artis Altaussee ist mehr als nur ein Spazierweg – sie ist ein echtes Wandererlebnis, das Natur, Kultur und Landschaftsgenuss verbindet. Zwischen Seeufer und Berghang lässt sich erleben, warum das Ausseerland seit jeher Künstler aller Art anzog. Die Route ist bestens geeignet für kulturinteressierte Wanderfreunde und bietet auf rund sechs Kilometern sowohl leichte als auch etwas anspruchsvollere Passagen.
Beste Jahreszeit
Weitere Informationen
Die Anreise nach Altaussee am Besten mit google.at/maps planen.
Die Via Artis Altaussee ist ein abwechslungsreicher Kulturwanderweg im Ausseerland, der sich wie ein roter Faden durch den charmanten Ortsteil Fischerndorf zieht. Zwischen Loser, Altausseer See und Künstlerdomizilen eröffnet sich ein eindrucksvolles Zusammenspiel aus Natur, Kunstgeschichte und alpinem Flair. Der Weg folgt den Spuren großer Persönlichkeiten, die das Ausseerland über Jahrzehnte inspiriert und geprägt haben.
Schon im frühen 19. Jahrhundert erkannte Erzherzog Johann die Schönheit des Ausseerlandes. Seine Kammermaler wie Jakob Alt oder Jakob Gauermann hielten eindrucksvolle Motive in zahlreichen Aquarellen und Zeichnungen fest. Später kamen weitere Künstler, Dichter und Komponisten hinzu, die diese einzigartige Kulturlandschaft zu ihrem Rückzugsort machten.
Wegverlauf der Via Artis Altaussee
Die Wanderung beginnt bei der 1. Station der Via Artis Altaussee (Alois Mayrhuber, Literaturmuseum Altaussee) im Kurpark von Altaussee und führt dann rechts an der Volksschule vorbei bis zur Kreuzung am Augstbach. Hier gehts links weiter in Richtung Altausseer See. Dort liegt auf halbem Weg zum See die 2. Station der Via Artis Altaussee (Friedrich Torberg, Horst K. Jandl). Nach wenigen Gehminuten nach links abbiegen und dem Brahmsweg bis zur Pfarrkirche folgen und weiter in die Adrian-Werburg-Promenade. Hier, direkt am See, befindet sich die 3. Station der Via Artis Altaussee (Arthur Schnitzler) mit Blick auf das Wasser und die umliegenden Berge.
Im Anschluss führt der Weg weiter entlang des Nordufers und wenige Meter nach dem Friedhof von Altaussee gelangt man zur 4. Station der Via Artis Altaussee (Jakob Wassermann, Marta Karlweiss). Nur einige Gehminuten weiter, an der Jausenstation und dem beliebten Badeplatz Kalßeneck vorbei, geht der Promenadenweg in den Arneth-Weg über. Dieser naturnahe Pfad schlängelt sich durch den Wald, ist stellenweise schmäler und etwas anspruchsvoller, aber stets gut begehbar – festes Schuhwerk wird empfohlen. Nach etwa 1,5 Kilometern wird die 5. Station der Via Artis Altaussee (Christl Kerry, Klaus Maria Brandauer) erreicht.
Wer eine kürzere Variante bevorzugt, kann ab dem Kalvarienberg über den sogenannten „Kleinen Künstlerblick“ wieder zur Pfarrkirche und zurück zum Kurpark Altaussee abkürzen.
Die längere Route führt an der alten Fischzucht vorbei, über den Augsti Sagenweg zur Zufahrtstraße zum Ski- und Wandergebiet Loser hinunter. An der Loserstraße angekommen nach links Richtung Zentrum Altaussee abbiegen. Bei der Donisbrücke rechts über den Augstbach und wieder nach rechts, der alten Salzstraße entlang weiterwandern. Nach wenigen Metern nach links abbiegen und beim Haus Seeblick und Haus Starl vorbei zum Friedrich-Torberg-Weg wandern. Hier für wenige Schritte nach rechts wenden zur 6. Station der Via Artis Altaussee (Hermann Broch), Die Wanderung führt wieder ein paar Meter retour und entlang des Friedrich-Torberg-Wegs weiter. Nach einigen Gehminuten werden die 7. Station der Via Artis Altaussee (Barbara Frischmuth) und die 8. Station der Via Artis Altaussee (Charles Wassermann, Erich-Wolfgang Korngold) erreicht. Dem Friedrich Torberg-Weg weiter folgen bis zum Rüsthaus der FF Altaussee. Die Straße überqueren und in den Bruno Brehmweg einbiegen. Kurz darauf ist hier die 9. Station der Via Artis Altaussee (Bruno Brehm) zu finden. Der Weg führt weiter bis zum Hotel Seevilla zur 10. Station der Via Artis Altaussee (Johannes Brahms).
Nach dieser letzten Station beim Hotel Seevilla dem Promenadenweg bis zum Walter Munk Park folgen und anschließend über den Wiesenweg zurück zum Kurpark von Altaussee wandern.
Wer noch mehr über das Wandergebiet im Salzkammergut erfahren möchte, findet in der Gratis Wanderkarte Ausseerland eine hilfreiche Übersicht – kostenlos erhältlich auf der Website des Tourismusverbandes bei der Prospektbestellung. Für detailliertes Kartenmaterial steht zudem der Wanderkarten Shop zur Verfügung.
Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut
Informationsbüro Altaussee
Fischerndorf 61
8992 Altaussee
E-Mail senden
Website
Schutzgebiete
Totes Gebirge West (Naturschutzgebiet)
Altausseer See (Naturschutzgebiet)
Totes Gebirge (Vogelschutzgebiet)
Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store.
Parkmöglichkeiten auf dem großen Parkplatz vor dem Kur- und Amtshaus.Bitte auf die Gebührenpflicht achten!
- Adunka, E. (2012). Friedrich Torberg. In Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur: Jüdische Autorinnen und Autoren deutscher Sprache von der Aufklärung bis zur Gegenwart (2., aktualisierte und erweiterte Auflage, S. 505–507). Metzler. DOI: 10.1007/978-3-476-05342-8
- Arrer, K. (2022). Erich Wolfgang Korngold auf Sommerfrische... Mit einer Vorliebe für das Salzkammergut. In H. Stockinger (Hrsg.), „Glück, das mir verblieb“: Ein Erich Wolfgang Korngold-Lesebuch (1. Auflage, S. 71–88). Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, V&R unipress GmbH.
- Auerböck, U. (2019). Malerinnen und Maler im Ausseerland: Gesammelte Biografien. Morawa Lesezirkel GmbH.
- Bayerdörfer, H.-P. (2012). Schnitzler, Arthur. In A. B. Kilcher (Hrsg.), Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur: Jüdische Autorinnen und Autoren deutscher Sprache von der Aufklärung bis zur Gegenwart (2., aktualisierte und erweiterte Auflage Aufl., S. 453–456). Metzler.
- Bittermann-Wille, C. (2019). Karlweis, Marta. In Frauen in Bewegung 1848-1938. Ariadne - Österreichische Nationalbibliothek. https://fraueninbewegung.onb.ac.at/node/1361
- Brehm, Bruno (1894-1974). (o. J.). In Österreichische Nationalbibliothek. https://www.onb.ac.at/sammlungen/literaturarchiv/bestaende/personen/brehm-bruno-1894-1974
- Decloedt, L. R. G. (1996). „Weder Kaiser noch König—Sondern der Führer“: Die Funktionalisierung der Geschichte bei Bruno Brehm (S. 205–213). Westdeutscher Verlag.
- Ebert, K. (1997). Brahms in Aussee. K & S Köberl & Schlömmer OEG.
- Frischmuth, B. (2025). Barbara Frischmuth – Biographie. https://barbarafrischmuth.at/biographie
- Fuchs, G. (2017). Sommerfrische/Zweitwohnsitz: Arbeits- und Vorstellungsräume bei Peter Rosegger und Friedrich Torberg. In K. Kastberger & S. Maurer (Hrsg.), Die Werkstatt des Dichters: Imaginationsräume literarischer Produktion (S. 163–182). De Gruyter. https://doi.org/10.1515/9783110466850-011
- Goodbody, A. (2023). Garden Writing im Anthropozän: Von Rudolf Borchardt und Alma de l’Aigle bis Jürgen Dahl und Barbara Frischmuth. In T. van Hoorn & L. Fischer (Hrsg.), Welche Natur? Und welche Literatur? Ecocriticism. Literatur-, kultur- und medienwissenschaftliche Perspektiven (S. 47–63). Metzler. https://doi.org/10.1007/978-3-662-67799-5_4
- Guttmann, S., & Speer, B.-E. (2023). Friedrich Torberg. In S. Kremmel, J. Richter, L. Schippel, & T. Rozmysłowicz (Hrsg.), Österreichische Übersetzerinnen und Übersetzer im Exil (S. 141–157). Frank & Timme. DOI: 10.57088/978-3-7329-9012-2
- Haberich, M. (2017). Arthur Schnitzler und Jakob Wassermann: Konflikte deutsch-jüdischer Identitäten. In W. Lukas & M. Scheffel (Hrsg.), Textschicksale: Das Werk Arthur Schnitzlers im Kontext der Moderne (S. 123–138). De Gruyter.
- Hilbrand, K. (2013). Charles Wassermann (1924–1978). Leben und Werk [Unveröffentlichte Diplomarbeit].
- Hilbrand, R. (31.3.2025). Barbara Frischmuth verstorben. ARF - Ausseer Regionalfernsehen. https://www.arf.at/2025/03/31/barbara-frischmuth-verstorben/
- Hilbrand, R., & Suchy, V. (1986). Dichter wider Willen? Hermann Broch 1886-1951: Ein Lesebuch zur Ausstellung anläßlich des 100. Geburtstages. Burgverein Pflindsberg, Literaturmuseum Altaussee.
- Horch, H. O. (2012). Wassermann, Jakob. In A. B. Kilcher (Hrsg.), Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur: Jüdische Autorinnen und Autoren deutscher Sprache von der Aufklärung bis zur Gegenwart (2. aktualisierte und erweiterte Auflage, S. 524–528). J. B. Metzler. DOI 10.1007/978-3-476-05342-8
- Horowitz, M. (2019). 100 Menschen, die Österreich bewegten. Molden.
- Jürgensen, C., Lukas, W., & Scheffel, M. (2022). Schnitzler-Handbuch: Leben - Werk - Wirkung (2. Aufl.). J.B. Metzler.
- Klaus Maria Brandauer im Porträt. (2021, Dezember 18). Österreich-Bibliotheken im Ausland. https://www.oesterreich-bibliotheken.at/kaffeehaus-feuilleton/detail/seite?tx_news_pi1%5Bnews%5D=28035&cHash=209f6c59a91964c82f8436142f1bbc71
- Kremmel, S., Richter, J., & Schippel, L. (Hrsg.) (2023). Österreichische Übersetzerinnen und Übersetzer im Exil. Frank & Timme GmbH. https://doi.org/10.57088/978-3-7329-9012-2
- Kürschner, B. (2020). Arthur Schnitzlers Aufenthalte in Altaussee. Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge. Österreichische Akademie der Wissenschaften. https://shared.acdh.oeaw.ac.at/schnitzler-briefe/2020_Kuerschner_Schnitzler-in-Altaussee.pdf
- Labitsch, F. (2012). Brochstücke: Der Schriftsteller Hermann Broch im kulturhistorischen Kontext des Ausseer Landes. Literaturmuseum Altaussee.
- Markus, G. (3.2.2013). Kerrys österreichische Wurzeln. Kurier. https://kurier.at/politik/ausland/neuer-us-aussenminister-kerrys-oesterreichische-wurzeln/3.086.591
- Mayrhuber, A. (1995). Künstler im Ausseerland (3. Aufl.). Styria.
- Müller-Kampel, B. (2007). Jakob Wassermann und die Autoren Jung-Wiens. In D. Niefanger, G. Och, & D. F. Eisenstein (Hrsg.), Jakob Wassermann: Deutscher – Jude – Literat (S. 45–68). Wallstein.
- Ottawa, C. (2013). Österreichs vergessene Literaten: Eine Spurensuche. K & S.
- Reich, N. B. (2013). Clara Schumann: The Artist and the Woman. Cornell University Press. https://doi.org/10.7591/9780801468308
- Sabitzer, W. (2024). Tod vor dem Bahnhof. Öffentliche Sicherheit, 5–6 (Gedenkstätten für Exekutivbeamte), 47.
- Sandberger, W. (o. J.). Johannes Brahms – Biografie. brahms-institut.
- Schlicht, C. (2013). Arthur Schnitzler. Tectum Verlag.
- Schnitzler, H., Brandstätter, C., & Urbach, R. (Hrsg.). (1981). Arthur Schnitzler: Sein Leben und seine Zeit. Fischer.
- Seifert, N. (2024). „Einige Herren sagten etwas dazu“: Die Autorinnen der Gruppe 47. Kiepenheuer & Witsch.
- Stockinger, H. (Hrsg.). (2022). „Glück, das mir verblieb“: Ein Erich Wolfgang Korngold-Lesebuch (1. Auflage). Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, V&R unipress GmbH.
- Ziegler, E. (2005). Vermischte Zustände. Der NS-Nationalpreisträger Bruno Brehm im Piper-Verlag nach 1945. In M. Estermann, E. Fischer, & U. Schneider (Hrsg.), Buchkulturen—Beiträge zur Geschichte der LIteraturvermittlung (Festschrift für Reinhard Wittmann) (S. 381–396). Harrassowitz.