Puch bei Weiz
Gemeinde Puch bei Weiz
Puch 100 | 8182 Puch bei Weiz
Tourismusverband Oststeiermark
Schloss 1 | 8225 PöllauÜber die Gemeinde
Was Gäste erwartet
Am Fuße des Kulm, des schönsten Aussichtsberges der Oststeiermark, herrscht ein besonderes Klima. Die warmen Tage und kühlen Nächte passen perfekt für den Obstanbau. Nur hier erhalten die Äpfel ihr intensives Aroma. Deshalb gibt es rund um Puch so viele Apfelbäume wie sonst nirgends, drei von vier steirischen Äpfeln kommen von hier. Die Obstbauern veredeln viele Früchte zu Säften, Most und Schnäpsen, während die Wirte auf der Apfelstraße aus dem Obst besondere Spezialitäten zaubern. Gemeinsam brennen die „Apfelmänner“ den „Abakus“, von dem einige Flaschen in die Kirchenmauer eingemauert werden. Sie dürfen erst nach 100 Jahren geöffnet werden.
Besonders schön ist es hier im Frühling, zur Baumblüte, wenn der Ort von einer weiß-zartrosa Blütenwolke eingehüllt und am 4. Sonntag im April wieder das traditionelle Apfelblütenfest am Hochgartl zu Puch gefeiert wird. Dann stellen die Obstbauern ihre Standl auf die grüne Wiese neben dem blühenden Apfelgarten, spielt die Volksmusik zum Tanz und wird die Ostkönigin gekrönt. Beim „Apfelstraßen-Herbst“ zur Erntezeit gibt es Hoffeste und Aktionstage bei den Apfelstraßen-Betrieben.
In Elz steht als Torbogen der größte Apfel der Welt, in Harl die „Kathedrale des Apfels“, das große Obstlagerhaus. Fünf „Wiegen-Liegen“ laden zum Träumen und Geschichten-Hören ein, Erlebnis-Stationen bei Obsthöfen und die Spiel- und Infowelt des „Gartentalent“ bei der Gärtnerei Höfler können frei besucht werden. Die reiche Geschichte des Obstbaues beginnt rund um die Kirche zum Hl. Oswald mit dem „norischen Mädchen“, das einen Apfel hält. Der Grabstein des Ignaz Weberhofer, der Waldschulmeister Peter Roseggers, ist gleich nebenan. Als ihn der große Dichter, aus der rauen „Waldheimat“ im fruchtbaren Apfelland besuchte, war das für ihn „Eine Reise ins Paradies“.