Günster Wasserfall | Tom Lamm | © Holzwelt Murau, Tom Lamm Günster Wasserfall | Tom Lamm | © Holzwelt Murau, Tom Lamm
Wunderbar wanderbar

Wandern in der Region Murau

Wanderrucksack packen, Bergschuhe anziehen und in die unberührte Natur der Urlaubsregion Murau eintauchen – an der Südseite der Niederen Tauern, in Höhenlagen zwischen 676 und 2.740 Metern, erleben Wanderer einzigartige Naturerlebnisse.

Die schönsten Wanderwege in der Region Murau

8-Berge-Wanderungen

Diese sehr lange aber aussichtsreiche Wanderung auf Almböden und Wanderwegen von der Frauenalpe zum Kreischberg ist besonders für ausdauernde Wanderer geeignet.


Bei dieser Wanderung in meist baumfreiem Gelände mit wunderbarer Rundum-Aussicht sollten Sie ausreichend Proviant packen, denn unterwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeiten. Bei klarer Sicht eröffnet sich ein wunderbares Panorama bis zu den Schladminger und Wölzer Tauern, zum Wintertaler Nock und zum Eisenhut.

Details

Die Murauer Höhenwege

Die Höhenwege ermöglichen abwechslungsreiche Wanderungen an der Südseite der Niederen Tauern:

  • Der Krakauer Höhensteig: Der 4 Kilometer lange Panoramaweg findet Anfang und Ende im Ortszentrum von Unterach und ist auch für Familien geeignet.
  • Vom Kreischberg zur Frauenalpe (2.171 Meter): Die Route bedeutet eine aussichtsreiche Wanderung auf saftigen Almen vom Kreischberg zur Frauenalpe für ausdauernde Wanderer.
  • Der Höhenweg Scharfes Eck: Ein herrlicher Rundwanderweg mit 6,2 Kilometer Länge voller eindrucksvoller Naturschauspiele der Grebenzen.

Grüne Wege

Inmitten einer malerischen Landschaft führen die grünen Wege von St. Georgen am Kreischberg bis zur St. Leonhardkirche.

Wandern im „blauen Land“

Reizvoll eingebettet in die unberührte Natur liegen zahlreiche Gewässer, die eine magische Anziehungskraft ausüben. Die vier Seen auf der Turracherhöhe, die Zwieflerer Seen bei Schöder, der Auerlingsee (1.315 Meter), der Schattensee, der Etrachsee bei Krakau und viele mehr: Sie alle sind besondere Logenplätze für jeden Wanderurlaub.

Weitere Tipps für alle, die vom Wandern gar nicht genug bekommen können

Weitwandern und dabei dem eigenen Körper und Geist etwas Gutes tun? In der Region Murau warten zwei unvergleichliche Weitwanderwege darauf, entdeckt zu werden:

Weitwanderwege

Auf der 130 Kilometer langen Via Natura im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen lernen Wanderer das NaturLesen. Hier entdeckt man das Wunder Natur neu und lässt die Seele zwischen romantischen Teichen, mystischen Mooren und Naturpark-Juwelen baumeln. In zehn malerischen Etappen wird den Wanderern das Zusammenspiel zwischen dem Menschen und seiner natürlichen Umwelt nähergebracht. 

Die Etappen 9 bis 14 des Weitwanderweges „Vom Gletscher zum Wein“ führen über die Südroute von der idyllischen Krakau mit ihrem Naturdenkmal Günster Wasserfall bis nach St. Peter am Kammersberg.

Familienfreundliche Themenwege

Auf den gemütlichen, generationenübergreifenden Themenwegen in der Region Murau wird nicht nur Kindern Lust aufs Wandern gemacht.

Pilgerwege

Auf der Suche nach spirituellen und kulturellen Zentren sowie inspirierenden Kraftorten? Die gute Nachricht: Es muss nicht immer der Jakobsweg in Spanien sein. Warum in die Ferne schweifen? Das Gute liegt so nah.

Entlang des Jakobswegs und des Hemmawegs in der Region Murau finden Pilger ihr inneres Gleichgewicht und darüber hinaus die schönsten Logenplätze, die Mutter Natur zu bieten hat. Besonders beliebt unter Pilger ist der Mariazeller Gründerweg, dieser führt über St. Lambrecht und Scheifling nach Mariazell.

Geführte Wanderungen in der Region Murau

Die Region Murau lädt vom Frühjahr bis in den Herbst hinein zu vielfältigem Wanderspaß ein. Wer die Tourenplanung lieber den Profis überlässt: Im Sommer – genauer von 4. Juni bis 24. September jeden Donnerstag um 9:00 Uhr – finden geführte Wanderungen statt. 
Dabei machen sich fünf bis 20 Personen gemeinsam mit einem einheimischen Bergführer auf den Weg. Die Outdoor-Experten kennen die schönsten Plätze der Region und freuen sich darauf, sie ihren Gästen zu zeigen. 

Gut zu wissen: Anmeldungen zu einer Wanderung werden gerne im Tourismusbüro Murau entgegengenommen. 

Tipps für geführte Wanderungen im Erlebnisraum Murau:

  • Gemütliche Wanderungen mit ausgebildeten natur- und Landschaftsvermittlern im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen
  • Gstoder in der Region Murau – schöner Aussichtsberg
  • Zwieflerseen in der Region Murau – schöne, idyllische Wanderung über Wiesen-, Alm- und Wanderböden
  • spirituelle Sonnenaufgangswanderung, Treffpunkt beim Stift St. Lambrecht

Ein besonderes Erlebnis sind Wanderungen mit den Murau Botschaftern. Mit gewohnt steirischer Gastfreundschaft führen sie Naturliebhaber zu den schönsten Plätzen in der Region Murau.

Das Wanderabzeichen als Andenken: Für das Erwandern von vier Gipfeln gibt es den Silbernen, für acht sogar den Goldenen Wanderschuh. Die Wandernadeln sind eine zusätzliche Belohnung – und eine schöne Erinnerung an eine wohltuende Urlaubszeit in der Region Murau. 

Hütteneinkehr mit Herz und Flair

Bei einem Wandertag gehört die Einkehr einfach dazu: Wanderer gönnen sich auf den Sonnenterrassen der gemütlichen Hütten und Bergrestaurants eine wohlverdiente Auszeit – das ist erholsam.

Bei der Einkehr bietet sich auch die Gelegenheit, den Geschmack der Region zu kosten! Vom landschaftlichen bis zum kulinarischen Genuss ist für das seelische und leibliche Wohl bestens gesorgt. 

Man sagt, dass ab 1.000 Metern Seehöhe „jeder per Du“ ist. Sprich: Beim Wandern werden alle Bekanntschaften unkompliziert und freundschaftlich geschlossen. Das geht meist mit viel Humor und gemeinsamer Freude am Naturgenuss einher. 

Während einer Almwanderung und am Gipfel warten überall freundliche Gesichter – und genau diese Herzlichkeit erlebt man auch bei der Hütteneinkehr.

Checkliste für das Wandern in der Region Murau

  1. Wanderschuhe: Die richtigen Schuhe sind bei einer Wandertour das Wichtigste. Am besten eignen sich feste, knöchelhohe Schuhe mit griffiger Sohle, um die Füße zu schützen und die Fußgelenke zu entlasten.
  2. Wanderkarte und/oder Tourenbuch: Beschreibungen der Routen in der Region Murau sind auf den Wanderkarten und in den Tourenbüchern zu finden.
  3. Wanderkleidung: Gerade wenn auf der Wanderung große Höhenunterschiede zu bewältigen sind, empfiehlt sich bei der Bekleidung der „Zwiebellook“: Dank mehreren Schichten ist man für alle Temperaturen und die meisten Wetterverhältnisse gewappnet! Atmungsaktive T-Shirts und Hosen mit abnehmbaren Beinteilen sind für geübte Wanderer selbstverständlich. Auch Kälte-, Sonnen- und Regenschutz bitte nicht vergessen!
  4. Wanderstöcke: Bei Gelenkproblemen oder wenn man einen schweren Rucksack tragen muss, sind Wanderstöcke die idealen Begleiter auf der Wandertour.
  5. Erste-Hilfe-Set: Ein Notfall-Set sollte ebenfalls mit auf jeder Tour sein. Dazu gehören zumindest Pflaster, Insektenschutz und Verbandsmaterial. Ein Schmerzmittel für alle Fälle schadet auch nicht. Nicht vergessen: Handy-Akku aufladen! So kann jederzeit der Notruf gewählt werden.

Wichtige Hinweise für den Wanderurlaub im Erlebnisraum Murau

Mit den nachfolgenden Tipps und Hinweisen steht dem Wandervergnügen nichts mehr im Weg.

Für die Tourenplanung gilt: Sorgfältig planen und flexibel bleiben! Die Tour soll auf das körperliche Leistungsniveau aller Mitwanderer abgestimmt sein – vor allem, wenn Kinder dabei sind! Auch die Unterkunft sollte zur Sicherheit über die geplante Route und die ungefähre Rückkehrzeit informiert werden.

Eine Wandertour erfordert entsprechende Ausrüstung und Bekleidung! Mithilfe der Checkliste für das Wandern in der Region Murau ist das passende Equipment im Nu zusammengestellt. Um Gewicht zu sparen, kommen in den Rucksack nur Sachen, die bei der Wanderung wirklich gebraucht werden. Abfälle bitte immer mit ins Tal zurücknehmen!

Vor dem Start der Wanderung empfiehlt sich ein Blick auf das regionale Wetter. Aktuelle Wetterinformationen gibt es auch von Einheimischen. In den Bergen kann das Wetter oft unerwartet und vor allem sehr schnell umschlagen. Bei einem solchen Wetterumschwung die Tour lieber abbrechen, um noch trocken in Sicherheit zu gelangen!

Auf den Almen treffen Wanderer immer wieder auf Kühe, Schafe, Pferde und andere Tiere. Dann heißt es: Ruhig bleiben und die Tiere nicht reizen! Wenn man auf den markierten Wegen bleibt und ausreichend Abstand zu den Tieren einhält, droht keine Gefahr. Auch wichtig: Die Tiere nicht füttern!

Tipp: Wer sich an die zehn Wanderregeln für den richtigen Umgang mit Weidevieh hält, der hat nichts zu befürchten.

Hunde müssen generell immer an der Leine geführt werden. Sollte allerdings ein Weidetier den Hund attackieren: Leine loslassen, damit er davonlaufen kann. Keinesfalls versuchen, ihn zu verteidigen!

Sportlicher Ehrgeiz ist in den Bergen fehl am Platz. Das Tempo bei Wanderungen sollte sich immer am langsamsten Mitwanderer orientieren. Regelmäßige Pausen zum Trinken und Essen sind wichtig, um die optimale Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten.

Um den natürlichen Lebensraum der Tiere und Pflanzen zu achten und zu respektieren, bitte immer auf den fürs Wandern vorgesehenen Pfaden bleiben!

Bei Unfällen gilt es, Ruhe zu bewahren! Per Handy, durch Rufen, Lichtzeichen oder Winken mit großen Kleidungsstücken kann man andere auf die Notlage aufmerksam machen.

Telefonnummern für Notfälle:

  • Notruf Bergrettung: 140
  • EU-Notruf: 112

Inspirationen für einen Sommer in der Region Murau