Bussi Baba Gravel- und MTB-Tour Gesamtstrecke
Erreichbar mit Öffentlichen Verkehrsmitteln- Bahn (innerhalb 15 Minuten Gehzeit zum Startpunkt)
Eigenschaften
TechnikTour in Zahlen
Die Hauptroute ist ideal für Gravelbikes. Die Mountainbike-Schleifen bringen zusätzliche Abwechslung in die Tour. Während die einen noch ein paar Extra-Höhenmeter sammeln, rollen die anderen gemütlicher weiter. Und später trefft ihr euch einfach wieder auf der Strecke.
Beste Jahreszeit
Weitere Informationen
Wichtiges vorab!
Die Tour ist NICHT beschildert. Folge daher dem
GPX-Track! Die Runde führt auf bestehenden Radwegen und optionalen
Mountainbikestrecken entlang von Flüssen, über aussichtsreiche Berge und
rauschende Täler.
Je nach Rad und Lust entscheidest du, ob du auf der Gravelstrecke Kilometer
runterradeln willst, oder die eine oder andere bergige Mountainbikestrecke
unter die Stollen nimmst.
Die Mountainbike-Abschnitte sind im technischen Level rund um S1 beheimatet, kurze Abschnitte S2. Das heißt, du könntest dein Gravelbike auch locker auf kurzen Stellen schieben und trotzdem die bergige Mountainbike-Variante wählen.
Du fährst mit dem Rad im Gesäuse durch zwei Straßentunnel! Denk an ein Fahrradlicht!
Der Verlauf im Detail
Am besten startest du dein Abenteuer von einem der zahlreichen Bahnhöfe aus. Die Wegbeschreibung beginnt daher am östlichsten Einstiegspunkt der Tour, am Bahnhof Weißenbach-St. Gallen.
Vom Bahnhof aus startest du deine Tour nach Süden und folgst dem Ennsradweg R7 durch Weißenbach an der Enns hindurch bis ins Ortszentrum der Marktgemeinde Sankt Gallen. Der R7 führt hier auf der B117. Schon jetzt wirst du erste Blick auf den beeindruckenden Buchstein mit seinem 2224 Meter hohen Gipfel erhaschen.
Nach dem Ortszentrum hältst du dich halb links und mündest parallel zur Hauptstraße, aber deutlich tiefer, in die Alte Erbstraße ein. Am so genannten Bodenweg steigt die Route langsam an.
An Fischteichen vorbei führt der Weg kurz auf die
Bundesstraße. Du teilst dir für 200 Meter die Straße mit KFZ, bevor du wieder
links (Griesbach) einbiegst und der Beschilderung der entgegengesetzten
Buchsteinrunde folgst.
Auf den kommenden 6,5 Kilometern kurbelst du dich gut 300 Höhenmeter bergauf in
Richtung Buchauer Sattel. Kurz vor dem Parkplatz „Lahnalm“ mündest du auf die
Straße (Vorsicht Mischverkehr!) und folgst noch 2,5 Kilometern der Bundesstraße.
Am „Tonnerhof“, einige Hundert Meter vorm höchsten Punkt, biegst du rechts ab,
um parallel zur Bundesstraße dem Feldweg in Richtung Buchauer Sattel (und
Buchauer Parkplatz) zu folgen. Im Getränkekühlschrank warten schon Erfrischungen
und belohnen dich für den absolvierten Anstieg!
Über den Kletzenberg rollst du nun auf einer
verkehrsarmen Straße bergab nach Weng, einem Ortsteil von Admont. Vor dir tut
sich der Panoramablick auf die Hochtorgruppe und auf das Reichensteinmassiv auf.
Absteigen, staunen, und vielleicht sogar fotografieren!
Vom beschaulichen Dörfchen Weng führt der gut ausgebaute Radweg R7
vorbei an Moorlandschaften und Feldern nach Admont. Wer früh am Morgen
unterwegs ist, dem begegnen hier schon mal allerhand Tiere – Rehe, Füchse,
Graureiher, Mäusebussard, Eichelhäher, Spechte, … ganz schön viel Verkehr!
Admont (Bahnhof vorhanden) durchquerst du auf deiner Bussi Baba Tour zwei Mal! Je nach deiner Tourenplanung erwartet dich hier mit dem Benediktinerstift Admont und der weltgrößten Klosterbibliothek in wahres kulturelles Highlight.
Von Admont aus führt die Route nun konsequent weiter am Radweg R7
Richtung Westen. Du durchstreifst landwirtschaftliche Flächen und
kleine Siedlungen, bevor du die Enns überquerst. Mit genügend Kraft in den
Waden, kannst du der Wallfahrtskirche Frauenberg einen Besuch abstatten. Schwer
zu sagen, was mehr beeindruckt: das prunkvolle Kirchenschiff oder der Blick auf
die Hallermauern?
Mit oder ohne Abstecher – der Weg führt am R7 weiter in die liebens- und
lebenswerte Gemeinde Ardning (Bahnhof vorhanden) und weiter in Richtung
der Bezirkshauptstadt Liezen (Bahnhof vorhanden). Wichtig: Du passierst gleich
nach einer idyllischen Ennsbrücke eine unscheinbare Radkreuzung, die dich nach
Liezen (R7) oder – und das wäre eine Abkürzung – am R15 Rastlandradweg
nach Selzthal und damit zu einem häufig frequentierten zum Bahnhof bringt. Falls
du auf deiner Tour etwas vermisst – in Liezen wirst du fündig! Vorbei an der Kletterhalle City Rock führt der R7 wieder „raus“
aus der Stadt, durch weite Wiesenlandschaften und mit dem herrlichen Blick auf
den freistehenden Berg Grimming.
Sofern du keine Abkühlung im Weißenbacher Badeteich suchst,
geht`s nun weiter nach Lassing. Dafür verlässt du den R7 am westlichsten
Punkt der Strecke, mündest für wenige Meter auf die Landesstraße L740 (RECHTS abbiegen) ein und
übersetzt sogleich, um dem Radweg R42 zu folgen.
Außer, du wählst die MTB-Variante. Dann hältst du dich an der Einmündung in die Landesstraße LINKS.
--- Die Alternative für Mountainbiker führt über den Mitterberg S-förmig nach Lassing und stattet der Burg Strechau einen Besuch ab. Hier die Details zur Mitterberg MTB-Tour. ---
Du nutzt nur für 450 m den Radweg R42 und biegst dann steil rechts ab, um die Landesstraße zu überqueren und bergauf nach Stein zu radeln.„In Stein wird’s steil“, könnte der Slogan für die nächsten Meter lauten. Der aussichtsreiche Streckenabschnitt will sich erstmal hart erarbeitet werden. In der kleinen Häuseransammlung „Stein“ hältst du dich links und verlässt den asphaltierten Weg. Nun folgt ein kurzes, aber sehr steiles Waldstück. Schieben ist hier keine Schande – der Anstieg wird belohnt! Oben angekommen wird die Verschnaufpause von einem herrlichen Blick auf Lassing und die umliegende Bergwelt eingerahmt.
Du fährst nun auf idyllischen Feldwegen und Nebenstraßen Richtung Lassing, wo du kurz vorm Ortszentrum in der Häuseransammlung "Wieden" mit der Alternativen MTB-Route (Mitterberg MTB Tour) zusammentriffst.
Bei einer verdienten Espresso-Pause in Lassing kannst du den
weiteren Weg diskutieren: Die Gravel-Route folgend in Neulassing in den R42
einmünden und rasant bergab rauschen, oder auf zur Burg Strechau. Dorthin führt
auf jeden Fall der weitere Verlauf der Mitterberg MTB-Tour, die dann über
Trails (S1) hinab in den Ortsteil Strechau und entlang der Palten zurück an das
Straßenkreuz Lassing führt.
Dort, bei der markanten Straßenkreuzung, folgst du ab nun dem Radweg R15,
dem Rastlandradweg.
Der genüssliche Radwegverlauf führt dich ohne nennenswerte Anstiege nach Versbichl und durch Villmannsdorf hindurch nach Rottenmann. Ein Abstecher ins Stadtzentrum lohnt sich: Hübsche Fassaden alter Handwerkshäuser, beeindruckende Kirchtürme und zahlreiche versteckte Sehenswürdigkeiten erwarten dich in der mittelalterlichen Stadt Rottenmann (Bahnhof vorhanden).
Weiter durch die Ortsteile Büschenkopf und Bärnkopf geht’s über eine Autobahnbrücke hinweg auf Trieben zu. Auch hier gibt es direkt an der Strecke jede Menge Einkaufsmöglichkeiten, um sich für die nächsten Kilometer zu stärken. Schon nimmst du wieder Kurs auf den Südhang auf der anderen Talseite und rollst durch Gaishorn (Bahnhof vorhanden) zum Gaishorner See. Ein idyllisches Naturgebiet mit zahlreichen Schwänen und Seebewohnern versüßt einem die Kilometer entlang der Palten bis nach Treglwang.
Mit Treglwang erreichst du den südlichsten Punkt der Bussi Baba Tour – ideal, um eine Nacht hier zu verbringen und am nächsten Morgen gestärkt die Kaiserau in Angriff zu nehmen. Davor absolvierst du aber erstmal die Strecke zurück nach Gaishorn, die schattig dahinführt. Von Gaishorn aus kommen dir die nächsten 4 Kilometer vermutlich bekannt vor – sie bringen dich zurück zum Kreuzungspunkt und damit zum Anstieg auf die Kaiserau.
Vorsicht – hier ist KEIN Radweg, du teilst dir die Straße mit KFZ-Verkehr! Über Dietmannsdorf steigt es erst moderat, dann steiler an. 400 Höhenmeter auf gut 7 Kilometern erwarten dich jetzt – Passstraßenfeeling inklusive! Ein beliebtes Aussichtsplätzchen samt Kapelle lädt 2 Kilometer unterhalb des höchsten Punktes zum Fotografieren ein. Welch willkommener Anlass für eine Verschnaufpause.
Nun wartet der letzte Bergsprint. Zwischen den hohen Wäldern der Kaiserau kommen langsam die Bergspitzen hervor! Der Blick auf die Reichensteingruppe lässt die Mühen des Anstiegs schnell vergessen. Am höchsten Punkt bei Parkplatz und Teich angekommen, lohnt sich ein Abstecher (3 km gesamt, flach), der dich mitten rein ins Hochplateau zur „Sportalm“ führt. Idyllischer lässt sich kaum ein Strudel verdrücken!
Nun aber geht’s bergab! Reizvoll schlängeln sich die teils engen Kurven 6 Kilometer bergab. Was für eine Wohltat!
Ab dem Ortsteil Kematen wird die Straße dann wieder flacher, bevor sie direkt in Admont wieder in den Ennsradweg R7 mündet.
Durch Admont (Bahnhof vorhanden) durch und den Schildern folgend geht’s durch die Eichelau raus auf die freien Flächen. Kannst du dich noch an diese 5 Kilometer erinnern? Im Ortsteil Weng bist du vom Kletzenberg runter gebraust. Nun bleibst du aber vorerst im Tal und folgst dem Ennsradweg ins Gesäuse.
Leicht hügelig geht es die alte Gesäusestraße entlang. Bald schon ist der Radweg nicht mehr baulich getrennt und verläuft AUF DER STRASSE (Vorsicht: KFZ-Verkehr!). einen von zahlreichen herrlichen Blicke in den Gesäuseeingang erhaschst du auf der Lauferbauerbrücke, einer seltenen Holzbrücke.
Nun näherst du dich dem Gesäuseeingang, einer Engstelle der Enns, wo tosendes Wasser zum Namensgeber eines ganzen Gebirges, ja, einer ganzen Region wurde. Willkommen im Nationalpark Gesäuse!
Vorsicht: Bis zur Kreuzung Johnsbach teilst du dir nun die Straße mit KFZ!
Gleich nach der Kreuzung biegst du links in Richtung Bahnhof Johnsbach ab. Du genießt jetzt den Rauchbodenweg, der dich auf Schotter bis Gstatterboden führt und grandiose Blicke auf die Enns erlaubt.
Beim Bahnübergang Gstatterboden wartet die nächste Entscheidung: Die Graveltour führt über die Ennsbrücke „retour“ und sofort links rein, dem Ennsbodenweg folgend. Er führt die nächsten 3 Kilometer ohne nennenswerte Anstiege die Enns entlang, wo sich der tosende Fluss vor den Schleusen des Kraftwerks in ein stehendes Gewässer verwandelt.
--- Die MTB-Variante bleibt in Fortsetzung der Fahrtrichtung geradeaus. Vorbei am Nationalpark Pavillon führt nun die MTB-Tour auf die „Hochscheiben“ und kommt in Hieflau wieder zur Gravelroute dazu. Hier die Details zur Hochscheiben MTB-Tour. ---
Nach dem Ennskraftwerk mündet die Streckenführung des R7 alternativlos in die Straße (Mischverkehr!). Kurze Radweg-Abschnitte mit baulicher Trennung und Mehrzweckstreifen auf der Fahrbahn bitte unbedingt zur eigenen Sicherheit nutzen!
Wenige Kilometer vor Hieflau erwarten dich zwei Tunnel! Bitte drehe wenn mögliche dein Licht auf!
In Hieflau angekommen warten sogleich ein paar knackige Höhenmeter, bevor du die liebliche Landschaft am Ausläufer des Gesäusemassivs erlebst. Entlang der sogenannten Eisenstraße, der B115, gelangst du zur Kreuzung Mooslandl. Ab dort führt wieder ein Radweg durch Kirchlandl hindurch bis nach Großreifling.
In einer 180-Grad-Kurve verlassen wir die B117 und folgen bei moderaten 4 – 5 % Steigung der idyllischen Erbstraße (L705) in Richtung Sankt Gallen. Wenig Verkehr, der rauschende Mühlbach und die schattigen Wälder machen den Anstieg auf das Hocherb zu einem wahren Genuss. Und es kommt noch besser: Am Erbsattel angekommen wartet nur wenige Meter abseits der Strecke das Schloss Kassegg, ein ausgezeichneter Bett+Bike Betrieb mit Café, Restaurant und warmen Bettchen. Ein herzlicher Empfang ist dir garantiert!
Den Bauch kannst du dir nun genüsslich vollschlagen, denn von nun an geht’s nur noch bergab! Rasant und weitläufig führt die Straße direkt nach Sankt Gallen. Kurz vor einem unmerklichen Gegenanstieg taucht die Burgruine Gallenstein rechterhand auf. Wer mag, biegt rechts ein, den Schildern zur Burg folgend, und kann bis in den Innenhof kurbeln. Wenn du schon ausreichend Höhenmeter in den Beinen hast, der genieße einfach die entspannte Fahrt über den hübschen Marktplatz und rolle bergab bis zum Bahnhof Weißenbach-St. Gallen – sofern du vom Einstiegsbahnhof Weißenbach gestartet bist - schon bekannt.
Entlang der Strecke bringen dich zahlreiche Bahnhöfe ins Gesäuse und wieder zurück.
Einfach Verbindung checken und "Fahrradmitnahme" aktivieren: Fahrplanauskunft ÖBB Scotty - ÖBB
Öffnungszeiten und Alternativen
Die Strecke ist in ihrer Gesamtheit von 15. April bis 31. Oktober befahrbar und unterliegt den Öffnungszeiten der Mountainbike-Strecken.
Wenn du außerhalb des Zeitraums dennoch durchs Gesäuse fahren möchtest, kannst du die Mountainbike-Abschnitte auf öffentlichen Straßen umfahren. Diese Route ist auch für Rennräder geeignet und durchgängig asphaltiert.
Lassing: Vom Landesradweg R7 kurz auf der Straße nach Lassing und dann in R42 und R15 einmünden
Statt Hochscheiben MTB: Gesäusebundesstraße (durchgängig Mischverkehr!)
Buchau bzw. Buchauer Sattel: Bundesstraße (durchgängig Mischverkehr!)
www.oebb.at
www.busbahnbim.at
Fahrradmitnahme anklicken!
Weitere Infos und aktuelle Wegsperren unter
Tourismusverband Gesäuse
Hauptstraße 35
8911 Admont, Österreich
t: +43 3613 211 60 10
info@gesaeuse.at
www.gesaeuse.at