Bussi Baba - mit dem Gravelbike durch das Gesäuse | © Unsplash | Rille Camera Strap Bussi Baba - mit dem Gravelbike durch das Gesäuse | © Unsplash | Rille Camera Strap

    BUSSI BABA GRAVELTOUR

    Stadtflucht auf zwei Rädern

    Du rollst dein Bike in den Zug. Am Hauptbahnhof sagst du der Hektik das erste Mal leise Baba. Ein paar Tunnel später betrittst du schon Gesäuse-Boden.
     
    Vor dir liegen steile Felswände, Forststraßen und der tiefblaue Fluss. Dein einziger Auftrag für die nächsten Tage: Pedale treten. Atmen. Spüren. Es geht bergauf, bis die Waden brennen – und das ist gut so. Weil der Kopf dabei endlich still wird.

    Dazwischen rollst du vorbei an sanftem und saftigem Grün, staunst in der Stiftsbibliothek und springst kurz darauf mit einem Juchzer in die eiskalte Enns. Ein Bussi für die Seele.
     
    Abends wirfst du am Campingplatz den Espressokocher an oder lässt in der Hotelsauna den Tag Revue passieren. Kein Filter, kein Fake. Nur müde Beine, maximaler Grinser und ein Sternenhimmel, der kein Display braucht.

     Alltag? Bussi Baba.

    Ich bin dann mal weg ... im Gesäuse!

    Mit Gravelbike, MTB oder E-MTB geht’s rund 180 Kilometer und gut 1.800 Höhenmeter (bis zu 3.000 Höhenmeter bei MTB-Variante) durch Wald, Wasser, Berg und Kultur.

    Deine Route durchs Gesäuse.

    In 1, 2 oder 3 Tagen: Extrem, sportlich oder gemütlich

    Die Mountainbike-Schleifen bringen zusätzliche Abwechslung in die Tour. Während die einen noch ein paar Extra-Höhenmeter sammeln, rollen die anderen gemütlicher weiter. Und später trefft ihr euch einfach wieder auf der Strecke. 

    Lass sie alle reden. Roll dein Bike in den Zug und sag dem Alltag Bussi Baba.

    Dein Höhenprofil auf der Route

    Hopp hopp: Wenn du die ganze Strecke fährst, hast du vier knackige Aufstiege vor dir. Die sind allerdings gut verteilt, sodass du dazwischen Kräfte und neuen Mut sammeln kannst. Du kannst aber auch eine Alternativ-Route nehmen und ein paar Höhenmeter einsparen.

    Highlights unterwegs

    Graveln. Gesäuse. Gänsehaut.

    Ich bin jetzt mal in einer anderen Welt: Bussi Baba bringt dich einmal quer durchs Gesäuse. Und das heißt: Natur satt, Ausblicke mit Wow-Garantie und viel Kultur – mal eben so beim Vorbeifahren. Ob Wurstsemmel-Pause, Sprung in den Badesee oder Museumsbesuch: Regional denken ist hier nicht nur ein Slogan. Und du: Lernst das Gesäuse von allen Seiten und Ecken kennen!

    Unterkünfte

    Zimmer oder Campingplatz? Hauptsache Gesäuse!

    Ob Espressokocher und Sternenhimmel oder weiche Matratze deluxe nach den Strapazen des Tages: Die Unterkünfte auf deiner Route reichen von bis. Was sie alle haben: Eine Steckdose und einen Gartenschlauch für dein Bike. Und einige dazu noch versperrbare Rad-Räume.

    FAQs

    Wir empfehlen dir die Befahrung mit Gravelbike, Mountainbike oder E-Mountainbike, damit die Freude auch auf den grobschottrigen Forstwegen möglichst groß bleibt.

    Die Strecke ist insgesamt rund 180 Kilometer lang. Du kannst sie auf 1, 2 oder 3 Tage befahren und je nach Kondition auch Steigungen auf dem Weg auslassen. Ganz nach deinem Geschmack!

    Auf der Strecke gibt es vier steile Anstiege: Mitterberg bei Lassing, Kaiserau, Hochscheiben und Buchauer Sattel. Sie wechseln sich mit Forststraßen und Radwegen am Fluss ab. Du kannst sie auch auslassen und deine Strecke alternativ weiterführen.

    Forststraßen mit mal feinerem, mal gröberem Schotter wechseln sich mit Radwegen ab. Perfekt für Gravelbike, Mountainbike und E-Mountainbike. Das Rennrad lässt du besser daheim.

    Es geht einmal quer durch die Erlebnisregion Gesäuse: Ardning, Liezen, Lassing, Rottenmann, Gaishorn bis Treglwang, Admont, Gstatterboden, Hieflau, Landl, Großreifling und Sankt Gallen

    Unbedingt! Auf der Strecke liegen ganze 10 Bahnhöfe: Ardning, Selzthal, Liezen, Rottenmann, Gaishorn, Admont, Johnsbach, Gstatterboden, Hieflau und Weißenbach bei Sankt Gallen.

    Vom Campingplatz Forstgarten oder dem Campingplatz Gaishorn am See, wo du dein Zelt aufschlagen kannst, über Pensionen bis zum gehobenen Hotel spielen die Strecke alle Stückeln. Alle Unterkünfte haben zumindest eine Steckdose und einen Gartenschlauch für dein Bike und bieten Nächtigungsmöglichkeiten für nur eine Nacht. Einige haben versperrbare Radräume.

    Baba Alltag, Bussi Entdeckungen. Viele Sehenswürdigkeiten liegen direkt auf dem Weg, zum Beispiel das Benediktinerstift Admont mit seiner weltberühmten Klosterbibliothek und ganzen fünf Museen, die Burg Strechau und die Burgruine Gallenstein.

    Du befindest dich im größten Naturnachtgebiet Europas, und das heißt: Minimale Lichtverschmutzung und ein besonders heller Sternenhimmel. Johnsbach ist der dunkelste Ort im gesamten Alpenraum, und im ganzen Gesäuse siehst du den Sternenhimmel so prachtvoll und strahlend wie nirgendwo anders in Österreich.

    Ganze drei Sportgeschäfte findest du am Weg: Sport Vasold in Liezen, Pörl Sport in Admont und Bici Sport Trantura in Sankt Gallen. Hier kannst du Material besorgen und dir bei Fragen helfen lassen!

    Ja, ein Teil der Strecke verläuft durch den imposanten Nationalpark Gesäuse. Auch der Campingplatz Forstgarten liegt mittendrin.

    Anreise

    Baba Hektik. Bussi Öffis.

    Ganze 10 Bahnhöfe liegen auf der Bussi-Baba-Strecke: Ardning, Selzthal, Liezen, Rottenmann, Gaishorn, Admont, Johnsbach, Gstatterboden, Hieflau und Weißenbach bei Sankt Gallen. So kannst du aus jeder Himmelsrichtung bequem mit Zug und Rad ins Gesäuse anreisen.

    Aus allen Richtungen gut erreichbar: Die wichtigsten Bahnverbindungen zu den Bahnhöfen entlang der Strecke:

    Kommend aus Ankunft in Dauer der Anreise
    Wien Weißenbach bei Sankt Gallen ca. 2 Stunden
    Linz Ardning ca. 1,5 Stunden
    Graz Gaishorn, Rottenmann oder Selzthal ca. 1,5 Stunden
    München Liezen ca. 4 Stunden (1 - 2 Umstiege)
    Klagenfurt Selzthal ca. 3 Stunden