Hesshütte I Gesäuse I Steiermark | © TV Gesäuse/Stefan Leitner Hesshütte I Gesäuse I Steiermark | © TV Gesäuse/Stefan Leitner

Hesshütte

Legende anno 1893

Nahe an Hochtor und Planspitze gelegen gibt es einen Platz, an dem man es auch länger aushält. Auch ohne Handyempfang! Darf man vorstellen? Die Hesshütte, die größte und bekannteste Hütte im Gesäuse. Seit 1893 gibt es die Hesshütte. Sie wurde nach dem Gesäuse-Erschließer Heinrich Heß benannt, dem Mann, der den ersten Gesäuseführer geschrieben hat und als erster „Tourist“ den Peternpfad und den Wasserfallweg gegangen ist.

 

Zur Hesshütte zu wandern, das ist einmal ein Anfang. Nach der Hüttennacht im Lager oder im Vierbettzimmer sieht man die Bergfex dann frühmorgens ausschwärmen: Die meisten in Richtung Hochtor, andere zur Planspitze. Der Panoramaweg auf das Hochzinödl ist bei jenen beliebt, die es sanfter angehen wollen.

 

© www.stefanleitner.com
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Hier bleibe ich

Wenn’s einem auf der Hesshütte schon gefällt, dann kann man ja auch einfach bleiben, denn Geselligkeit wird dort großgeschrieben. Somit hätte man genug Zeit, um sich durch die regionale Karte und – wer mag – die Qualitätsweine zu kosten. 

Buchen

Hesshütte

Entweder man geht in Johnsbach los und genießt die Wanderung zur Hütte, die über den „zachen Schuach“ und mystischen Wald führt. Oder man wählt die zweite Variante über den Wasserfallweg, der beim Parkplatz Kummerbrücke startet und den geübten Berggeher über Steige und Eisenleitern führt. Als dritte Möglichkeit wartet der Hartelsgrabenweg samt Bonuszuckerl Sulzkaralm.

  • ab GH Kölbl in Johnsbach auf Weg 601 in 3 Stunden
  • ab Parkplatz Kummerbrücke (Gesäusestraße bei Gstatterboden in Richtung Hieflau) auf Weg Nr. 660 über den Wasserfallweg (versicherter Steig) in 3,5 Stunden
  • durch Hartelsgraben über Sulzkaralm und Sulzkarhund auf Weg 665 bzw. 601 in 5 Stunden

Die Hesshütte ist Teil der „Gesäuse Hüttenrunde“ und der „Vom Gletscher zum Wein – Nordroute“. 

  • zur Haindlkarhütte über den unversicherten „Peternpfad“ (Abstieg II) in 4 Stunden
  • Zinödl (2.191 m) Panoramarundweg Nr. 662 in 3 Stunden
  • Planspitze (2.117 m) über Weg Nr. 664 (I+) in 2 Stunden
  • Hochtor (2.369 m – höchster Gesäusegipfel) über Weg Nr. 664 „Josefinensteig“ (I+) in 2,5 Stunden – Abstieg über Schneelochpfeiler (I+) möglich

Empfohlene Touren

Die wahre Seele des Gesäuses kann sich nur entfalten, wenn man sie Schritt für Schritt begeht. Begehrenswert und gewaltig tun sie sich auf, die Berge. Auf geht´s.

Rund um die Hesshütte

Wissenswertes 

Ins Gesäuse kommmen ist schon mal die halbe Miete.