Wanderung Hochalm - Maria Schnee vom Kühberger - Touren-Impression #1 | © Erlebnisregion Murtal Wanderung Hochalm - Maria Schnee vom Kühberger - Touren-Impression #1 | © Erlebnisregion Murtal

Hochalm - Maria Schnee vom Kühberger

Maria Schnee ist der märchenhafte Name des höchstgelegenen Wallfahrtsortes der Ostalpen gelegen auf der Hochalm. Die idyllische Bergkirche ist für viele Pilger ein ganz besonderer Ort. Die Aussicht, die von den Seetaler Alpen bis hin zum Semmering reicht ist einzigartig und das Panorama beeindruckend!   

Wir folgen zuerst der Forststraße, die hervorragende Beschilderung führt uns aber bald weg von der serpentinenartig angelegten Straße weg. Der Weg führt uns entlang einiger Hütten und eines Baches. Dann geht der Weg über in einen Spazierweg, wir passieren auch ein Wildgatter bis der Weg rechts aufwärts auf einem Waldsteig führt. Der Weg ist etwas steiler aber gut gehbar. Wir verlassen nun den Bachlauf der uns bis daher begleitet hat. Nach dem Aufstieg im Wald kommen wir auf der Forststraße heraus und können direkt gegenüber auf einem Almboden weitergehen. Nun wird der Blick weiter und wir erreichen den Parkplatz vor der Grafenalm - die Hütte ist nicht bewirtschaftet. Hier hat man einen herrlichen Ausblick Richtung Murtal und Zirbitzkogel. Nun haben wir gut die Hälfte geschafft.

Links auf der Anhöhe befindet sich ein markanter Baum - der Weg führt nun direkt an der Wetterlärche vorbei. Natürlich kann man auch der Forststraße folgen, denn der Anstieg über den Almenboden ist relativ steil, hier bewährt es sich mit Wanderstöcken unterwegs zu sein. Wir kommen dann wieder kurz durch ein Waldstück. Der Weg wird weiter und vor uns sehen wir bereits die Hochalm mit Maria Schnee. Ein tolles Fotomotiv aus dieser Position. Wenn wir dem breiten Weg folgen - der wieder steiler wird - verlieren wir die Hochalm bald wieder aus den Augen. Die Kletterer unter uns wagen den Aufstieg direkt über den Almenboden.

Dafür sehen wir nach dem Aufstieg über dem Weg sobald wir die Baumgrenze endgültig erreicht haben den Seckauer Zinken und die besondere Form und die rote Farbe die dieser Bergzug hat. Auch wenn wir das Gefühl haben, dass wir Maria Schnee schon längst erreicht haben müssen, stellen wir fest, dass wir uns nun von der Rückseite der Kirche nähern.

Auch wenn Maria Schnee das Ziel für die meisten Wanderer ist - so ist auf jeden Fall ein Abstecher zum Gipfelkreuz der Hochalm empfehlenswert. Nur ein paar hundert Meter, eben dahin sind zu überbrücken, dafür wird man mit einem herrlichen Ausblick Richtung Eisenerzer Alpen und Hochschwab belohnt.

Tipp - Sagenhaftes Wandererlebnis:

Hier die Sage "Maria Schnee" aus dem Buch "Geheimnisvolles Murtal" von Markus Beren und Tamara Markel

Nördlich von Seckau breiten sich die Seckauer Alpen mit dem Hochreichart und dem Zinken aus. Auf der östlichsten Kuppe, Hochalm genannt, liegt auf 1.816 Meter Höhe das einfache Bergkirchlein Maria Schnee. Es wurde im Jahre 1660 von dem Seckauer Stiftsdekan Paul Auer erbaut, um für die dortigen Alpenbewohner dreimal im Jahr Gottesdienst halten zu können. Vorzeiten wurden die Almleute auf der Hochalm immer leichtsinniger und verschwenderischer und wussten die überreichen Gaben des Himmels gar nicht zu schätzen. Von Jahr zu Jahr wurden daher die Erträgnisse der vielen Almwirtschaften immer geringer, der Viehauftrieb ging zurück und zuletzt waren die Almen fast verödet. Aber die Menschen besserten sich nicht. Einmal, es war zu Anfang des Sommers, ist oben so viel Schnee gefallen, dass er bis zum Winter liegen blieb und kein Vieh aufgetrieben werden konnte. Da beschlossen die Bauern, um den Himmel zu versöhnen, auf der Berghöhe eine Kirche zu Ehren der Gottesmutter zu erbauen. Und weil damals auf der Hochalm so viel Schnee lag, erhielt das Kirchlein den schönen Namen „Maria im Schnee“. Seither ist die Alm wieder gut, und das Vieh gedeiht prächtig.

Eigenschaften

Technik
Kondition

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
Dezember

Tour in Zahlen

mittel
Schwierigkeit
10,3 km
Strecke
4:00 h
Dauer
790 hm
Aufstieg
790 hm
Abstieg
1861 m
Höchster Punkt

Karte & Downloads

Weitere Informationen

Knittelfeld - Seckau Ort- Achtung Zufahrt mit dem Fahrrad zum Kühbergerhof ist untersagt. 

Wenn möglich bis zum Kühbergerhof Fahrstraße  (€ 2,-Euromünzen vorbereiten für den Schranken), danach Forststraße sowie markierter Wanderweg, 

Einkehrmöglichkeit:

Ramplerhütte, Seckau, +43 664 4648862

Ab Busbahnhof Knittelfeld mit Bus Nr. 844 über die Gaal, Puchschachen nach Seckau. 

Adeg Seckau oder nach Abklärung Kühbergerhof Seckau Tel: +43 680 1201461

Gottesdienste:

unter Abtei Seckau , Tel. +43 3514 5234-0

Wanderkarte freytag & berndt WK 212 Seetaler Alpen, Seckauer Alpen, Judenburg, Knittelfeld

Wegnummer: 32

Diese Tour finden Sie auch auf folgender Wanderkarte:

  • Region Murtal - Wanderkarte 1 & 2 -  Tour 24a

Die Wanderkarten 1,2&3 - Erhalten Sie gratis beim Tourismusverband Murtal - info@murtal.at - Tel.: +43 3577 26600

Weitere Informationen zur Region finden Sie außerdem auf - www.mural.at

BergErleben, Band 1, Siegbald S. Zeller

Galerie

Wie wird es die Tage

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