Radpilgern vom Hubertussee nach Mariazell
Eigenschaften
TechnikTour in Zahlen
Schwierigkeit
leicht
Strecke
11,8 km
Dauer
1:30 h
Aufstieg
100 hm
Abstieg
70 hm
Höchster Punkt
834 m
Die rund 12 Kilometer lange Radpilgerstrecke in der Hochsteiermark verbindet den Traisentalradweg aus St. Pölten mit Mariazell und führt dabei über den Hubertussee durch das Walstertal.
Mit Unterstützung von Bund, Land Steiermark und Europäischer Union (LEADER).
Mit Unterstützung von Bund, Land Steiermark und Europäischer Union (LEADER).
Diese ca. 12 km lange Radpilgerstrecke verbindet die steirisch-niederösterreichische Landesgrenze mit Mariazell und führt dabei durch einen besonders eindrucksvollen Landschaftsraum. Über den Hubertussee verläuft die Route durch das Walstertal, das von der Walster – einem Nebenfluss der Salza – geprägt wird. Trotz der jahrzehntelangen Nutzung durch Holzbringung und Energieerzeugung hat sich das Tal seinen naturnahen Charakter bewahrt. Der rund 1,2 Kilometer lange Hubertussee wurde ursprünglich für die Wasserkraftnutzung angelegt und gilt heute als romantisch gelegener See inmitten der Waldlandschaft. Bewachsene Ufer, kleine Inseln, Schotterbänke sowie Rastplätze und Gedenkstätten schaffen eine ruhige und besondere Atmosphäre. Entlang des Uferweges liegen zudem die markante Hubertuskapelle und die Bruder-Klaus-Kirche, eine Filialkirche der Basilika Mariazell. Mit dem Hubertussee und dem Walstertal verbunden ist auch der Name Arthur Krupp (1856–1938), Eigentümer der ursprünglichen Berndorfer Metallwarenfabrik - der heutigen Berndorf AG und ältesten Besteckmarke Österreichs.
Fazit: eine eindrucksvolle Verbindung aus Naturraum, Geschichte und Pilgerweg.
Fazit: eine eindrucksvolle Verbindung aus Naturraum, Geschichte und Pilgerweg.
Beste Jahreszeit
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Weitere Informationen
ÖAMTC Routenplaner - über den Routenplaner des ÖAMTC erhalten Sie genaue Auskunft zu Ihrer Anfahrt in die Walster.
Wir starten an der steirisch-niederösterreichischen Landesgrenze mit Anschluss an den Traisentalradweg Nr. 4 und passieren kurz darauf die beliebte Gaststätte „Zur Wuchtelwirtin“ (834 m). Kurz vor dem See zweigen wir rechts von der Walster Straße ab und umrunden den Hubertussee entlang des Nordufers. Entlang der Strecke liegen die markante Hubertuskapelle sowie die Bruder-Klaus-Kirche (825 m), eine Filialkirche der Basilika Mariazell. Durch einen kurzen Tunnel gelangen wir zur Staumauer und fahren anschließend rechts talauswärts weiter. Auf dem Weg entlang der Walster passieren wir unter anderem den Peter-Graf-Morzin-Brunnen, das Kriegerdenkmal und das auf der linken Talseite gelegene Kaiserdenkmal. An der Straßenkreuzung im Halltal (785 m) halten wir uns rechts und fahren entlang der Straße in langgezogenen Serpentinen bergauf nach Mariazell (868 m). Die Radtour endet vor der Basilika.
Start: Landesgrenze
0,3 km Zur Wuchtelwirtin
2,3 km Hubertussee/Bruder-Klaus-Kirche
8,5 km Kreuzung Halltal
11,8 km Basilika Mariazell
Start: Landesgrenze
0,3 km Zur Wuchtelwirtin
2,3 km Hubertussee/Bruder-Klaus-Kirche
8,5 km Kreuzung Halltal
11,8 km Basilika Mariazell
Zwischen der Wallfahrtskirche in St. Pölten und dem Einstieg der Radpilgerstrecke an der Landesgrenze liegen rund 75 Kilometer – ideal, um zwei bedeutende Wallfahrtsorte mit dem Rad zu verbinden.
ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at
Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und / oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store
Im Bereich der Wuchtlwirtin gibt es einen großen asphaltierten Parkplatz.
Unser Tipp ist allerdings die Anreise aus Niederösterreich kommend mit dem Rad nach Mariazell und die Rückfahrt mit der Mariazellerbahn zum Ausgangsort der Radtour.
Unser Tipp ist allerdings die Anreise aus Niederösterreich kommend mit dem Rad nach Mariazell und die Rückfahrt mit der Mariazellerbahn zum Ausgangsort der Radtour.