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Natur- & Geopark Steirische Eisenwurzen

Steinreich: Wo Mensch und Natur sich ganz viel geben

Groß. Still. Lebendig. Der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen ist der größte Naturpark der Steiermark – und gleichzeitig UNESCO Global Geopark. Hier treffen wilde Flüsse und steile Schluchten auf sanfte Streuobstwiesen, Jahrmillionen alte Gesteine auf gelebte Kulturlandschaft. Und der Genuss? Der reicht dem Naturerlebnis die Hand!

Der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen erstreckt sich über die Gemeinden Wildalpen, Landl, Altenmarkt und St. Gallen. Ganz besonders machen diese Gegend einerseits so einige Naturjuwele, andererseits das starke Wörtchen „Geo“.

„Schützen durch Nützen“ lautet das Motto: Das bedeutet den aktiven Erhalt der idyllischen Kulturlandschaften, ein spannendes Erlebnisprogramm für Groß und Klein sowie lebendige Regionalentwicklung – zum Beispiel mit köstlichen Spezialitäten und spannenden Führungen durch die Region.

Die Naturparke zerstreuen sich – fast wie die Äpfel auf Streuobstwiesen – über ganz Österreich. Jeder hat so sein Steckenpferd. Beim eher alpin gehaltenen Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen, dem größten der sieben steirischen Naturparke, ist es einerseits die Flora und Fauna und andererseits das starke Wörtchen „Geo“, das hauptsächlich rund ums GeoDorf Gams zum Tragen kommt und sogar so wichtig ist, dass die UNESCO die Region zum GeoPark ernannt hat.

Ein Naturpark ist dafür da, Naturschätze hochzuhalten, außerdem ist die nachhaltige Nutzung der über die Jahrhunderte geprägten Kulturlandschaften das zentrale Thema. Naturpark-Spezialitätenpartner produzieren Köstlichkeiten rund um Streuobstwiese, Kräutergarten und mehr.  Und ansonsten heißt’s „Schützen durch Nützen“. Das geht auch gut mit der Natur in Wald und Wiese sowie mit der Geologie im Geopark. 

  • Kulturlandschaft - Schluchten und Flusslandschaften an der Enns und Salza mit Rotbuchenmischwäldern, Streuobstwiesen und Almen
  • Leitthemen: Geologie & Wasser
  • Leitprodukt: Wildwassersport
  • Fläche: 586 km²
  • 5.595 Einwohner
  • 48 Nächtigungsbetriebe (davon 15 zertifizierte Gesäuse Partner-Gastgeber:innen)
  • Seltene Pflanzen und Tiere: Petergstamm, Schneerose, Orchideen, Seidelbast, Türkenbund, Flussuferläufer, Eschen-Scheckenfalter, Schaufelplattkäfer
  • Schutzgebiete: Europaschutzgebiete (Ennstaler Alpen/Gesäuse, südlicher Talbereich der Göstlinger Alpen), Naturdenkmäler Schutzgebiete (Wildalpener Salzatal, Wegscheider Teich), Landschaftsschutzgebiete (Ennstaler und Eisenerzer Alpen, Hochschwab-Zeller Staritzen), Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal
  • Auszeichnungen: UNESCO Global Geopark

Entdecke den Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen

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UNESCO Geopark

In die Steirische Eisenwurzen eingebettet ist das GeoDorf Gams. Dieses und die geologischen Vorkommen drumherum sind ausschlaggebend dafür, dass die UNESCO die Schutzherrschaft für diese Region übernommen hat. Als einziger Geopark der Steiermark ist die Steirische Eisenwurzen ein richtiges Unikat. Geopark ist übrigens keine gesetzlich verankerte Schutzkategorie, sondern ein Prädikat für Gebiete, die über ein reichhaltiges geologisches Erbe und eine gute Strategie zur nachhaltigen Entwicklung verfügen.

Entdecke den Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen

Natur - und Geopark Steirische Eisenwurzen

Im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen wird man jeden Tag aufs Neue überrascht: Naturwunder wie die Kraushöhle, die Nothklamm, der Brunnsee oder die smaragdgrüne Salza grüßen einen. Mit den Wanderschuhen oder dem Paddel in der Hand, kann man der Region auf den Grund gehen und dabei selbst sein Glück finden. Außerdem kann man Millionen von Jahre in die Vergangenheit reisen – und zwar im GeoDorf Gams.

GeoDorf Gams

Das Herz des UNESCO Global Geoparks schlägt im GeoDorf Gams. GeoPfad, GeoWerkstatt und GeoRama machen Erdgeschichte greifbar – und alles andere als staubig. Hier sammelst du mal eben so im Vorbeigehen einiges an Geologie-Know-how.

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Kraushöhle und Arzberghöhle

Das Abtauchen in die Unterwelt hat es in sich – denn die Gesteine erzählen Geschichten, die Jahrmillionen alt sind. Ein paar Grad kälter, ein paar Meter tiefer – immer von einem geübten Guide begleitet. Die Kraushöhle war übrigens die erste beleuchtete Schauhöhle der Welt, Spuren vom alten Lichtsystem sind heute noch zu sehen.

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Nothklamm

Im Sommer ist die Nothklamm in Gams einer der erfrischendsten Orte im Gesäuse. Auf Holzstegen steigst du immer weiter hinein in das herrliche Naturschauspiel des Gamsbaches. Als zusätzliche Highlights kannst du bei deiner Rundwanderung gleich zum Start die GeoWerkstatt und später am Weg die Kraushöhle besichtigen. 

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Wasserlochklamm | © Stefan Leitner

Wasserlochklamm

Bei Palfau befindet sich das Mysterium Wasserloch. Eine Klammwanderung mit Wasserfällen, schönen Aussichten und der Möglichkeit für kulinarische Belohnung.

 

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Wasserlochklamm | © Stefan Leitner

Burg Gallenstein

Im Gesäuse-Norden in Sankt Gallen gibt es eine Burg, die daran erinnert, dass hier bereits im 13. Jahrhundert viel los war. Die Benediktiner aus Admont flüchteten dorthin, wenn das Stift aus kriegerischer Sicht nicht mehr sicher genug war.

 

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Kläferquelle | © Stefan Leitner

Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen

Auf einen Blick, mit allen Details

 

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Kläferquelle | © Stefan Leitner
Genussmosthof Veitlbauer I Gesäuse I Steiermark | © Stefan Leitner
Naturpark Steirische Eisenwurzen I Gesäuse | © Stefan Leitner

Streuobstwiesen

Streuobstwiesen sind in der Steirischen Eisenwurzen und im Gesäuse schon fast immer da gewesen – neben Wäldern, Flüssen und idyllischen Almen prägen sie die Landschaft zwischen Sankt Gallen und Wildalpen. Saftig: Im Naturpark sind aktuell über 150 Apfelsorten und über 35 Birnensorten bekannt – und können von dir verkostet werden!

Schätze der Natur

Der Genuss steht im Naturpark hoch im Kurs und die Bandbreite reicht von Honig, Most, Schaumwein, Kräuterprodukten bis hin zu (Gs)eistee.
"Gams ist der geologische Nabel der Welt", erklärt Naturvermittler Herbert Traisch.

Übernachten im Natur- und Geopark

Für mehrtägige Erkundungstouren und ausgedehntes Sternderlschauen eignen sich unsere Unterkünfte im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen besonders gut:

Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen

Kurz & Bündig

Der Naturpark Steirische Eisenwurzen besteht aus vier Gemeinden: Wildalpen, Sankt Gallen, Landl und Altenmarkt. 

Er ist geprägt von herrlichen Wäldern, romantischen Flusstälern und idyllischen Bauernhöfen. All das verbindet und bieten die Naturparkgemeinden, wobei jede Gemeinde, jeder Ort oder auch jeder Rastplatz, jede Waldlichtung, jeder Wiesenfleck und jeder Berggipfel seine Einzigartigkeit und seine Besonderheiten aufweist.

 

Die Gams ist der geologische Nabel der Welt.
– Herbert Traisch, Naturvermittler

Kontaktdaten

Büro Natur- & Geopark Steirische Eisenwurzen

FAQ

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Du bist neugierig? Hier findest du Antworten auf die meist gestellten Fragen zum Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen!

  • Fläche: 586 km²
  • Gemeinden: Wildalpen, Landl, Altenmarkt bei Sankt Gallen, Sankt Gallen
  • Leitthemen: Geologie & Wasser

Ein Naturpark schützt besondere Landschaften und entwickelt sie weiter. Das Motto: Schützen durch Nützen.

Konkret heißt das:

  • Wertvolle Kulturlandschaften erhalten
  • Sanften Tourismus ermöglichen
  • Regionale Wertschöpfung stärken
  • Natur erlebbar machen – für alle

Naturparke sind keine Freilichtmuseen. Sie sind lebendige Regionen.

Ein Geopark ist kein gesetzliches Schutzgebiet, sondern ein internationales Qualitätsprädikat. Es zeichnet Regionen aus, die:

  • ein außergewöhnliches geologisches Erbe besitzen
  • Bildung, Forschung und nachhaltige Entwicklung verbinden

Der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen ist der einzige Geopark der Steiermark – und ein echtes Unikat.

Meilensteine:

  • 2002: Europäischer Geopark
  • 2004: Mitglied im Global Geopark Netzwerk
  • 2015: Anerkennung als UNESCO Global Geopark

Der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen ist nicht der Nationalpark Gesäuse. Beide liegen in der Erlebnisregion Gesäuse und sind Nachbarn – aber eigenständige Schutzgebiete mit unterschiedlichem Auftrag. Mehr Infos findest du hier: https://nationalpark-gesaeuse.at/

Ja, sofern du auf den markierten Wegen bleibst. Der Natur- und Geopark ist allerdings ein sensibler Lebensraum. Mit ein paar einfachen Regeln bleibt er das auch:

  • Respektvoller Umgang mit Mensch, Tier und Natur
  • Nichts mitnehmen, nichts zurücklassen
  • Hunde anleinen
  • Auf markierten Wegen bleiben, Sperrgebiete berücksichtigen
  • Besonders an der Salza: Schotterbänke meiden (Brutzeit!)

Alle sind Willkommen! Ein Besuch im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen eignet sich besonders für:

  • Familien: Erlebniswege, Bildungsprogramme, Natur zum Anfassen
  • Natur- & Wissenshungrige: Wanderungen, Spazierwege, Führungen, Ausstellungen, Forschung, Kurse
  • Sportlich Begeisterte: Wildwassersport, Wandern und Biken
  • Genuss- und Kulinarik-Freunde: Verkostungen, Spezialitäten, Anbau

Typisch sind hier:

  • Schluchten und Flusslandschaften an Enns und Salza
  • Rotbuchenmischwälder und naturbelassene Schluchtwälder
  • Streuobstwiesen, Almen und ruhige Täler

Die Eisenwurzen ist neben dem gesamten nordalpinen Artenspektrum auch Heimat für außergewöhnliche Arten:

  • Pflanzen: Petergstamm (Aurikel), Schneerose, Orchideen, Türkenbund
  • Tiere: Flussuferläufer, Eschen-Scheckenfalter, Schaufelplattkäfer

Besonders wertvoll: Endemiten wie die Anemonen-Schmuckblume, die weltweit nur hier vorkommt.

Ja, Hunde dürfen mit in den Natur- und Geopark, aber immer nur an der Leine!

Wild campen ist hier verboten. Es gibt aber das Rafting Camp Palfau, wo du idyllisch direkt an der Salza campen kannst.

Dein Besuch im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen

Urlaubsplanung leicht gemacht

Hier findest du alle Informationen rund um deinen Aufenthalt noch einmal übersichtlich zusammengefasst. Bei Fragen stehen wir vom Tourismusverband Gesäuse dir gerne zur Verfügung!