WoodHeroes GmbH
Graz
Das Team rund um Michael Leipold entwickelt und produziert nachhaltiges, pädagogisch wertvolles Holzspielzeug für Kinder ab sechs Jahren – von Ritterburgen über Wikingerschiffe bis zu Gesellschafts- und Strategiespielen, gefertigt ausschließlich aus schadstofffreiem Holz regionaler Lieferanten.
Motto: Nachhaltig spielen
Man erahnt es von außen nicht: In den ehemaligen Silos einer alten Futtermittelfabrik in der Grazer Puchstraße, fünf Stockwerke hoch, wo einst Getreide lagerte, stehen heute Ritterburgen, Wikingerschiffe, Kreisel, Tierfiguren, Eiffeltürme, Klapotetze und kleine Holzmännchen in langen Regalen. Hier ist das Reich von Michael Leipold. Man wähnt sich beinahe in der Werkstatt von Daniel Düsentrieb: Für die Fertigung der Holzmännchen, der WoodHeroes, wurden eigens zwei Maschinen entwickelt. Die eine bohrt Schlitze in winzige Arme, damit sich ein Gummiband einziehen lässt, die andere fräst Löcher für Kopf, Hand und Fuß in die kleinen Holzkörper der Figuren. Die Männchen sind ganz beabsichtigt kompatibel mit dem bekannten Plastikspielzeug der Konkurrenz: gleicher Grifflochdurchmesser – vier Millimeter.
Für Holzspielsachen hatte der gelernte Maschinenbauer schon als Jugendlicher ein Faible. Mit 17 baute er die ersten Schaukelpferde für die Verwandtschaft. Richtig los ging es mit den eigenen Kindern: Statt seinem Sohn die ersehnte Plastik-Ritterburg zu kaufen, baute Leipold ihm eine aus Holz – mit großem Echo. Denn die Nachfrage bei Schulkolleg:innen und Nachbarskindern riss nicht ab. Und Leipold wagte den Schritt in die Selbständigkeit. Zum Team gehören heute auch ein Mechatroniker und eine Lehrerin, die jeden Prototyp aus pädagogischer Sicht prüft. „Kinder sollen selbst gestalten und nicht nur nachspielen, was sich andere ausgedacht haben“, sagt er.
Über 250 Produkte umfasst das Sortiment: lasergeschnittene Bastel-Bausätze für die Kleinen, Leimsets und Konstruktionsspielzeug wie das Ellipticon für die Größeren, dazu Strategiespiele wie "Haralds Flucht", das schon die Wikinger unter dem Namen "Hnefatafl" spielten. Nachhaltigkeit zieht sich für Leipold durch den gesamten Produktionsprozess: Jedes Stück ist so gebaut, dass es sich reparieren lässt, sollte einmal etwas kaputtgehen. In jedem Bausatz steckt für Leipold auch eine Investition in die nächste Generation: "Bei all der KI und Technologie, die da auf uns zukommt, glaube ich, dass es Leute brauchen wird, die noch mit dem Kopf und mit den Händen arbeiten können."
Besonderes:
Wir wollen mit unseren Produkten die Kreativität kleiner und größerer Kinder fördern. Jeder Prototyp wird pädagogisch getestet, bevor er in Serie geht. Besonderes Augenmerk legen wir auf Nachhaltigkeit im gesamten Produktionsprozess.