Der Planspitz von der Peternscharte | © TV Gesäuse Der Planspitz von der Peternscharte | © TV Gesäuse

Über den Wasserfallweg auf die Planspitze und über die Heßhütte hinunter nach Johnsbach

Geöffnet
Über die Klettsteigpassagen des Wasserfallwegs und die Kölblplan überschreitet man die Planspitze. Beim Abstieg führt der Weg zur bekannten Heßhütte und weiter nach Johnsbach.

Bei dieser Tour steht sicherlich die Abwechslung im Mittelpunkt. Neben der Streckenführung, die vom gemütlichen Waldweg über den versicherten Felssteig bis hin zur unversicherten Kletterstelle im 1. Schwierigkeitsgrad alles mit sich bringt, hat sogar der Berg an sich zwei Seiten: Die steile Nordwand, die Kletterer anlockt, steht einer flacheren Südseite gegenüber. Über diese führt der Normalweg durch die freien Flächen und Latschenfelder der Kölblplan und teils versicherte Kletterstellen auf den Gipfel, der so auch für Bergsteiger mit ausreichender Bergerfahrung machbar ist. Doch egal wie und von wo man es auf den Gipfel der Planspitze geschafft hat, der Ausblick auf die anderen Gesäuseberge und der Tiefblick ins Ennstal sind der Lohn für jegliche Aufsteigsmühen.

Eine weitere Besonderheit ist zudem die Tatsache, dass es am Gipfel gleich zwei Gipfelkreuze gibt. Abgerundet wird die abwechslungsreiche Überschreitung durch den Besuch der berühmten Heßhütte, die Einkehr beim Gasthaus Kölblwirt in Johnsbach und die Fahrt mit dem Gesäuse Sammeltaxi wieder zurück zum Ausgangspunkt beim Parkplatz Kummerbrücke.

Eigenschaften

Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Oktober
November
Dezember

Tour in Zahlen

schwer
Schwierigkeit
13,5 km
Strecke
7:00 h
Dauer
1558 hm
Aufstieg
1268 hm
Abstieg
2114 m
Höchster Punkt
574 m
Tiefster Punkt

Karte & Downloads

Weitere Informationen

A9 Phyrnautobahn bis Abfahrt Ardning/Admont und von dort an Frauenberg vorbei, ca. 10 km nach Admont. Über die B146 (Gesäuse Bundesstraße) von Westen kommend weiter ins Gesäuse.

Oder über Leoben, Vordernberg und Eisenerz bis nach Hieflau und von dort über B146 in westliche Richtung ins Gesäuse.

A1 Westautobahn bis Abfahrt Ybbs und von dort Richtung Süden durch Scheibbs, Lunz am See, Göstling an der Ybbs und Palfau nach Hieflau. Von dort über B146 in westliche Richtung ins Gesäuse.

Die ca. 15 km lange Planspitz-Überschreitung nach Johnsbach beginnt beim Parkplatz Kummerbrücke mit dem von dort startenden Wasserfallweg. Im ersten Abschnitt wanderst du auf einem holprigen Waldweg mit teils rutschigen Wurzeln und Steinen in Richtung Südwesten. Der Weg biegt dann nach links ab und es folgt das erste Steilstück, bei dem du schnurstracks auf die steilen Felswände zugehst, von denen der namengebende Wasserfall herabstürzt. Am Fuße der Felswände biegt der gut markierte, aber teils rutschige Wald- und Schuttweg in Richtung Westen ab und du befindest dich bald bei einer Alu-Stiege, die einen Vorgeschmack auf die noch bevorstehenden Leitern und Kletterstellen der schwierigeren Passagen gibt. Ein Stück weiter ist die sogenannte Kanzel, ein markantes Felseck. Hier solltest du das Klettersteigset und den Steinschlaghelm anlegen, denn es folgt das Herzstück des Wasserfallwegs: Knifflige, aber immer wieder versicherte Kletterpassagen mit Schwierigkeit A/B, sowie Felsstufen mit Bügeln und Tritten leiten dich bis zur „Emesruh“. Von hier gelangst du über die letzten, fast senkrecht stehenden Leitern zum Ausstieg des Wasserfallwegs. Es folgt ein gemütlicher Waldweg über die Ebnesangeralm, vorbei am Butterbrünnl, bis zur Abzweigung auf den Planspitz. Der anfängliche Waldweg geht langsam in einen steilen Steig über und du kommst auf die Freiflächen der Kölblplan. Am Ende dieses Wegabschnittes befindest du dich am Kamm, von wo du die ersten Tiefblicke auf die Enns und Gstatterboden wagen kannst. Der weitere Weg führt etwas unterhalb des Kammes über ein paar versicherte Steilstufen und glatte Felspatten nahezu direkt auf den Gipfel, der gleich 2 Gipfelkreuze aufweisen kann. Gerade in diesem letzten Abschnitt vor dem Gipfel ist nochmals Konzentration und Trittsicherheit gefragt. Nach der Gipfelpause gehst du ca. 50 m am gleichen Weg zurück, bis du diesen nach rechts verlässt und zum Wegkreuz im oberen Seekar wanderst. Dieser Streckenabschnitt ist deshalb nicht zu unterschätzen, da du mehrfach Felsstufen (z.T. versichert) überwinden musst. Du gehst nun das Seekar und das folgende Rosskar, jeweils dem Hangfuß folgend, aus und erreichst nach ca. einer Stunde Gehzeit die Heßhütte. Nach der Stärkung folgst du dem Normalweg bis zum Gasthaus Kölblwirt in Johnsbach, wo du gemütlich einkehrst und das Sammeltaxi anrufen kannst.

- Bei ausreichenden Kraftreserven kann man vom Seekar auf die Peternscharte gehen und ins Haindlkar blicken.

- Bei der Johnsbach-Brücke vor dem Gasthaus Kölblwirt besteht die Möglichkeit sich im kühlen Nass des Baches zu erfrischen (kürzester Klettersteig Österreichs).

 

Von Hieflau oder Admont mit der Buslinie 912 bis zur Haltestelle Gesäuse Kummerbrücke

www.oebb.at

www.busbahnbim.at

Ein kostenfreier Nationalpark-Parkplatz mit Infotafeln befindet sich bei der Kummerbrücke ca. 3 km östlich von Gstatterboden. Dort ist auch die Bushaltestelle Gesäuse Kummerbrücke, bei der die Buslinie 912 stehen bleibt.

Tourismusverband Gesäuse

Hauptstraße 35,

911 Admont, Österreich

Tel. +43 (0) 3613 21160 10

Email: info@gesaeuse.at

www.geaeuse.at

 

Galerie

Wie wird es die Tage

Admont (635m)

morgens
2°C
0%
2 km/h
mittags
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5 km/h
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Ein Wechselspiel aus Sonne und Wolken, die Schauerneigung ist bis zum Abend gering.
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20.10.2021
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