Rauchbodenweg
Allgemeines
Die leichte Tour
Wer ans Gesäuse denkt, dem kommen schwierige Kletterpassagen in den Kopf. Doch die sollte man wieder ablegen, denn man kann auch am Boden gebliebene lockere Spaziergänge mit der ganzen Familie machen und trotzdem nichts an Gesäuse-Feeling einbüßen: Ein gutes Beispiel dafür ist der Rauchbodenweg entlang der brausenden Enns vom Besucherzentrum Weidendom bis zum Nationalpark Pavillon in Gstatterboden. Geht übrigens auch mit Rad oder gezogen mit Swiss Trac.
Das Schönste am Gesäuse: Jeder kann sich das herauspicken, was er gerne möchte und was seiner eigenen Fitness entspricht. Der Rauchbodenweg ist etwa das Richtige für Einsteiger und Familien, die ein bisschen gehen möchten. Auf vier Kilometern trabt man ohne große Höhenunterschiede entlang der rauschenden Enns durch einen Teil des Nationalparks: Vom Weidendom bis zum Pavillon. Und kann so, wenn man möchte – und die Füße nicht stillstehen wollen – noch einige Themenwege wie den „Wilden John“ an den Wandertag dranhängen.
Begeisternde Blicke
Das Besondere am Rauchbodenweg ist, dass man trotz leichtem Gelände doch tief blicken kann. Nämlich einerseits runter zur Enns, die unermüdlich dahinbraust. Andererseits aber hinauf, in die legendäre Felswelt des Gesäuses. Da ergibt sich ein unvergesslicher Blick ins Haindlkar mit dem Peternpfad und dort grüßt die markante Hochtorgruppe. Und das alles in nur einer knappen Stunde Gehzeit. Ein Tipp für Rasante: Man kann den Rauchbodenweg auch mit dem Rad befahren.