Kreuzkogel über die Schwabergeralm
Eigenschaften
TechnikTour in Zahlen
Die Wanderung auf den Kreuzkogel (2.109 m) beginnt bei der Gamperhütte in Brettstein und führt über die Schwabergeralm zur Großen Windlucke. Von dort eröffnet sich ein erster schöner Blick auf die umliegenden Gipfel. Der Zentralalpenweg 02 leitet uns weiter am Grat entlang, bis der letzte sanfte Anstieg zum Gipfel beginnt. Das 1973 errichtete Gipfelkreuz bietet eine herrliche Aussicht auf die Wölzer Tauern, darunter Hohenwart, Eiskarspitz und Amachkogel. Nach einer wohlverdienten Rast erfolgt der Abstieg entlang des Bretsteinbaches zurück zur Schwabergeralm. Nach insgesamt knapp fünf Stunden endet die Tour wieder an der Gamperhütte – eine abwechslungsreiche und lohnende Wanderung!
Beste Jahreszeit
Weitere Informationen
Ab Möderbrugg fahrt ihr bis zum Pölstalerhof und biegt dort links ab. Fahrt auf der Straße "im Dorf" und haltet euch bei der Gabelung rechts. Fahrt weiter auf der Landstraße bis diese in "Reitbach" mündet. Fahrt weiter auf "Bretstein vor der Kirche" immer gerade auf. Die Straße L529 verläuft leicht nach rechts, haltet euch immer auf dieser Straße. Nach ca. 6 Kilometer (ab Möderbrugg) gelangt ihr zum Hansbauer.
Ihr könnt die Wanderung ab hier starten oder auch bis zur Gamperhütte weiter geradeaus fahren.
Sie können direkt bei der Gamper oder Schwabergerhütte parken!
Die Wanderung auf den Kreuzkogel (2109m) beginnt bei der Gamperhütte in Bretstein (ca. 1380m). Von dort wandert man in ca. 20 Minuten zur Schwabergeralm und folgt der Markierung über einen Wiesenhang hinauf. Da es in diesem Bereich nur wenige Markierungen gibt, sollte man immer nach dem Weg Ausschau halten. Im Frühjahr während der Schneeschmelze ist der Weg zur Großen Windlucke oft sehr nass. Auf der Großen Windlucke angekommen, hat man bereits einen schönen Blick in das benachbarte Gebiet mit z.B. dem Hochrettelstein. Im Westen erkennt man den Aufstiegsweg, im Osten könnte man den Schrattnerkogel und den Seitnerzinken erwandern - zwei Gipfel, die vor allem im Winter viele Bergsportler anziehen. Folgt man dem Gipfelkamm auf dem Zentralalpenweg nach Osten, gelangt man über Hochschwung und Zinkenkogel sowie Kleiner Bösenstein und Großer Hengst in die Gemeinde Hohentauern.
Wir wandern aber weiter auf dem Zentralalpenweg 02 in östlicher Richtung und nehmen die letzten gut 250 Höhenmeter in Angriff. Entlang des Grates und noch ein letzter Anstieg - das Gipfelkreuz immer im Blick. Die letzten Höhenmeter präsentieren sich, wie eigentlich die ganze Tour, ohne Schwierigkeiten. Das Kreuz auf dem Kreuzkogel wurde am 15. Juli 1973 von der Ortsstelle Pöls der Steirischen Bergwacht errichtet - somit ziert das Gipfelkreuz schon seit vielen Jahren den 2.109 Meter hohen Berg inmitten der traumhaften Bergwelt der Wölzer Tauern. Für alle Stempelsammler: In der Gipfelbuch-Box wird man fündig! Bei der Gipfelrast sieht man viele weitere Gipfel: im Süden Hohenwart, Eiskarspitz und Hans-Runde, im Osten Gamskögerl, Amachkogel und Kesseleck.
Nach dem Gipfel folgt man dem Weg in südöstlicher Richtung, der etwas unterhalb eines Grates zum Abstiegsweg führt. Dieser schlängelt sich nun immer in der Nähe des Bretsteinbaches abwärts. Die letzten gut zehn Minuten bis zur Schwabergeralm wandern wir auf einem teilweise grasbewachsenen Forstweg. Nach knapp fünf Stunden sind wir wieder am Ausgangspunkt, der Gamperhütte.
Grundregeln für Wanderer im Pölstal...
Prüfen Sie vor jeder Bergtour Ihre persönliche Verfassung und schätzen Sie Ihre Kräfte richtig ein. Danach richtet sich die Länge Ihrer Tour. Planen Sie jede Tour sorgfältig. Achten Sie genau auf die erforderliche Ausrüstung, ausreichend Proviant und die lokale Wettervorhersage. Informieren Sie Bekannte über Ihr Wanderziel, sowie gegebenfalls die geplante Rückkehrzeit. Bleiben Sie immer auf den markierten Wegen. Schließen Sie immer Zäune und Weidergatter. Achten Sie auf Steinschlag und treten Sie selbst keine Steine ab. Denn dadurch gefährden Sie andere Wanderer. Bei Schlechtwettereinbruch, plötzlichem Unwohlsein oder anderen Schwierigkeiten gehen Sie kein Risiko ein und kehren Sie rechtzeitig um. Vermeiden Sie die Annäherung an Wildtiere. - Beobachten Sie aus der Distanz. Nehmen Sie Hunde an die Leine. Benutzen Sie die ausgewiesenen Parkplätze, blockieren Sie bitte keine Zufahrten und beobachten Sie lokale Fahrverbote.
Was benötige ich beim Wandern?
Die Ausrüstung ist je nach Schwierigkeit, Lage und Dauer der Wanderroute, sowie nach den eigenen Bedürfnissen zu wählen: - festes Schuhwerk - Rucksack - der Jahreszeit entsprechende Kleidung - Sonnenschutz (Brille, Kopfbedeckung, Creme) - kleines Verbandszeug (Mullbinde, Pflaster, Schere und Messer) - Orientierungshilfen (Wanderkarten) - ausreichend Getränke und Proviant - Handy mit Notfallnummern - persönliche Medikamente
Diese Tour gilt NICHT als "mit Bahn und Bus erreichbar", da keine regelmäßige Anbindung besteht.
Weitere Informationen zur Region finden Sie außerdem auf - www.murtal.at oder bei Bergfex Martin