Raftingtour auf der Salza im Gesäuse Raftingtour auf der Salza im Gesäuse

Sommer im Gesäuse

Draußen sein. Drinnen ankommen. Im Sommer blüht das Gesäuse so richtig auf! Berg und Fels bieten dir herrliches Wandern und Radfahren in unberührter Natur, gesellige Einkehr in der Hütte oder sportliches Klettern in der „Universität des Bergsteigens“. Aber auch im Tal rauscht es kräftig, denn: Wildwassersport lautet der zweite Name des Gesäuses. Egal, wofür du dich entscheidest: Hier kannst du einfach sein – in deinem eigenen Rhythmus. Und pssst: Die Sommer-Nächte hier sind noch so richtig schön kühl...

Entdecke die Sommer-Aktivitäten im Gesäuse

Apropos „Xeiseln“. Die Enns sorgt für die musikalische Untermalung. Sie säuselt und braust und ist als diese Jukebox für die Namensgebung des Gesäuses verantwortlich. Das „Gesäusel“ der Enns ist die etymologische Wurzel vom Gesäuse. Vielfalt. Da ist sie wieder. Denn das Gesäuse hat nicht nur einen Wildfluss, sondern gleich zwei. Die Salza ist überhaupt der längste noch unverbaute Wildfluss Österreichs. Vierzig Kilometer unreguliertes Wildwasser führt der steirische Grand-Canyon im Osten des Gesäuses, im Salzatal. Sie ist dem erprobten Wassersportler das, was dem ehrgeizigen Kletterer die Hochtor-Nordwände sind. Und so gilt festzuhalten: Nachdem das Gesäuse nichts Einziges ist - wiewohl freilich einzigartig -, sondern Vieles, lernt man es nur richtig kennen, wenn man es gründlich erforscht. Von oben und von unten, von Norden und von Süden, in der Wand und auf dem Wasser. Man muss den Dolomit unter den Nägeln spüren, die Salza auf der Haut, den Waldboden unter den Sohlen. Nur dann erlebt man, wovon die wilden Eingeborenen hier so geschlossen schwärmen. Diese Vielfalt.

Beeindruckender Nachthimmel im Gesäuse | © NP Gesäuse | Andreas Hollinger
Beeindruckender Nachthimmel im Gesäuse | © NP Gesäuse | Andreas Hollinger

Dark Sky Reserve

Weniger Licht. Mehr Universum. Du befindest dich im größten Naturnachtgebiet Mitteleuropas – am dunkelsten Spot der Alpen. Das heißt: Bis zu 6000 Sterne und die Milchstraße in ihrer ganzen Pracht sind hier mit freiem Auge sichtbar. Schlafen ganz nah bei den Sternen? Das ist zum Beispiel in unseren Hütten am Berg oder beim Campingplatz Forstgarten möglich. Aber Achtung: Kann Staunen verursachen...

Mehr Infos

Touren-Highlights

Es ist schon ganz besonders: Das Gesäuse besteht zur Hälfte aus Naturschutzgebieten! Du wanderst und spazierst also durch Nationalpark, Naturpark, Wildnisgebiet und Dark Sky Reserve. Auf allen Wegen: Hier spielt die Natur die Hauptrolle – und ermöglicht dir unverfälschte Ausblicke und ehrfurchtsvolle Naturbegegnungen. Vom Themenweg am Bach für die ganze Familie über den Weitwanderweg bis zur alpinen anspruchsvollen Klettertour: Wenn du die Kontrolle loslässt, übernimmt das Gesäuse...

Sieben Elemente Weg: Weitwandern mit Sinnsuche

7 Etappen, 126 km und 6.100 hm Wander- und Naturgenuss: Der Sieben Elemente Weg führt in sieben Tagen durch den Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen mit seinen Gemeinden Altenmarkt, Landl, Sankt Gallen und Wildalpen. Dabei bietet die Landschaft Raum für Ruhe, Sinnsuche und neue Kraft. Wegkreuze, Marterln und Kirchen verleihen dem Weg Tiefe und laden dich unterwegs zum bewussten Innehalten ein. 

Gut zu wissen

Outdoor will uns muss gelernt sein. Immerhin soll man sich auf seiner Tour ja vorwiegend dem Vergnügen widmen und sich immer auf der sicheren Seite wähnen. Da sollte man bereits vorab wissen, wann und wo man am besten unterwegs ist. Wenn du dir selbst nicht sicher bist, dann buch dir doch einfach einen Guide - die wissen wo’s lang geht.

FAQ

Das Gesäuse ist im Sommer ein Paradies für alle Outdoor-Freunde, Naturbegeisterte und Kulturinteressierte.

Einige Highlights: 

  • Wandern, Bergsteigen und Klettern: Hüttenwanderungen, Weitwanderungen, Klammwanderungen, Themenwege u.a.
  • Wassersport: Rafting, Canyoning, Kayak u.a.
  • Biken: MTB-Touren, Bussi Baba Gravelstrecke, Radwege
  • Kultur: Stift Admont, Museen, Burg Strechau, Burgruine Gallenstein
  • Naturerlebnis und Führungen: Nationalpark Gesäuse, Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen, Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal, Dark Sky Reserve
  • Badeseen und Naturbäder
  • Viele weitere Aktivitäten wie Bogenschießen, Tennis, Golf, Reiten oder Minigolf

Jedes Wetter ist ein gutes Wetter! Im Gesäuse bieten sich bei Regen zum Beispiel an:

  • Stiftsbibliothek Admont und Besuch des Stifts mit 5 Museen
  • Museen der Region, z.B. Forstmuseum Silvanum, Museum HochQuellenWasser, Steyr-PKW-Museum auf der Burg Strechau, GeoRama Gams, Historama Hieflau
  • City Rock Kletterhalle Liezen
  • Wellness, z.B. im Day Spa des Hotel Spirodom oder in der GrimmingTherme
  • Galerie Fokus in Admont
  • Kino im Starmovie Liezen
  • Tennis in Liezen
  • Einige Themenwege und Höhlen im Gesäuse lassen sich perfekt bei Regen begehen

Im Gesäuse erwarten Familien spannende Outdoor-Abenteuer und beeindruckende Naturbeobachtung. 

Einige Highlights:

  • Wassererlebnispark Sankt Gallen
  • Stift Admont & Naturhistorisches Museum
  • Rafting auf der Salza (ab 6 Jahren) 
  • Naturerlebniszentrum Weidendom
  • Spazier- und Themenwege, z.B. Lettmair Au, Der Wilde John, Zinkgraben
  • Wasserlochklamm Palfau
  • GeoWerkstatt Gams
  • Pürgschachen Hochmoor
  • Badeseen
  • Gesäuse Adventure Golf
  • Alpaka-Spaziergänge u.a.

Ja, das Mobilitätsangebot vor Ort reicht von Bus, Anruf-Sammeltaxi und Bahn bis hin zu Taxi und Rail&Drive Carsharing.

Nach der Berg-Überschreitung zurück zum eigenen Auto? Das geht mit dem Gesäuse Sammeltaxi. Das Sammeltaxi fährt in den vier Gemeinden Admont, Ardning, Landl und Sankt Gallen überall dorthin, wo keine RegioBusse unterwegs sind. 

Überschreitungen wie über die Hesshütte – Hieflau nach Johnsbach oder Wasserfallweg sowie Wasserfallweg nach Johnsbach – bieten sich etwa perfekt an. Bestellung: Tel. 03613/21000-99 (1-2 Stunden vor dem gewünschten Abholtermin, bis 19 Uhr). 

Im Nationalpark Gesäuse gibt es mehrere barrierefreie Angebote, darunter die barrierefreien Themenwege Leierweg, Lettmair Au und Wilder John. Diese Wege sind flach und mit gewalztem Kies oder Holzstegen ausgestattet, sodass sie für Menschen mit Gehbeeinträchtigungen und Rollstühle gut geeignet sind

Barrierefreie Wege und Naturerlebnisse:
•    Leierweg: Etwa 4 km lang, flacher Kiesweg mit Holzstegen und Sitzgelegenheiten
•    Lettmair Au: Leichter Themenweg nahe dem Erlebniszentrum Weidendom
•    Erlebnisweg „Der wilde John“: Ebenfalls frei begehbarer und leicht zugänglicher Themenweg
•    Swiss-Trac Verleih: Am Weidendom können geländegängige Rollstühle samt Zuggerät ausgeliehen werden

Du kannst den Sternenhimmel hier in klaren Nächten überall gut sehen – ein paar besonders gute Sternenbeobachtungs-Plätze sind:

Im Gesäuse findest du vom Spazierweg mit Kinderwagen bis zur technisch anspruchsvollen Überquerung alles, was das Wanderherz begehrt. Familien und Genusswanderer haben viele Möglichkeiten für leichte Einstiegswanderungen, zum Beispiel die barrierefreie Lettmair Au, den Erlebnisweg „Der wilde John“ oder den Zinkgraben. 

Die Öffnungszeiten der Gesäuse Hütten findest du tagesaktuell hier. Die meisten Hütten öffnen zwischen Anfang und Ende Mai. Informiere dich vor deiner Tour, damit du genügend Proviant mitnimmst, sollte die Hütte geschlossen sein.

Ja! Um die Natur zu schützen, ist das Radfahren und Mountainbiken streng auf die offiziellen Routen und die dort ausgewiesenen zeitlichen Beschränkungen beschränkt. Zu den beliebtesten und offiziell freigegebenen Touren zählen: Hochscheibenalm-Route, Johnsbacher Almenrunde, Ennsboden- und Rauchbodenweg, Buchsteinrunde, Trans Nationalpark und die Gravelbike-Strecke Bussi Baba.

Oh ja! Du kannst dir zum Beispiel einen Bergführer oder einen Berg- und Wanderführer auf deine Tour mitnehmen. Zudem gibt es im Nationalpark und im Naturpark zahlreiche Ausflüge und Touren, die durch Ranger:innen begleitet werden.

Hunde sind im Gesäuse immer Willkommen – sie haben allerdings in den Schutzgebieten wie Nationalpark und Naturpark strikte Leinenpflicht und dürfen nicht abseits der Wege laufen. Die Übernachtung mit Hund ist nicht auf allen Hütten gestattet – am Besten rufst du vor deiner Tour kurz bei der jeweiligen Hütte an, um sicher zu sein. Auch über den eventuellen Kontakt mit Weidevieh auf den Almen solltest und kannst du dich im Vorfeld auf der Hütte oder bei uns im Infobüro informieren.

Die beste Zeit für Wildwassersport im Gesäuse ist von Mai bis September. Für actionreiches Wildwasser ist der Mai und Juni (durch die Schneeschmelze) ideal. Für gemäßigte Touren, Familien und wärmeres Wetter bieten sich die Sommermonate Juli und August an.

Kinder dürfen ab 6 mitmachen beim Rafting!

Wegen der starken Strömung und des Naturschutzes ist das Baden nur an speziell ausgewiesenen Stellen erlaubt, zum Beispiel beim Erlebniszentrum Weidendom sowie beim Campingplatz Forstgarten (nahe Johnsbach/Admont).

Urlaub planen

Hilfreiche Links zur Reiseplanung

Urlaub ist die schönste Zeit im Jahr! Damit du bestens vorbereitet bist, haben wir hier alle Informationen rund um deinen Aufenthalt im Gesäuse auf einen Blick zusammengefasst. Wenn du Fragen hast, stehen wir dir gerne zur Verfügung!