Fischbacher Alpenüberschreitung, St. Marein im Mürztal
Eigenschaften
TechnikTour in Zahlen
Vom Rennfeld bei Kapfenberg über die Fischbacher Alpen bis zum Hochwechsel im Joglland: Diese 4- bis 5-tägige Weitwanderung ist konditionsstarken und gut ausgerüsteten Bergwanderern vorbehalten.
Dafür warten abwechslungsreiche Wege durch schattige Wälder, über weitläufige Almwiesen und aussichtsreiche Höhenrücken. Gemütliche Alm- und Schutzhütten laden unterwegs mit regionalen Spezialitäten zur Einkehr ein. Eine beeindruckende Tour mit herrlichen Panoramablicken und einem der schönsten Höhenwege der Ostalpen.
Beste Jahreszeit
Weitere Informationen
Von Wien über die Südautobahn A2 und die Semmering Schnellstrasse S6 bis zur Abfahrt St. Marein im Mürztal. Nun zum Kreisverkehr und über eine Bergstrasse rund 7 km nach Frauenberg (Wallfahrtsort mit schöner Kirche).
Von Graz über die Pyhrnautobahn A9 und die S6 bis St. Marein im Mürztal. Weiter s.o.
Detallierte Information zur Anreise finden Sie hier.
Frauenberg, im gesamten Ort (kostenlos)
1. Tag: Kapfenberg/Frauenberg – Rennfeld
- Start in Kapfenberg oder Frauenberg
- Von Kapfenberg über Burg Oberkapfenberg und den Wulfingweg nach Frauenberg
- Ab Frauenberg zunehmend bergauf durch Wald, über Forstwege und den Götterquergang
- Über die Gipfelwiese zum Rennfeld (1.629 m)
- Großartiger Panoramablick über die Obersteiermark, Oststeiermark und bis zum Grazer Becken
- Nächtigung im Ottokar-Kernstockhaus direkt unterhalb des Gipfels
- Gehzeit: Kapfenberg–Frauenberg ca. 1,5 Std., Frauenberg–Rennfeld ca. 2 Std.
2. Tag: Rennfeld – Schanz
- Vom Kernstockhaus über schöne Almwiesen zum Buchecksattel
- Entlang des Bergrückens durch Hochwald zur Grabenbauerhöhe
- Optionaler Abstecher zum Schwarzkogel mit herrlichem Panoramablick auf das Hochschwabgebiet
- Bergab durch Wald und Almwiesen zum Eibeggsattel
- Weiter über Ederkogel und Aibelkogel zur Hofbauerhütte
- Über freie Weideflächen zum Ebenschlag und Hochschlag
- Abstieg zur Maißhöhe und weiter über den Mariazeller Weg 06
- Über Knappensattel und die Herrnalm zum Schanzsattel
- Nächtigung und Einkehr im Gasthof zur Schanz
- Gehzeit: Rennfeld–Eibeggsattel–Hofbauerhütte ca. 5 Std., Hofbauerhütte–Schanz ca. 4,5 Std.
3. Tag: Schanz – Pretul
- Vom Schanzsattel über das Friedenskreuz und Almwiesen zum Teufelstein (1.499 m)
- Weiter zur Halterhütte (nicht bewirtschaftet) und über das Lendkreuz Richtung Peter Roseggers Waldheimat
- Optionaler Abstecher zum Geburtshaus Peter Roseggers
- Über Waldwege und den Roseggerhof weiter zur Jägerhöhe
- Entlang des Höhenrückens zum Roten Kreuz und weiter zum Hauereck
- Über alpine Hochwälder und die Rattener Alm zum Steinriegel
- Weiter zum Rosegger Schutzhaus (1.586 m) unterhalb des Pretulgipfels
- Nächtigung im Rosegger Schutzhaus
- Gehzeit: Schanz–Roseggerhof ca. 3 Std., Roseggerhof–Pretul ca. 3,5 Std.
4. Tag: Pretul – Hochwechsel
- Kurzer Anstieg zum Pretulgipfel (1.656 m)
- Über den aussichtsreichen Höhenrücken über Grazer Stuhleck und Schwarzriegel zum Stuhleck (1.783 m)
- Beeindruckender Rundumblick über die Steiermark, das Wiener Becken und bis nach Ungarn
- Abstieg zum Pfaffensattel und weiter über Großen Pfaff und Harterkogel zum Feistritzsattel
- Über den Rabenkopf und die Kranichberger Schwaig zur Bärenlacke
- Über weitläufige Almflächen zum Hochwechsel (1.743 m)
- Nächtigung im Wetterkoglerhaus
- Bei Schlechtwetter besonders am Stuhleck Vorsicht – längere Abschnitte verlaufen oberhalb der Baumgrenze
- Gehzeit: Pretul–Stuhleck ca. 2 Std., Stuhleck–Hochwechsel ca. 5 Std.
Euronotruf: 112
Notruf Bergrettung: 140 (wenn möglich bitte GPS-Daten bekannt geben)
Rettung: 144
Feuerwehr: 122
Polizei: 133
Ein paar Tipps zum richtigen und fairen Verhalten im Wald: (Quelle: www.bundesforste.at )
Wanderer sollten Besuche im Wald ca. 1,5 Stunden vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang meiden, da in dieser Zeit Wildtiere besonders aktiv sind.
Plastikflaschen, Taschentücher, Zigarettenstummel & Co haben im Wald nichts verloren! Bitte achtet darauf, dass Ihr keinen Müll im Wald hinterlässt.
Zelten und Feuer machen - ist im Wald streng verboten!
Grundsätzlich darf jede Person im Wald 2 kg Pilze und Beeren pro Tag für den Eigengebrauch sammeln. Verboten ist es nur, wenn es der Waldeigentümer ausdrücklich untersagt.
In den Bereichen Pretul - Stuhleck und Hochwechsel bei Nebel Orientierung schwierig.
- Kleiner Rucksack mit Trinkflasche (+Proviant)
- Festes Schuhwerk
- Entsprechende Kleidung - möglichst mehrere Lagen - "Zwiebelprinzip"
- Regen- sowie Sonnenschutz
- Wanderstöcke nach Bedarf
- Mobiltelefon
- Kleines Erste-Hilfe-Set
- Wegbeschreibung
- Vor Wanderbeginn Einkehrmöglichkeiten inkl. Öffnungszeiten prüfen bzw. entsprechende Verpflegung einpacken.
Wir empfehlen alpannonia - grenzenlos weit wandern: www.alpannonia.at
Fahrpläne und Reiseinformationen finden Sie bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) oder unter Verkehrsauskunft Verbundlinie.
Für den örtlichen Transport empfehlen wir das SAM-Sammeltaxi Oststeiermark.
Infos zur Region, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten, Ausflugsziele usw., erfahren Sie hier:
Tourismusverband Oststeiermark
Geschäftsstelle Joglland-Waldheimat
Kirchenviertel 24
8255 St. Jakob im Walde
Tel.: +43 3336/ 20 255
Joglland-Waldheimat
Oststeiermark
Mobilität Oststeiermark mit Sammeltaxi SAM
RegioBus
Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.
Kompass Wanderkarte Joglland 1:50.000
Kompass Wanderführer Joglland von Andreas Steininger, 2010