Bergtour Hochwildstelle (2.747 m) - Aufstieg über Hans-Wödl-Hütte - Touren-Impression #1 | © Gerhard Pilz - www.gpic.at Bergtour Hochwildstelle (2.747 m) - Aufstieg über Hans-Wödl-Hütte - Touren-Impression #1 | © Gerhard Pilz - www.gpic.at

Hochwildstelle (2.747 m) - Aufstieg über Hans-Wödl-Hütte

Erreichbar mit Öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Linienbus (innerhalb 15 Minuten Gehzeit zum Startpunkt)
  • Wanderbus (innerhalb 15 Minuten Gehzeit zum Startpunkt)

Eigenschaften

Technik
Kondition

Tour in Zahlen

Schwierigkeit schwer
Strecke 16,1 km
Dauer 9:00 h
Aufstieg 1670 hm
Abstieg 1670 hm
Höchster Punkt 2747 m
Bergtour auf den höchsten innersteirischen Berg.

Anspruchsvolle Bergtour auf die Hochwildstelle, den zweithöchsten Berg der Schladminger Tauern sowie der höchste Berg, der zur Gänze auf steirischem Landesgebiet steht. Die klassische Aufstiegsroute erfolgt durch das Tal der stürzenden Wasser vorbei am Steirischen Bodensee, Hütten- und Obersee. Über die Neualmscharte und Kleine Wildstelle gelangt man zum Gipfel, wo man einen atemberaubenden Weitblick genießt. Der Rückweg gestaltet sich wie der Hinweg.

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Oktober
November
Dezember

Weitere Informationen

Ennstalbundesstraße (B320) - Abfahrt: Ruperting (bei Haus im Ennstal) oder Gössenberg - der jeweiligen Mautstraße ins Seewigtal folgen

Diese lange Bergtour kann durch eine Hüttenübernachtung auf der Hans-Wödl-Hütte sehr viel entspannter und erlebnisreicher werden. Der Ansteig von ca. 1,15 Std. über den Steirischen Bodensee und entlang des mächtigen Wasserfalls ist sehr reizvoll. Die Hütte am See mit Blick zum Schleierwasserfall und Hochwildstelle ist ein herrlicher Platz zum Übernachten. Morgens ist es dann noch schattig bei der gemütlichen Wanderung zum Obersee. Dann führt der Weg Nr. 782 über mehrere Felsstufen steil hinauf zur Neualmscharte, wobei im letzten Bereich oft noch Schneefelder zu überwinden sind, die große Vorsicht erfordern. Direkt auf der Scharte führt links der Normalanstieg über den Felsgrat der Kleinen Wildstelle mit einem prachtvollen Ausblick. Sowohl der Tiefblick zu den drei Seen, als auch der Anblick der Bergstaffelungen im Westen ist eine Freude. Beim Übergang zum Nordwestgrat der Hochwildstelle (Seewigscharte) ist Vorsicht geboten, denn der kurze Anstieg ist ausgesetzt. Danach geht es in vielen Kehren über Geröll und einigen Felsplatten zum Gipfel. Vom Gipfelausblick kann man nur schwärmen. Der Rückweg gestaltet sich gleich wie Hinweg. 

TIPP: Für erfahrene Bergsteiger ist als Variante der Abstieg über den Südgrat zu empfehlen (leichte Kletterei, I+). Man steigt über gut gestuften und griffigen Fels ab, umgeht dabei einige Felstürme und erreicht das Wegkreuz an der Wildlochscharte. Am Weg Nr. 702 durch das riesige Kar des Himmelreich hinunter zur Preintalerhütte. Im Frühsommer sind es nordische Impressionen: See mit Eisresten, kleine Bäche voller Schmelzwasser, kleine Wasserfälle und Alpenrosen, das macht den langen Abstieg abwechslungsreich. Von der Preintalerhütte über den Riesachsee und Riesachfall zur Busstation beim Wegkreuz Seeleiten. Dauer: Abstieg über Preintalerhütte und Riesachsee zum P Riesachfall (Busstation) - ca. 5 Std.

WICHTIG: herrliche Bergtour, welche Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und vor allem Bergerfahrung erfordert!

Diese Tour sollte relativ früh gestartet werden, daher keine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich.
Parkplatz Steirischer Bodensee/Seewigtal

Tour auf eigene Gefahr! Es wird keinerlei Haftung bzgl. allfällig gegebener bzw. auftretender Alpingefahren (Wetter, etc..) übernommen. Wetterumstürze, rascher Temperaturabfall, Gewitter, Wind, Nebel und Schneefelder sind objektive Gefahren und erfordern das richtige Verhalten unterwegs. Im Notfall bitte folgende Notrufe wählen:

  • Nr. 140 - für alpine Notfälle - österreichweit
  • Nr. 112 - Euro Notruf GSM Notrufservice

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Morgen, 11.07.2026

Zunächst ungetrübt sonnig, dann steigt die Wahrscheinlichkeit für Regenschauer.
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Spiegelsee Reiteralm | © photo-austria / Christine Höflehner

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