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Die Geschichte von Sarah: Wenn Lebenshilfe zur Lebensfreude wird
- Publiziert am
- 4 Minuten Lesezeit
- Lebensraum
- Autorin: Madeleine Mitrovic
Menschen mit schwierigen Lebensbedingungen oder Behinderungen gehören zur Gesellschaft dazu und brauchen besondere Unterstützung. Organisationen wie die Lebenshilfe Ausseerland schauen darauf, dass niemand zurückgelassen wird. Noch immer gibt es einiges zu verbessern. Erfolgsgeschichten, wie die von Sarah und ihrem Moment beim Narzissenfest, machen Mut.
Von der Zwischenlösung zum neuen Zuhause
Als Sarah zur Lebenshilfe Ausseerland kam, sollte es ursprünglich nur für kurze Zeit sein. Ihre Eltern bauten gerade ihr Haus um, und so sollte Sarah für etwa vier Wochen bei der Lebenshilfe in Bad Aussee betreut werden. Schon vom ersten Tag an war zu spüren, wie schnell sie sich die junge Frau mit Down-Syndrom in die Gruppe einlebte. Sarah zeigte sich offen und herzlich. Mit ihrer Art fand sie sofort Anschluss und war schnell mit dem Alltag vertraut.
Eines Abends sagte sie zu ihren Eltern einen Satz, der alles veränderte:
„Ich bleibe da.“ Selbstbestimmt und vom Herzen kam dieser Wunsch. Die Eltern schenkten ihr Gehör und so blieb Sarah bei der Lebenshilfe - und im schönen Ausseerland, welches sie vom ersten Moment an geliebt hatte.
Wir sind sehr glücklich, dass Sarah ihren Platz bei uns gefunden hat
– Henrienta Piroska, Pädagogische Leiterin der Lebenshilfe Tageswerkstätte Berta