Tropfsteine im Katerloch | © Katerloch | Fritz Geissler Tropfsteine im Katerloch | © Katerloch | Fritz Geissler
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Betriebsausflug ins Innere der Erde – zu Besuch im Katerloch

Manchmal braucht es nur ein paar Schritte hinab in die Tiefe – und plötzlich öffnet sich eine völlig andere Welt. Genau dieses besondere Erlebnis durften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tourismusverbandes Oststeiermark bei ihrem Betriebsausflug erfahren. Das Ziel: die beeindruckende Tropfsteinhöhle Katerloch in Dürntal bei Weiz – eines der faszinierendsten Naturjuwele der Oststeiermark.

"Schon beim Betreten des mächtigen Höhlenportals wurde klar: Dieser Ausflug würde kein gewöhnlicher werden. Was hier verborgen liegt, ist einfach kostbar – geheimnisvoll, eindrucksvoll und voller Naturwunder."

Zugang zum Bereich Katerloch | © Oststeiermark Tourimus | Stefan Schindler
Zugang zum Bereich Katerloch | © Oststeiermark Tourimus | Stefan Schindler

Eine Reise in eine verborgene Welt

Warm eingepackt – denn im Inneren der Höhle herrschen konstant etwa +5 °C – führte Höhlenführer Fritz Geissler die Gruppe tief hinein in das weit verzweigte Höhlensystem. Schritt für Schritt eröffnete sich eine magische Welt aus glitzernden Tropfsteinen, gewaltigen Hallen und bizarren Formationen, die über Jahrtausende von der Natur geschaffen wurden.

Das Katerloch ist mit Abstand die tropfsteinreichste Schauhöhle Österreichs – und genau das macht den Besuch so eindrucksvoll. Von der Decke hängen filigrane Stalaktiten wie Kristallvorhänge, aus dem Boden wachsen mächtige Stalagmiten empor, manche fein wie Nadeln, andere monumental wie steinerne Säulen. Das Licht lässt die Tropfsteine golden schimmern, Wasser tropft leise von den Felsen und überall entdeckt man neue Formen und Figuren, die der Fantasie freien Lauf lassen.

Besonders faszinierend: Manche Tropfsteine wachsen nur wenige Millimeter in hundert Jahren. Hier wird spürbar, wie geduldig und kraftvoll die Natur arbeitet.

 

Einweisung vor Tourstart Katerloch | © Oststeiermark Tourimus | Stefan Schindler
Einweisung vor Tourstart Katerloch | © Oststeiermark Tourimus | Stefan Schindler
Gedenktafel Ehepaar Hofer | © Oststeiermark Tourimus | Stefan Schindler
Gedenktafel Ehepaar Hofer | © Oststeiermark Tourimus | Stefan Schindler
Oststeiermark-Tourismusteam | © Oststeiermark Tourimus | F. Geissler
Oststeiermark-Tourismusteam | © Oststeiermark Tourimus | F. Geissler

Geschichten, die unter die Haut gehen

Immer wieder blieb die Gruppe staunend stehen, während Fritz Geissler spannende Geschichten und interessantes Hintergrundwissen über die Höhle erzählte. So wurde die Führung zu einer beeindruckenden Mischung aus Naturerlebnis, Wissenschaft und Abenteuer.

Großen Eindruck hinterließ auch die Geschichte des Forscherehepaars Regina und Hermann Hofer, das das Katerloch über mehr als 50 Jahre hinweg erforschte. Mit unglaublicher Leidenschaft und Ausdauer widmeten sie ihr Leben der Höhle – zeitweise wohnten sie sogar unter der Erde, um sich den täglichen Aufstieg zu ersparen. Eine außergewöhnliche Lebensgeschichte für einen außergewöhnlichen Ort.

Fantasiehalle, Zauberreich und das stille Seeparadies

Die Führung führte durch eindrucksvolle Bereiche mit klingenden Namen wie der „Fantasiehalle“ oder dem „Zauberreich“. Jeder Raum scheint dabei seine ganz eigene Stimmung zu haben – mal geheimnisvoll und dunkel, mal funkelnd und beinahe märchenhaft.

Den absoluten Höhepunkt bildet schließlich das „Seeparadies“: ein stiller unterirdischer See, dessen Wasser die Tropfsteinwelt spiegeln. Ein Ort voller Ruhe und Magie, den man kaum in Worte fassen kann. Man muss ihn selbst sehen, spüren und erleben.

Tropfsteine im Katerloch | © Katerloch | Fritz Geissler
Tropfsteine im Katerloch | © Katerloch | Fritz Geissler
Seeparadies im Katerloch | © Katerloch | Fritz Geissler
Seeparadies im Katerloch | © Katerloch | Fritz Geissler
Tropfstein-Zaun | © Katerloch | Fritz Geissler
Tropfstein-Zaun | © Katerloch | Fritz Geissler

Woher kommt eigentlich der Name „Katerloch“?

Der Name klingt zunächst ungewöhnlich – mit Katzen hat er allerdings nichts zu tun. „Kater“ war/ist eine regionale Bezeichnung für die männliche Eule. Die Menschen der Region beobachteten einst, wie ein solcher „Eulenkater“ immer wieder in das Loch im Berg flog. So entstand der Name „Katerloch“.

 

 

Katerloch  | © Katerloch | Fritz Geissler
Katerloch | © Katerloch | Fritz Geissler

Ein Betriebsausflug, der in Erinnerung bleibt

Gemeinsam staunen, Neues entdecken und für einige Stunden in eine andere Welt eintauchen – genau dafür sind besondere Betriebsausflüge gemacht.

Mit vielen Eindrücken, spannenden Geschichten und einer großen Portion Naturfaszination kehrte die Gruppe schließlich wieder ans Tageslicht zurück. Eines ist sicher: Wer einmal durch die beeindruckenden Hallen und geheimnisvollen Gänge des Katerlochs gegangen ist, vergisst dieses Erlebnis so schnell nicht.

Die Oststeiermark zeigt sich hier von einer ihrer faszinierendsten Seiten – ursprünglich, geheimnisvoll und einfach kostbar.

Wer das Katerloch selbst entdecken möchte, hat von Mai bis Oktober Gelegenheit dazu. Führungen können unter +43 664 48 53 420 vereinbart werden. Weitere Informationen gibt es unter www.katerloch.at.