Mountainbike-Offensive in Erzberg-Leoben
Tourismusverband investiert bis 2028 in digitale Strecken, klare Beschilderung und abgestimmte Besucherlenkung mit rund 30 Touren und neuen Routen-Angeboten.
Die Region Erzberg-Leoben startet mit einem klaren Mountainbike-Schwerpunkt in die kommenden Jahre. Für den Zeitraum 2026 bis 2028 setzt der Tourismusverband gezielt auf die Digitalisierung bestehender Strecken, eine einheitliche Beschilderung nach den Vorgaben des Landes Steiermark sowie den Ausbau des offiziellen Angebots. Ziel ist es, das Mountainbike-Erlebnis für Gäste und Einheimische sicherer, übersichtlicher und zeitgemäß zu gestalten.
Bestehendes Angebot wird neu aufgestellt
Aktuell umfasst das regionale Angebot 25 Mountainbike-Strecken mit einer Gesamtlänge von über 500 Kilometern und rund 12.454 Höhenmetern. Diese entsprechen jedoch noch nicht dem aktuellen Beschilderungskonzept des Landes Steiermark.
„Wir nutzen die kommenden zwei Jahre, um das bestehende Angebot strukturiert weiterzuentwickeln und auf ein einheitliches, landesweit abgestimmtes Niveau zu heben. Dabei geht es nicht nur um Orientierung und Qualität entlang der gesamten Strecke, sondern auch um Sicherheit und das respektvolle Miteinander“, erklärt der Geschäftsführer des Tourismusverbandes, Markus Leitner.
Top Infrastruktur & respektvolles Miteinander
Kern des Projekts ist die vollständige Neuaufbereitung aller bestehenden Touren. Zusammen mit Gemeinden, Grundeigentümern, lokalen Vereinen sowie den zuständigen Stellen des Landes Steiermark, darunter die Abteilung A12 und der steirische Mountainbike-Koordinator Markus Pekoll, werden die Strecken neu beschildert und digital erfasst. Dadurch entsteht eine klare Besucherlenkung, die sowohl Gästen als auch Einheimischen zugutekommt.
Parallel zur Weiterentwicklung der bestehenden Strecken wird auch das Angebot gezielt erweitert. Den Auftakt bildet eine neue Route in Mautern, die im Mai eröffnet wird.
Mit dem Ausbau des Mountainbike-Angebots geht auch ein klares Bekenntnis zu einem respektvollen Miteinander im und mit dem Lebensraum einher. Die ausgewiesenen Strecken und die abgestimmte Wegeführung tragen dazu bei, Konflikte zu vermeiden und Orientierung zu schaffen.
„Mountainbiken ist längst ein fixer Bestandteil unseres Freizeitangebots. Mit der Weiterentwicklung schaffen wir Orientierung und neue Möglichkeiten für Gäste und Einheimische gleichermaßen. Das stärkt die Region als Lebens- und Erlebnisraum“, so Vorsitzender Rudolf Tischhart.