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Volksmusik in der Steiermark

Die Steirerinnen und Steirer zählen zu den sing- und musizierfreudigsten Bewohnern des Alpenlandes. Das bezeugen die unzähligen Schätze an Volksliedern und Weisen, die seit der Zeit Erzherzog Johanns von bedeutenden Volkskundlern und Sammlern (Viktor Zack, Viktor von Geramb u.v.a.) aufgezeichnet wurden.


Zu den häufig gespielten Instrumenten zählen im 21. Jahrhundert die diatonische Knopfharmonika (auch die „Steirische“, die „Quetschn“, die „Harmonie“ oder im Ausseerland die „Rumpl“ genannt), die Klarinette, die Posaune, die Geige, die Bratsche, der Kontrabaß, die Trompete, das Flügelhorn, das Tenorhorn, die Zither, das Hackbrett und die Gitarre.

Der mehrstimmige Liederschatz in der Steiermark umfasst neben dem Liebeslied und dem Jodler auch volkstümliche Balladen, Almlieder, Arbeits- und Handwerkslieder, Wiegenlieder, Weihnachtslieder sowie Scherz-, Spott- und Trinklieder.

Quellenangabe:

Landeschronik der Steiermark, Franz Steiner