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Kunst & Ausstellungen

Congo Stars

Populäre kongolesische Malerei von den 1960er-Jahren bis heute.


Das Kunsthaus Graz zeigt in der Ausstellung „Congo Stars“ populäre kongolesische Malerei von den 1960er-Jahren bis heute sowie zeitgenössische Kunst, auch von Künstlerinnen und Künstlern, die inzwischen in Paris oder Brüssel leben. In Kooperation mit dem Königlichen Museum für Zentralafrika Tervuren, der Kunsthalle Tübingen und dem Iwalewahaus in Bayreuth werden Werke von etwa 70 Künstlerinnen und Künstlern aus der heutigen Demokratischen Republik Kongo gezeigt.

Ausgangspunkt der Ausstellung ist das Buch „Tram 83“ des in Graz lebenden Schriftstellers Fiston Mwanza Mujila, der auch Teil des kuratorischen Teams ist. Er beschreibt darin einen imaginären Ort, der zwar von der (harten) gesellschaftlichen Realität kongolesischer Städte (Lubumbashi und Kinshasa) ausgeht, jedoch letztlich nahezu überall sein könnte. Wichtiger Aspekt der Ausstellung ist die Konfrontation der „Peinture Populaire“ – jener Art der Malerei, die laut dem Künstler Chéri Samba aus dem Volk kommt, dieses betrifft und sich an das Volk richtet – mit Positionen kongolesischer Gegenwartskunst. Die Künstler/innen, die teilweise in der Diaspora (etwa in Paris oder Brüssel) oder im Kongo – vorwiegend in der Hauptstadt Kinshasa – leben und arbeiten, haben oft dieselben Themen im Auge wie die „Peinture Populaire“, haben sich aber gleichzeitig weit davon abgesetzt bzw. emanzipiert.

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