29.03.2018 Julia Einfalt

Was diese 7 Erlebnisse von der Natur erzählen

Eine Vorschau auf den Frühling und Sommer: Von den bergigen Landschaften im Norden bis ins südliche Weinland hinein… Wir stellen 7 erlesene Erlebnisse vor, die heuer in den steirischen Naturparken zum Er-, Auf- und Be-Leben einladen.


1. Die südlichste Alm Österreichs: Sich am UrKräuterweg erden

Auf der Remschniggalm wird allen Naturfreunden sofort bewusst, wie artenreich die Region des Naturparks Südsteiermark ist. Gesund-natürliche Geheimtipps, die so manche steirische Großmutter noch weiß, werden in dieser Tour gerne weitergegeben. In vier Stunden wird so manches Geheimnis gelüftet und natürlich nicht auf eine farbenfrohe Kräuterjause verzichtet.


2. Unbekannte Naturplätze erspähen: Wanderung durch Bach und Wald

Bestens ausgestattet mit Ferngläsern geht es durch die wilde Natur des Schluchtenwaldes im Naturpark Pöllauer Tal – mitten hinein in die Umgebung des dichten Waldes. Motto der Wanderung: Alles fließt! Hauptthema ist nämlich auch der Lebensraum Bach, der genauer unter die Lupe – oder ins Fernglas – genommen wird.

3. Krapfen und Käse auf hohem Niveau: Auf der Alm den Steirerkrapfen backen

Im Naturpark Sölktäler sollte man diese zwei Spezialitäten auf jeden Fall verkosten: Den Ennstaler Steirerkrapfen und den regionalen Steirerkäse. Wer schon immer lernen wollte, wie man den originalen Steirerkrapfen mit den Zutaten der Region selbst bäckt, der wird auf der Almhütte der Jägeralm bestens beraten. Dort wird mit der Bäuerin der Roggenteig geknetet, ausgetrieben und in heißem Schmalz köstlich herausgebacken.


4. Süßholzraspeln einmal anders: Die Zucker-Seite der Natur

Wie schmeckt Süßholz eigentlich? Dem wird unter anderen hier auf die Spur gegangen. Die Natur wahrzunehmen, richtig nahe hinzusehen und von der Landschaft zu lernen, das steht im Mittelpunkt des Spaziergangs im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. Geschickte Entdecker stoßen dabei auch auf Süßholz am Waldrand und können sich im Süßholzraspeln üben. Die Wurzel wurde früher verwendet (hineingeraspelt) um Speisen oder Getränke zu süßen – heute kennen nur noch wenige ihre Verwendung.

5. Alpakas zeigen, wo’s langgeht: Mit den wolligen Tieren spazieren

Zwei Stunden lang darf man am Urbabergerhof tief in die runden Alpaka-Augen schauen. Da schlägt das Herz gleich höher, wenn man dann miteinander auf Wanderung geht. Über Berg und Tal mit schönen Ausblicken und wolliger Begleitung, so lässt sich der Naturpark Steirische Eisenwurzen rundum genießen.


6. Vom Schwärmen und Sammeln: Das Leben der Bienen verstehen

Zu Biene & Co entführt heuer der Naturpark Almenland alle Naturfreunde. Wie viele Kilometer Bienen für ein Glas Honig fliegen müssen – diese und andere Fragen dürfen gerne an den Naturvermittler gestellt werden. Eines ist fix: Hier findet jeder seinen Schwarm ;)

7. Wie die Sonne über dem Berg aufgeht: Besondere (Foto-)Momente

Zu guter Letzt: Die Sonne geht auf. Bei einer Sonnenaufgangswanderung mit „Berg-früüüh-stück“ im Naturpark Mürzer Oberland sozusagen. Gestartet in der dunklen Nacht geht es mit Ferngläsern hinauf zur Kutatschhütte und dann weiter zum Schneealpenhaus. Zur Belohnung winkt ein ausgewogenes Frühstück – und vielleicht auch ein schöner Schnappschuss für Instagram. #visitsteiermark nicht vergessen!
 

Mehr zu den steirischen Naturparken gibt’s hier zum Stöbern. Apropos Frühstück: Köstlich sind auch die Kulinarik-Angebote der Naturpark-Spezialisten, nähere Infos und Tipps dazu findet man auf www.naturparke-steiermark.at. Tipp: Unter "Natur wirkt!" findet man das Gesamtprogramm zu den sieben Naturparken. 

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