11.01.2017 Günther Steininger

Ökomodell am Berg - Zu Gast am Hochschwab

Der Hochschwab, das „steirische Gamsgebirg`“, beheimatet nicht nur eine beeindruckende Artenvielfalt an Fauna und Flora wie auch einen schier unermesslichen Wildreichtum. Nein, auch ein ökologisches Referenzmodell im Alpenraum, das seinesgleichen sucht, hat hier seine Heimat gefunden.


In unmittelbarer Nähe des Hochschwabgipfels und südwestlich der Aflenzer Staritzen findet sich das Schiestlhaus, das im Jahr 2005 als erstes Passivhaus in derart exponierter hochalpiner Lage errichtet wurde. Sämtliche technische Möglichkeiten – von der Wärmedämmung über die Energieversorgung bis zur Abwasseraufbereitung – wurden und werden ausgereizt. Die Architektur ist strikt nach funktionalen Anforderungen konzipiert und steht damit im Widerspruch zur traditionellen Bauweise von Berghütten.

Auf 2.165 m Höhe, im Winter bei eisigen Temperaturen und Windböen bis zu 200 km/h ausgesetzt, beherbergt das Haus 2- und Mehrbettzimmer wie auch ein Lager.