22.02.2017 Julia Einfalt

Mit Balance durch den Tiefschnee

Mit Ruhe, Achtsamkeit, im eigenem Schritttempo: Waren Sie schon einmal mit Schneeschuhen unterwegs? Wenn Ihr Herz fürs Wandern schlägt, dann könnten Sie sich auch in das sanfte Schneeschuhwandern verlieben – und dabei Ihre Begeisterung für die Wintermonate neu entfachen.


Wer seinen persönlichen Lieblings-„Wintersport“ in Skifahren, Langlaufen oder Skitouren gehen noch nicht entdeckt hat, dem verraten wir gemeinsam mit zwei Expertinnen, warum das Schneeschuhwandern eine herrliche Ruhe ausstrahlt und dennoch ausreichend Bewegung bietet:
 

1. Schneeschuhwandern ist ein Sport für Naturfreude, bei dem ruhige Bewegungen im Mittelpunkt stehen, aber auch – bei Lust und Laune – in schnelle Schritte umgewandelt werden können. Quasi Schritt-kultur für jeden Geschmack.
 

2. Technische Vorkenntnisse? Nicht unbedingt erforderlich! Erstklassige Vorkenntnisse sind für das Schneeschuhwandern nicht notwendig. Schneeschuhe anschnallen und ein paar erste Schritte probieren – relativ schnell findet man sich in seine eigene Bewegung ein.
 

3. Was sollten Sie vor der ersten Tour bedenken? Vorab sollte immer das Wetter beachtet und die Touren sorgfältig geplant werden.

 

Tipp: Elisabeth Zienitzer (Geografin) und Silvia Sarcletti (Bergwanderführerin), zwei Schneeschuhexpertinnen aus dem Murtal, empfehlen:

„Schneeschuh-Anfänger können sich bei geführten Wanderungen oder SchneeSchuhSchnupper-Touren anschließen, damit sie die Sportart mit Profis kennenlernen. Viele Tipps und Empfehlungen werden im Gelände ganz einfach vermittelt und man braucht sich vorerst keine Gedanken zur Tourenplanung oder Lawinensituation machen und kann unbeschwert mitwandern.“

 

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