03.08.2017 Günther Steininger

Diese inspirierenden Plätze sollten Sie nicht verpassen

Vom Almgebiet bis zum Weinberg, von eiszeitlich geformten Teichlandschaften bis zu Streuobst-Hügellandschaften: Die steirischen Naturparke haben sich dem bewussten Miteinander von Mensch und Natur verpflichtet. So auch der Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen, der mit Kraftplätzen und NaturLese-Plätzen überrascht. Besonders beeindruckend: Die Ursprungsquelle.


Das saftige Grün erwandern

Ob mit Wanderschuhen und Rucksack rund um den Zirbitzkogel oder auf zwei Rädern – eine Reise durch den Naturpark bringt die Geheimnisse der Natur ein großes Stück näher. „Natur Lesen Lernen“ heißt der Leitgedanke der Region, der Schritt für Schritt in die Geheimnisse der Natur einweiht. Hier lernt man am Wanderweg Via Natura, der durch die gesamte Region führt, die Zeichen der Natur wie einst unsere Vorfahren zu verstehen. Mithilfe von besonderen Naturleseinseln können entlang dieses Weges Rätsel der Natur gelöst werden. Entlang dieser Etappen ergeben sich viele Möglichkeiten, der Natur hier wortwörtlich viel näher zu kommen – in aller Ruhe. Für Sportliche geht auf einen der schönsten Aussichtspunkte der Ostalpen beispielsweise auch auf den Zirbitzkogel. Bei der Etappe 14 der Wanderroute vom Gletscher zum Wein wechseln Wanderer vom Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen in das Zirbenland.

Im Stiftsgarten Inne halten: Stift St. Lambrecht

Seit über 900 Jahren prägt das Benediktinerstift St. Lambrecht nicht nur das Ortsbild der Naturparkgemeinde im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen, sondern auch das kulturelle und spirituelle Leben des Ortes. Im Rahmen einer Stiftsführung bekommen Interessierte einen umfassenden Einblick in die Geschichte des Benediktinerstiftes. Der Stiftsgarten in St. Lambrecht lädt zur Meditation für die einen und zum Mitmachen für die anderen: Den Garten mit allen Sinnen genießen können Gäste nämlich sogar beim Mitarbeiten mit und in der Natur. Auch der Umgang mit Farben und Düften wirkt wie Balsam für die Seele. Mit Herz gemacht: Selbstverarbeitete Produkte gibt es im Klosterladen oder in der Alten Hofmühle zu kaufen.

Im Seelenbett des Pichlschloss

Das Pichlschloss, das direkt im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen auf einer Anhöhe liegt, verblüfft mit einem ganz besonderem Platzerl: Dem Seelenbett. Im Schlosspark steht es unter alten Bäumen, darauf wartend, dass sich ein Gast genüsslich hineinlegt – und sich tragen lässt. Von den Gedanken, die der Wind dann mit sich nimmt. Inspirierend besonnen, Grünkraft Steiermark pur.


Am Ursprung sein: Zeutschacher Ursprungsquelle

Hier ruht die Ruhe…Auf alten Holzbänken sitzend, mit Blick aufs blubbernde Wasser die Stille genießen, während in der Ferne der Zirbitzkogel zu erkennen ist. Erstaunlich dabei: Über den ganzen Tag erzeugt die Ursprungsquelle eine Wasserschüttung von 120 Litern pro Sekunde.


Sich von der Natur rundum inspirieren lassen? Auf der www.steiermark.com geht’s zum Naturpark.