16.11.2017 Julia Einfalt

7 Dinge, die Adventstimmung bringen

Vom süßen Striezel über das richtige Binden des Adventkranzes bis hin zum Krampusspiel. Und was nicht fehlen darf: Auf den Adventmärkten einen Bratapfel oder Kürbiskernkekse essen. 7 Aktivitäten und Orte, die blitzschnell in Adventlaune versetzen:


1. Ein selbst gemachter Adventkranz (macht stolz)

Das gemeinsame Adventkranzbinden wird in der historischen Rauchstube des Österreichischen Freilichtmuseums in Stübing gelebt, Tipps und Tricks zum Binden werden gleich mitserviert. „Advent, Advent…“ heißt es auch in der Oststeiermark beim Workshop im Gstaudawerk, wenn hier Adventkränze und Adventdekoration in Kursen gebastelt werden.


2. Süße Striezel, Kekse und Kuchen backen

Wer früh dran ist, kann sich rechtzeitig einen Platz in der Ölmühle Fandler beim Weihnachtsmenü kreieren sichern. Eine weihnachtliche Generalprobe heißt es da. Eines ist gewiss: Köstlich wird es sicher. Saftig-weiche Striezel mitbacken und dann verkosten, das kann man jährlich im Freilichtmuseum in Stübing – wer es heuer verpasst hat, kann sich schon aufs nächste Jahr freuen. Und außerdem: Weil auch das selber backen Spaß macht, haben wir eine Liste an Rezepten für steirische Weihnachtsbäckerei gesammelt. Mhmm….

3. Sich vom Duft des Bratapfels und frischem Lebkuchen verführen lassen

Beim Bratapfelzauber in Anger kann man sich die Bratäpfel in den verschiedenen Variationen am Gaumen zerrinnen lassen. In der Erlebzelterei Pirker Mariazell hingegeben dürfen Naschkatzen beim Lebkuchen-Backen zusehen inkl. Lebkuchenkostproben und Riechstationen zum Erriechen der Gewürze.


4. Dem Krampus begegnen

Beim Öblarner Krampusspiel, UNESCO Kulturerbe seit 2014, erstaunen junge und erwachsene Gäste. Im Dezember werden die historischen Gestalten das Spiel am Hauptplatz zur Aufführung bringen. Traditionsreich: Bei diesem gelebten Brauchtum erlebt man den Krampus in urtümlicher Form.

5. Gleich die ersten Adventmärkte besuchen

Ab Samstag 18.11.2017 kann man sie besuchen: Die kunterbunten, steirischen Adventmärkte. So öffnet beispielsweise der Advent in Graz seine Tore in die duftende Welt der Vorweihnachtszeit. Warum man den Grazer Advent den „Advent der kurzen Wege“ nennt? Weil hier alle Märkte nahe bei einander liegen und dennoch vielseitig sind – ob mitten in der Gasse oder oben am Schlossberg.

Besinnlich und für den guten Zweck: Der Adventmarkt à la Loipersdorf im Thermenland Steiermark sorgt mit Glühwein, Keksen und regionalem Kunsthandwerk für zauberhafte Adventstimmung; zudem wird der Erlös an „Licht ins Dunkel“ gespendet.

6. Kreative Geschenke einkaufen (auch für sich selbst)

Klein aber oho: Auf den Adventmärkten warten feine, handgemachte Besonderheiten vor allem im Kunsthandwerk. Wer gerne kulinarisch schenkt, der findet im Feinkostenladen der Steiermark beste Empfehlungen. Wie wäre es etwa mit steirischem Kürbiskernöl oder einer Zotter-Schokolade als Geschenk?


7. Zeit mit der Familie verbringen

Beim Advent in Donnersbach in der Region Schladming-Dachstein zieren Kräutersalze, Speck, Brot, Kernöl aber auch Trachtenröcke den weihnachtlichen Markt. Bei Vorführungen wie Schnitzen oder Kerzen ziehen können Gäste spannende Informationen mit nach Hause nehmen. Für die Kleinen: Kinderbastelstube und Streichelzoo garantieren ein Erlebnis für die ganze Familie.

Advent für die Groß-Familie gibt es auch am Grottenhof in der Südsteiermark: Der renovierte Gutshof aus dem 16. Jahrhundert bietet an den Adventwochenenden ab 25.11.2017 ein wundervolles Ambiente für große und kleine Entdecker. Der Streichelstall mit „lebender Krippe“ begeistert die Kinderaugen und auch so manche Weihnachtswünsche gehen in Erfüllung, wenn die Kleinen zum Ponyreiten geladen werden.


Noch mehr Adventstimmung gibt’s wie immer auf der Website zum Thema Advent und Weihnachten in der Steiermark.

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