Ausblick rund um die Stainzer Warte | © Schilcherland Steiermark Ausblick rund um die Stainzer Warte | © Schilcherland Steiermark

Stainzer Panoramaweg

Geöffnet

Panoramaweg hoch über Stainz

Dieser Weg rund um Stainz lässt keine Wünsche offen. Der Aufstieg wird mit herrlichen Rundblicken auf das weststeirische Weinland belohnt. Besonders die Stainzerwarte ist ein Highlight.

Dieser weitgehend vom Straßenverkehr verschonte Wanderweg besticht durch seine beeindruckenden Aussichtspunkte. Sie können den Blick über steirische Juwele wie die Koralm, die Gleinalm, das Grazer Bergland, das einzigartige Sausal, das umliegende Weinbaugebiet und natürlich über den idyllischen Ort Stainz schweifen lassen.

Außerdem erwarten Sie die Stainzerwarte, ein aus Holz gebauter Aussichtsturm. Der Blick von oben bleibt unvergessen und ist das absolute Highlight der Wandertour. Auch die Möglichkeit ein Foto am Gipfelkreuz des Stainzerkogels zu schießen und eine Eintragung im Gipfelbuch sind Fixpunkte, die Sie nicht verpassen sollten. Inspiration dafür sollte Ihnen diese besondere Wanderung bieten.

Auch für geschichtsinteressierte Wanderer bietet diese Strecke einige Schmankerln. Sie kommen an einem umgefallenen Kultstein ebenso vorbei, wie an Tafeln mit wertvollen Informationen über Ausgrabungen am Lethkogel. Krönender Abschluss der Tour ist ein Absacker im Zentrum des Schilchermarktes Stainz.

Beschilderung: 1

Eigenschaften

Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft

Beste Jahreszeit

Tour in Zahlen

mittel
Schwierigkeit
12,0 km
Strecke
3:30 h
Dauer
360 hm
Aufstieg
360 hm
Abstieg
693 m
Höchster Punkt
340 m
Tiefster Punkt

Karte & Downloads

Weitere Informationen

Anfahrt über Google Maps planen zum Startpunkt der Tour: www.google.at/maps

Aus dem Norden: Autobahn München - Salzburg - Eben - Schladming - Liezen auf die A9 in Richtung Graz. Bei Lieboch abfahren und entlang der B76 Richtung Stainz.

A9 ist mautpflichtig - Gleinalmtunnel. Alternative: Bei St. Michael auf die S6 Richtung Bruck und in Bruck auf die S35 Richtung Graz fahren.

Aus dem Westen: In Villach auf die A2 Richtung Klagenfurt. Bei der Abfahrt Steinberg abfahren und in Richtung Stainz.

Aus dem Osten: A2: Wien - Aspang - Hartberg - Fürstenfeld - Graz. Von Graz weiter auf der A2 Richtung Klagenfurt und bei der Abfahrt Lieboch abfahren in Richtung Stainz.

Aus dem Süden: A 1 aus Richtung Marburg bis nach Leibnitz. In Leibnitz (Gralla) abfahren und auf der B74 in Richtung Deutschlandsberg weiterfahren (Heimschuh - Gleinstätten - St.Martin - Deutschlandsberg).Vorbei am LKH Deutschlandsberg, bei den vier Kreisverkehren jeweils an der zweiten Ausfahrt in Richtung Stainz.

Hier vor dem Rathaus im Zentrum von Stainz, wo einst Erzherzog Johann residierte, startet eine ganz besondere Wanderung. In den dreieinhalb Stunden, in denen Sie elf Kilometer zurücklegen werden, erleben Sie das einzigartige Panorama der Weststeiermark. Die Gegend rund um Stainz ist vom Weinbau geprägt. Besonders der Schilcher ein besonderer Roséwein, gedeiht hier prächtig. Vergessen Sie nicht darauf diesen besonderen Wein zu verkosten. 

Der Weg führt Sie zunächst an der alten Brückenwaage von Stainz vorbei. Ob Sie es glauben oder nicht, in der Brückenwaage steht eine Giraffe. Im Sommer 2009 wurde hier ein Werk des in den Niederlanden lebenden Künstlers Helmut Dick realisiert. Der Künstler entwickelte es nach intensiver Arbeit mit einer Gruppe von Jugendlichen aus Stainz, die das damalige Jugendzentrum jung.kultur.haus FRIDA frequentierten. Hier müssen Sie wohl Ihr Handy oder Ihren Fotoapparat zur Hand nehmen, um Ihre Erzählungen später beweisen zu können.

Es geht weiter am Engelweingarten entlang, der besonders im Herbst in den schönsten Farben erstrahlt. Dann wandern Sie durch einen längeren Wald bergauf und erreichen die Max Gschiel Straße. Vor Ihnen steht die Pletterikapelle mit Rastbank, wo Sie mit einem ersten schönen Ausblick auf Stainz belohnt werden.

Durch einen längeren Wald geht es hinauf zur Max Gschiel Straße. Der Wald bietet an heißen Tagen die Möglichkeit sich im Schatten abzukühlen und man kann dem Gezwitscher der Vögel lauschen. Der Weg mit der Markierung 1, dem Sie folgen, führt Sie hinauf zu den Engelweingärten. Diese sind von der Straße nicht sehr gut einsehbar. Machen Sie daher einen Abstecher, um diese idyllischen Weinhänge nicht zu versäumen. Ziehen Sie die Wanderschuhe aus und legen Sie sich ins Gras inmitten der Weinreben. Die alten Rebstöcke spenden Energie und lassen Sie herrlich entspannen.

Jetzt erwartet Sie das Highlight der Tour. Sie wandern hinauf zur legendären Stainzer Warte, die im Jahr 1902 erbaut wurde. Sie sind jetzt bereits eine Stunde unterwegs und haben 270 Höhenmeter zurückgelegt. Jetzt folgen weitere Höhenmeter. Denn hinauf auf die Aussichtsplattform der Warte führen 93 Stufen auf eine Höhe von 26 Metern. Schwindelfrei sollten Sie sein um den atemberaubenden Ausblick über die Weinberge rund um Stainz zu genießen. Vor der Warte warten Tische und Rastbänke auf Sie, ideal um eine mitgebrachte Jause oder ein Glaserl Schilcher zu genießen. Bei den Infotafeln warten interessante Informationen über die Ausgrabungen am nördlich angrenzenden Lethkogel auf Sie.

Sobald Sie sich sattgesehen haben und ausreichend Fotos geschossen haben, führt Sie der Weg abwärts zum Parkplatz. Hier haben Sie die Möglichkeit eine Abkürzung über den Weg 12, den sogenannten Jägerstein, zurück nach Stainz zu nehmen.

Sie sollten aber am Waldesrand entlang gehen, wo bereits nach 40 Metern ein umgefallener Kultstein zu sehen ist. Bald schon geht es für Sie steil hinauf auf den 680 Meter hohen Stainzer Kogel. Hier sollten Sie unbedingt die Chance nutzen und sich im Gipfelbuch verewigen. Etwas weiter vorne kann man auf der linken Seite einige ausgegrabene Hügelgräber erkennen.

Leicht ansteigend geht es weiter zur Steinbauer Kapelle, wo sich eine Wanderwegkreuzung findet. Rechts führt ein markierter Weg über Gamsgebirg hinab nach Stainz, links führt der Weg 571 zum Absetzwirt hinauf.

Sie wandern aber geradeaus weiter und bleiben auf Weg 1 und gehen auf einer flachen Straße zum Kraxnerannerl und weiter über einen Waldweg nach Angenofen, einer gepflegten Siedlung mit schönen alten Bauernhäusern, typisch für diese Region. Besonders der Blumenschmuck dieser Häuser mit ihren Giebeldächern ist eine Besonderheit.

Der Lohn für die Anstrengungen der Wanderung ist erneut eine großartige Rundumsicht. Spätestens hier verstehen Sie, woher diese Tour ihren Namen hat. Nun geht es länger bergab bis zur Görikapelle mit der alten Eibe in unmittelbarer Nähe. Vorbei an der neu errichteten Strasserkapelle wandern Sie den Sierlingbach abwärts bis zur nächsten Brücke. Setzen Sie sich doch für ein paar Minuten ans Wasser und kühlen Sie Ihre Füße und Beine im frischen, klaren Wasser ab und genießen Sie das Rauschen des Wassers. 

Erfrischt überqueren Sie den kleinen Bach, gehen zuerst am Schotterweg, dann über eine blühende Blumenwiese und erreichen über einen idyllischen Waldweg die Gamsgebirgstraße. Auf dieser wandern Sie bergab bis zur Pestsäule in Neurath. 

Von hier geht es über wunderbar gepflegt Felder und blühende Wiesen nach Stainz zurück. Jetzt haben Sie noch einmal die Chance sich zu vergewissern, ob es wirklich eine Giraffe ist, die sich in der Brückenwaage versteckt.

Stainzerwarte: Der einzigartige Aussichtsturm besteht komplett aus Holz. In 17 Metern Höhe genießen Sie einen herrlichen Blick über das wunderschöne Schilcherland.

Fahrpläne und Reiseinformationen finden Sie direkt bei 

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store. 

Der Parkplatz befindet sich in der Lastenstraße, diese verläuft parallel zum Hauptplatz.

Route zum Parkplatz: google.at/maps

Tourismusverband Südsteiermark
Büro Schilcherland
Hauptplatz 40 
A-8530 Deutschlandsberg
Tel +43 3462 7520 
office@schilcherland.at 
www.schilcherland.at  

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