Fasching, Krapfen | © Thermen- & Vulkanland, Bernhard Bergmann Fasching, Krapfen | © Thermen- & Vulkanland, Bernhard Bergmann

Faschingszeit ist Krapfenzeit

  • Kulinarische Schätze, Kultur & Brauchtum
Kostümieren, kreativ und lustig sein – Kaum eine Zeit ist so spannend und erheiternd wie die Faschingszeit. Typisch für diese feierliche Zeit wird natürlich auch geschlemmt was das Zeug hält. Kein Wunder, dem zuckersüßen Charme dieser Köstlichkeit kann man sich nur schwer entziehen. Und weil wir die mit Marmelade gefüllten Köstlichkeiten so lieben, zeigen wir euch ein tolles Faschingskrapfen Rezept, das auch ganz sicher gelingt.

In der Faschingszeit wird noch einmal ausgiebig geschlemmt, ehe die Fastenzeit beginnt. Herzhafte Speisen, Naschwerk und Alkoholisches sind hier vorprogrammiert. Ganz vorne mit dabei sind zweifellos die beliebten, flaumigen, mit Marmelade gefüllten Krapfen. Wie bei vielen klassischen Rezepten schmeckt es selbstgemacht natürlich am besten. Wie man die süßen Verführer selbst macht, erfahrt ihr hier: 

Unser Rezepttipp für perfekte Krapfen

Zutaten

35 g frische Hefe
85 ml lauwarme Milch
100 g Mehl für den Vorteil
3 Eidotter
1 Ei
45 g Zucker
2 Kaffeelöffel Rum oder Whisky
1 Vanilleschote
1 Zitrone: abgeriebene Schale
290 g Mehl
80 g Butter (Zimmertemperatur)
8 g Salz
Öl zum Frittieren
Marillenmarmelade
Puderzucker

Zubereitung

Für den Vorteig: Hefe, Milch und 100 g Mehl mischen und zu einem weichen Teig kneten. Diesen zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie einwickeln. 1-2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.

In einer Schüssel 3 Eigelb, das ganze Ei, Zucker, Rum, eine Vanilleschote und die Zitronenschale vermengen. Diese Mischung und das restliche Mehl zum Vorteig hinzufügen. Mit einem Knethaken vermengen. Nach und nach die Butter und das Salz hinzufügen. Weiterkneten bis der Teig schön glatt ist. 

Aber Achtung: Vergessen Sie den Rum nicht! Der ist deshalb so wichtig, weil er das Fett davon abhält in den Krapfen zu fließen. Dadurch saugen sich die Krapfen nicht so voll.

Den Teig in Portionen zu je 50 g teilen, formen und auf ein zuvor bemehltes Schneidebrett legen. Mit einem mit Mehl bestäubten Tuch abdecken und ca. 1–2 Stunden gehen lassen. Die Kugeln sollten sich in ihrer Größe fast verdoppeln. Beim Gehen lassen des Teiges soll der Raum warm gehalten werden. Lüften lieber auf später verschieben. Ob der Teig richtig aufgegangen ist, sieht man dadurch, dass er leicht wird. Wenn er zusammenfällt, dann hat man ihn schon zu lange stehen gelassen.

Das Öl in einer Pfanne mit hohem Rand erhitzen und die Krapfen drei Minuten lang auf jeder Seite goldbraun backen. Auf einem Gitterrost abkühlen lassen, mit Aprikosenmarmelade füllen und mit Puderzucker bestäuben.

Tipps zum Ausbacken:
Man soll die Krapfen am besten zugedeckt backen. Das Öl darf nicht zu heiß werden, denn sonst schließen sich die Poren, was dazu führt, dass der Faschingskrapfen nicht mehr aufgeht und verbrennen kann. Wenn das Aufbacken zu schnell geht, einfach das Fenster aufmachen. Durch die Kälte, die so hereinkommen kann, gehen die Teiglinge nicht so schnell auf.

Wir wünschen gutes Gelingen!