Reif für den Berg und die Thermen

Seilbahnen bereit mit Energiekonzepten und Autarkie-Plänen Sport und Erholung in der winterlichen Natur: Für die Ski-Saison 2022/2023 erwarten die steirischen Seilbahnbetriebe steigende Nachfrage durch Corona-Nachholeffekte und die noch nicht spürbare Rezession. Die Seilbahnen setzen auf effizientes Energiemanagement, Komfort und Sicherheit sowie auf maximale Nachhaltigkeit.

Steirische Tourismus und Standortmarketing GmbH- STG

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Verfasst von:
Ute Hödl

Ski, Snowboard und Co. sind nach wie vor äußerst beliebt. 2,9 Millionen Österreicherinnen und Österreicher fahren Ski, das sind 60 % aller 14- bis 70-Jährigen. Eine aktuelle Marktstudie von Manova im September 2022 ergab, dass jene Skibegeisterten, die während Corona auf ihren Sport verzichten mussten, heuer erneut auf die Bretter steigen wollen. „Die Sehnsucht nach den Bergen ist groß, es gibt Nachholeffekte“, betont Fabrice Girardoni, Obmann der steirischen Seilbahnbetriebe in der Wirtschaftskammer Steiermark. „Trotz der hohen Inflation ist der Wunsch vieler Menschen nach einem Winterurlaub sehr hoch. Viele sagen sich wohl: ‚Jetzt erst recht!‘“ Zwischen 8 und 9 Skitage pro Jahr und pro Person „schafft“ das sportliche Österreich. Der Trend geht nach oben. 38 % der Skigäste in Österreich sind übrigens Familien mit Kindern. „Hier sind wir im Vergleich zu anderen Ländern besonders gut aufgestellt“, betont Girardoni. „Die Wintersportbegeisterten sind nach Corona reif für den Berg. Die steirischen Skigebiete sind bestens auf die Saison vorbereitet – mit modernen Energiekonzepten und Maßnahmen in Richtung vollständiger Autarkie.“

Energieverbrauch: in 10 letzten Jahren um 20 % gesenkt
In Zeiten steigender Energiepreise werden Stimmen laut, bei Seilbahn, Skiliften und Skigebieten einzusparen. „Die Betriebe werden als ‚Stromfresser‘ gebrandmarkt, was aber im direkten Vergleich nicht stimmt“, sagt Fabrice Girardoni. Laut einer Studie des Umweltbundesamts verursacht der Tourismus insgesamt 1,55 % des End-Energieverbrauchs in Österreich (Durchschnitt 2017 – 2019). Nur 0,9 % fallen auf den Wintertourismus. „Die Skigebiete selbst kommen auf magere 0,3 %.“ Energiesparen sei für die Branche ohnehin nichts Neues. „Wir fahren immer schon mit maximaler Effizienz, sowohl aus ökonomischen als auch ökologischen Gründen.“ In den letzten 10 Jahren konnte der Gesamtenergieverbrauch um 20 % reduziert werden. Etwa würde bei geringerem Gästeaufkommen etwas langsamer gefahren, ohne dass dabei Wartezeiten entstehen.

Beschneiung, Nachtskifahren: sinnvoll, aber mit Maß
Das Nachtskifahren ist ein wichtiger Teil des Angebots mancher Skigebiete. Beleuchtet wird aber nur dann, wenn das Sinn ergibt. Als „Luxus“ dürfe man das also nicht sehen, sagt Girardoni: „Wenn man die Beleuchtung auf der Piste abdreht, dann müsste man auch Fußballplätze, Tennishallen oder Schwimmbäder im Winter ab 17 Uhr finster machen.“ Auch bei der Beschneiung setze man auf Effizienz: Ein spezieller Algorithmus, das digitale „Schneehöhenmanagement“, berechnet den minimalen Einsatz der Beschneiungsanlagen. „Auch die Pistenoberfläche wird optimiert, sodass wir mit dem geringstmöglichen Energie- und Wassereinsatz unseren Gästen ein Top-Erlebnis bieten“, so Girardoni. 
Seilbahnen und Lifte: mit Nachhaltigkeit auf den Berg
Wer die winterliche Natur per Ski, Schlitten oder zu Fuß genießen möchte, muss den Sehnsuchtsort Berg erst einmal erreichen. „Seilbahnen und Lifte sind die Verkehrsmittel, mit denen die Gäste auf den Berg kommen“, betont Girardoni. Sie sind das Herz im wirtschaftlichen Kreislaufsystem des Wintertourismus: Von der Beherbergung über den Transport bis zur Gastronomie und dem Sporthandel hängt die gesamte Wertschöpfungskette an der Fahrt auf den Berg. Die steirischen Seilbahnen sichern insgesamt 6.740 Arbeitsplätze in den Regionen. In Zukunft will man verstärkt auf Nachhaltigkeit und Energieautarkie setzen. „Je nach Standort kommen Photovoltaik-Anlagen, Wind-, und Wasserkraft oder Pumpspeicheranlagen zwischen Speicherteichen in Frage“, so Girardoni. Die Infrastruktur dafür sei ohnehin vorhanden. 

WK Steiermark Seilbahnen und www.steiermark.com/ski

 

Der Moment besonders, der Aufenthalt unvergesslich – in den Thermen.
Philip Borckenstein-Qurini, GF Thermenresort Loipersdorf: Als Gast will man mit allen Sinnen berührt werden. Den ausgiebigen Luxus eines Spa mit aufbauendem Heilwasser genießen. Die Natur spüren. Lebensfreude erfahren. Erholung finden und einfach mal Durchatmen. Kurz gesagt: Sich etwas Gutes tun. 
Das Thermen- und Vulkanland bietet alles, was das Urlaubsherz begehrt, und das zu jeder Jahreszeit. Denn diese unvergleichliche Region zeigt sich in unzähligen Facetten. Einerseits mit einem Repertoire an Thermen, die jede für sich einzigartig ist. Andererseits mit einem reichhaltigen Angebot an Kulinarik und Ausflugszielen sowie Wander- und Radwegen.

Einfach g´sund und nachhaltig.
Oft schweift man in die Ferne, dabei liegt das Gute so nahe. Ein kurzer Erholungstrip in die Therme, mit Sprung ins hochmineralisierte Thermalwasser und einem ausgiebigem Saunagang, kann wahrlich Wunder wirken …und stressabbauend ist er sowieso.
Der Bodenschatz Wasser wirkt aber nicht nur regenerierend auf Körper und Geist, sondern wird nachhaltig zum Heizen und zur Temperaturerhaltung der Thermalbecken genutzt. 

Vielfältig genießen.
Da der Winter im Thermen- und Vulkanland milder ist als anderswo, machen Aktivitäten in der Natur besonders Spaß. Eine Wanderung entlang der sanften Hügel oder eine entspannte Radtour dienen der ganzheitlichen Erholung. Gerade auch im Winter. 
Kulturelle Spaziergänge durch die historischen Altstädte sowie ein Besuch der Schlösserstraße sind stets ein Erlebnis. Kulinarik-Liebhaber gustieren in den Genussmanufakturen oder besuchen Buschenschänken, Gaststätten und Haubenlokale.
Das Urlaubsangebot des Thermen- und Vulkanlandes ist vielfältig, die Region einzigartig und immer einen Besuch wert.
www.thermen-vulkanland.at 
 

Bilder sagen mehr als tausend Worte

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