Ringwarte in herbstlicher Sonne (c)Bernhard Bergmann | © TV Oststeiermark | Hartbergerland Ringwarte in herbstlicher Sonne (c)Bernhard Bergmann | © TV Oststeiermark | Hartbergerland

Auf den Spuren von Peter Rosegger. Die Ringwarte ruft!

Geöffnet

Über den Brühlwald zur Ringwarte . 99 Stufen führen hoch, der Panoramablick aufs Oststeirische Hügelland bleibt unvergesslich. Eine Buschenschank-Jause zum Ausklingen... Herz, was willst du mehr? 

Naturbummelei. So liebte es Peter Rosegger.
Der Rundweg ist von zwei Startpunkten aus begehbar: ♦ START ab Bahnhof Hartberg für Gäste, die klimafreundlich per Bahn anreisen, die Markierung ist mit einem gelben Stadt.Land.Garten-Schmetterling gekennzeichnet. ♦ START ab Hauptplatz, direkt im Zentrum der Altstadt.


Ein Themenweg durch die Hartberger Brühl hoch zur Ringwarte gibt Einblicke auf Natur und Kultur:  1 | Peter Rosegger Platzerl  2 | Die Klause 3 | Der Brühlbach 4 | Blick in den Garten Österreichs 5 | Geschichte des Waldes 6 | Zukunft des Waldes 7 | Geschichte des Ringkogels
Der Bogen spannt sich von der Gartenkunst der Romantik, von den Anfängen des Naturschutzes um 1900 bis zur Zukunft des Waldes im Zeitalter der Ökologie.  Besiedelt wurde der Ringkogel bereits von den Kelten, die Römer kultivierten an den Südhängen Wein. 1891 brachte die Eisenbahn die ersten Gäste nach Hartberg,  darunter war auch Peter Rosegger. Über die Wanderung vom Bahnhof bis hoch zum Ringkogel verfasste der steirische Heimatdichter einen Essay „Die neue Weltstadt Hartberg“.  Schwärmerisch bringt er seine Erlebnisse zu Papier. 

Eigenschaften

Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft

Beste Jahreszeit

Tour in Zahlen

mittel
Schwierigkeit
7,4 km
Strecke
2:30 h
Dauer
450 hm
Aufstieg
450 hm
Abstieg
789 m
Höchster Punkt
359 m
Tiefster Punkt

Karte & Downloads

Weitere Informationen

Erreichbar über die Südautobahn A2 Ausfahrt Hartberg. In Hartberg den Wegweisern richtung Innenstadt/Zentrum folgen.

Detaillierte Informationen zur Anreise finden Sie hier .

 

Historischer Rückblick: AUF DEN SPUREN VON PETER ROSEGGER

Bereits Peter Rosegger schwärmte von der Wanderung hoch zum Ringkogel. Ihm war es jedoch noch nicht gegönnt den Blick von der Ringwarte aus zu geniessen. Die Aussichtwarte wurde erst 1906 errichtet. Peter Rosegger schätzte jedoch bereits die Anreise per Bahn. Diese wurde 1891 eröffnet, drei Tage danach reiste er an. In seinem Essay "Die neue Weltstadt Hartberg" schwärmte er in höchsten Tönen vom "Landstädtchen", das sich der modernen Zeit öffnete. Beim Stadtteich gab es schon das erste städtische Schwimmbad und eine Badeanstalt, zeitgemäß eingerichtet als Warmbad mit Brausen über den Wannen.

 

START
Vom Hauptplatz in Hartberg (1), 359 m, gehen wir die Preßlgasse entlang bis zur Kreuzung. Hier sehen wir die Wegweiser mit der Aufschrift „Ringwarte“ und gehen nach links. Nach ca. 500 Metern gehen wir rechts bergauf parallel zur Straße bis zum Brühleingang (2), 431 m. Ab nun geht es etwas steiler entlang des Brühlbaches bergauf, immer dem Wanderweg 746 folgend. Nach dem Waldstück kommen wir auf Wiesenflächen und überqueren Straßen, um auf den gut markierten Wegen weiterzugehen und immer wieder den Blick auf Hartberg zu genießen. Ein schönes Teilstück führt uns entlang des künstlich angelegten Wasserlaufes, bis wir dann über eine Forststraße den Parkplatz Spielstätte-Ring (3), 692 m, erreichen. Verschiedene Infotafeln sind entlang der Schotterstraße zu sehen, die in Serpentinen bergauf zum Ringkogel (4), 789 m, und zur Aussichtswarte führt. Der Einstieg in den Rückweg ist durch Wegweiser „Hartberg Zentrum“ gekennzeichnet. Durch den Wald bergab führt ein deutlich zu erkennender, viel begangener Pfad. Bei einer Asphaltstraße angekommen, halten wir uns rechts und folgen ihr bis zur Bushaltestelle Ring/GH Schreiner, wo wir links auf einer Schotterstraße über Wiesen- und Ackerflächen gemütlich bergab wandern. Neuerlich bei einer Asphaltstraße angekommen, gehen wir nun nach links und erreichen nach wenigen Metern den Buschenschank Postl (5), 512 m. Beim Parkplatz sieht man den Einstieg in den Wanderweg, der nun direkt durch die Weingärten hinunterführt und durch die rot-weiß-roten Markierungen deutlich zu erkennen ist. Weiter auf Pfaden entlang von Wiesen- und Waldflächen, bis wir letztendlich wieder eine Asphaltstraße erreichen und nun der Beschilderung in Richtung Hauptplatz folgen.

Buchtipp: Diese Wanderung ist eine von 50 Touren im neuen Rother Wanderführer Oststeiermark, der ab Juli 2021 im Buchhandel erhältlich ist.

Mit dem Zug nach Hartberg, mit dem Bus weiter ins Zentrum www.verbundlinie.at

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store.

Einkehr unterwegs:

Buschenschank Postl, ✆ 03332/63219, ab 15.00 Uhr, So, Mo Ruhetage, www.weinhofpostl.at

 

Jausenstation Ringwarte, Tel. ✆ 0664/3009379, Mo, Di Ruhetage.

 

Mehr Informationen:

Tourismusverband Oststeiermark

Geschäftsstelle Hartberg

Alleegasse 6

8230 Hartberg

+43 3332 603300

www.oststeiermark.com

 

 

 

 

Galerie

Wie wird es die Tage

Hartberg Umgebung (349m)

morgens
3°C
35%
5 km/h
mittags
6°C
20%
5 km/h
abends
2°C
0%
5 km/h
Morgendliche Wolken lockern zunehmend auf, die Sonne gewinnt die Oberhand.
morgens
-1°C
0%
5 km/h
mittags
4°C
5%
5 km/h
abends
1°C
0%
5 km/h
Es wird zumindest zeitweise sonnig und es bleibt bis zum Abend weitgehend trocken.
08.12.2022
-1°C 3°C
09.12.2022
0°C 4°C
10.12.2022
1°C 4°C
GenussCard Steiermark | © Thermen- und Vulkanland Steiermark, Harald Eisenberger

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