Der Startschuss zur Zertifizierung der Erlebnisregion Murau mit dem Österreichischen Umweltzeichen ist gefallen. | © TVB Murau | /Press/MediaCopyright/tvb_murau Der Startschuss zur Zertifizierung der Erlebnisregion Murau mit dem Österreichischen Umweltzeichen ist gefallen. | © TVB Murau | /Press/MediaCopyright/tvb_murau

Grünes Licht für die Erlebnisregion Murau

Startschuss zur Zertifizierung mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Tourismusdestinationen

Liechtensteinstraße 3-5 | 8850 Murau
Verfasst von: Marie-Christine Romirer

Bei der Vollversammlung des Tourismusverbandes Murau am 25. März fiel gleichzeitig auch der Startschuss zur Zertifizierung der Erlebnisregion Murau mit dem Österreichischen Umweltzeichen. Mag. Rainer Stifter von Energon wird dem Tourismusverband dabei als Berater zur Seite stehen und so den Weg zur nachhaltigen Tourismusdestination begleiten. Am 21. April trafen sich Marie-Christine Romirer vom Tourismusverband Murau, die den Prozess von Seiten der Region begleiten wird, und Energieberater Stifter, um die ersten konkreten Maßnahmen zu setzen. So geht es nun Schritt für Schritt in Richtung Österreichisches Umweltzeichen.

Um die Zertifizierung zu erhalten, müssen gewisse Kriterien erfüllt sein. Diese sind in einem Kriterienkatalog zusammengefasst und beinhalten Muss- und Soll-Kriterien. Die systematische Auseinandersetzung als Region mit Umweltschutz, sozialer Verantwortung und Wirtschaftlichkeit stehen dabei im Fokus. Dabei werden viele wichtige Stakeholder der Region miteingebunden – angefangen bei allen Gemeinden, die Betriebe, Institutionen und Vereine und auch die Bevölkerung wird gefragt sein, ihre Ideen zur Nachhaltigkeit in der Region miteinzubringen. Denn langfristig kann diese Zertifizierung nur so gelingen – und trägt nicht nur zum Ausbau nachhaltiger touristischer Angebote bei, sondern stellt auch für die Bevölkerung einen großen Nutzen dar.

Warum zertifizieren?

Warum das Ganze? Nachhaltigkeit ist mehr als nur ein leeres Versprechen – es ist und muss gelebte Realität sein. Vieles passiert hier schon ganz natürlich – und nachhaltig. All diese Punkte fließen in den Zertifizierungsprozess freilich mit ein. Und doch sind viele Schritte nötig, um diese Zertifizierung auch offiziell zu erhalten – und zu halten. Denn laufende Audits und viele weitere Erhebungen werden in den kommenden Jahren nötig sein, um die Auszeichnung zu behalten.

„Zertifizierungen bieten Qualitätssicherung und sind ein klarer 
Wettbewerbsvorteil in einem zunehmend nachhaltigkeitsorientierten Tourismusmarkt.“
Mag. Rainer Stifter, Energon

„Zertifizierungen bieten Qualitätssicherung im Bereich Umwelt, Soziales, Wirtschaft, sie bieten Reputation, Marktchancen und Zugang zu Netzwerken und sind ein klarer Wettbewerbsvorteil in einem zunehmend nachhaltigkeitsorientierten Tourismusmarkt“, fasst Stifter, Berater und Prüfer für das österreichische Umweltzeichen, zusammen. Nicht nur für Förderungen oder politische Unterstützungen können für Umweltzeichen-Zertifizierungen ein wichtiges Tool sein, auch in Sachen Image und Kommunikation tut sich damit einiges. 

Nachhaltigkeit sichtbar machen – und kommunizieren

Lukas Bencsics, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Murau: „Ein anerkanntes Siegel macht Nachhaltigkeitsleistungen sichtbar und leicht kommunizierbar. Es differenziert die Destination von Mitbewerbern und lässt uns auch in Sachen Storytelling und Marketing authentischer, glaubwürdiger und nachhaltiger kommunizieren.“

Das österreichische Umweltzeichen für Tourismusdestinationen dient somit als Orientierungshilfe für Gäste, bildet Bewusstsein sowohl bei Gästen als auch Einheimischen für dieses Thema und dient als Marketinginstrument für die Positionierung umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen. 

„Ein anerkanntes Siegel macht Nachhaltigkeitsleistungen sichtbar 
und leicht kommunizierbar.“
Lukas Bencsics, MA Geschäftsführer TVB Murau

Auch Einheimische profitieren enorm

Dabei ist es wichtig zu verstehen, ist sich Stifter sicher, dass das Umweltzeichen nicht nur für die Gäste per se angestrebt werden soll, sondern vor allem für und mit den Einheimischen. Denn viele der dadurch umgesetzten Implementierungen sind vor allem für Einwohnerinnen und Einwohner. „Eine Verkehrsberuhigung, Lärmschutz oder eine Reduktion von Treibhausgasen dienen vor allem einer Erhöhung der Lebensqualität der Einheimischen“, erklärt Stifter.

Wichtig ist auch die Einbindung von Interessensträgern – denn durch Diskurs und Austausch verschiedener sektorübergreifender Vernetzungen gelingt gemeinsam ein guter Weg zur Zertifizierung. Angesprochen werden dabei vor allem Leitbetriebe in der Region, regionale Akteurinnen und Akteure wie die Klima-Energie-Modell-(KEM) und Klimawandel-Anpassungs-Regionen (KLAR!), Naturpark, Naturschutzorgane, touristische Angebote, Gemeindevertreter, etc. 

Der Weg hin zur Zertifizierung gelingt nur gemeinsam. Die Erlebnisregion Murau tut gut – nachhaltig! 

 

Kontakt für Medien-Anfragen
Marie-Christine Romirer
Tourismusverband Murau | +43 3532 2720
marie-christine.romirer@regionmurau.at | Erlebnisregion Murau – Weil es dir gut tut!

Grünes Licht für die Erlebnisregion Murau

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